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Workshop: Covergirl

Kaum ein Foto erscheint heute unretuschiert auf einem Cover. Der makellose Mensch wird verlangt und zur Not virtuell erschaffen. Das endet zumeist in unwirklichen Schönheiten. Dezent eingesetzt, kann die Retusche aber für ansehnliche Resultate sorgen.

Wir wissen: Jugend kann weder anhaltend bewahrt noch zurückgewonnen werden. Aber man kann sie neu beleben und ihre positive Ausstrahlung dank Photoshop wieder zum Vorschein bringen. Natürlich können schöne Menschen so noch schöner werden. Die digitale Schönheitsoperation bietet da eine kostengünstige Alternative. Lesen Sie hier einen nicht ganz ernst gemeinten Überblick.

1. Das Ziel

Viele Topmodels feiern ihren Durchbruch mit einem Cover auf bekannten Magazinen wie etwa „Sports Illustrated“ (und unser Model hat ein ganz besonderes Accessoire zur Hand, um seinen Anspruch durchzusetzen).

2. Taille

Selbst bei sehr schlanken Models bekommt die Hüfte mehr Schwung, wird das Model also noch schlanker abgebildet. Hier wurde aus der Bluse ein Kleid gezaubert und etwa zehn Kilo „Hüftgold“ weggeschnitten.

3. Brust

Die perfekte Brust wird subjektiv anders empfunden und lässt sich nicht genau definieren. Die meisten Frauen fühlen sich wohl, wenn sie harmonisch zu der übrigen Körperform passt. Tut sie es nicht, können Photoshop-Spezialisten der Abteilung „Ästhetisch-Plastische Chirurgie“ die Größe und Form vorteilhaft korrigieren.

Bügeln gehört wohl zu der meistgehassten Hausarbeit, dabei kann ein Kleid auch nachträglich faltenfreier und im reinsten Weiß präsentiert werden.

4. Haare und Haut

Wenn das Kleid Tage nach der Aufnahme virtuell gebügelt werden kann, warum sollten Sie nicht auch gleich mit Photoshop die Haare waschen und färben?

Der Trend geht mehr und mehr in Richtung „Plastikgesicht“. Die Haut der Models und Stars auf dem Cover sollte zwar keine Pickel und möglichst wenig Falten zeigen, was ohne Photoshop zumeist schon mit Make-up erreicht wird, doch werden vermehrt porenfreie Menschen abgebildet, auch wenn die Mehrheit der Leser meiner Erfahrung nach Natürlichkeit bevorzugen würde.

5. Augen, Mund und Accessoires

Volle, wohlgeformte Lippen wünschen sich viele Frauen, da sie das Gesicht besonders sinnlich und weiblich erscheinen lassen. Das Ergebnis sind oft aufgeblasene Schwimmreifen. Mit Photoshop können Sie dezenter vorgehen. Was auch bei den Augen vorteilhaft sein kann. Falten, Schlupflider und Tränensäcke sind unerwünscht und werden wegretuschiert, denn die Augen dürfen niemals traurig, müde oder gar alt wirken.

Wenn schon der Mensch verschönert wird, dann muss auch der Rest stimmen. Deshalb wird die Kleidung zurechtgemacht, unerwünschte Gegenstände oder gar Menschen werden gelöscht, und allzu „Schräges“ wird gerade gebogen.