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Warum der Gaußsche Gaußsche heißt

Der Namensgeber ist Johann Carl Friedrich Gauß, ein deutscher Mathematiker, Astronom, Geodät und Physiker mit einem breit gefächerten Feld an Interessen. Allerdings gehörte Photoshop nicht dazu, denn im 19. Jahrhundert gab es das noch lange nicht. Er hatte andere Hobbys – die Mathematik. Mit 9 Jahren wurde Gauß in der Schule die Aufgabe gestellt, die Zahlen von 1 bis 100 zu summieren. Er hatte sie nach kurzer Zeit gelöst, indem er 50 Paare der Summe 101 bildete (1 + 100, 2 + 99, …, 50 + 51) und 5050 als Ergebnis erhielt.

Gauß misstraute bereits mit 12 Jahren der Beweisführung in der elementaren Geometrie und ahnte mit 16 Jahren, dass es neben der euklidischen noch eine andere Geometrie geben muss. Er war also nicht blöd und entdeckte in seinem Leben zahlreiche Methoden, wie das Gaußsche Eliminationsverfahren, das Gaußsche Fehlerfortpflanzungsgesetz, das Gaußsche Fehlerintegral, der Gaußsche Integralsatz, die Gaußsche Krümmung in der Differentialgeometrie, die Gaußsche Osterformel und viele mehr.

Auf die Gaußsche Normalverteilung, auch Gaußsche Glockenkurve genannt, basiert der Gaußsche Weichzeichner. Deshalb dieser Name. übrigends: Wer meint, diesen Herrn schon einmal gesehen zu haben, liegt richtig: Sein Porträt zierte die von 1989 bis zum Jahresende 2001 gültige 10-Deutsche Mark-Banknote.