Image Image Image Image Image Image Image Image Image Image
Zum Anfang

Top

15 Kommentare

Tutorial: Sternenhimmel

Wer eher selten zum Abendhimmel aufschaut, der könnte Sterne, Gasnebel und das leuchtende Band der Milchstrasse in Photoshop nur mit Hilfe einiger Filterkombinationen erzeugen. Dieser Sternenhimmel wird hier zwar etwas übertrieben dargestellt, doch ein fotorealistisches Ergebnis war auch nicht das Ziel, sondern ein schönes Fantasieprodukt.

Sternenhimmel-Tutorial

Erste Sterne

Die Hintergrundebene wird mit schwarzer Farbe gefüllt, dann eine neue Ebene über »Ebene ↔ Neu ↔ Ebene durch Kopie« oder Strg+J erstellt. Der »Filter ↔ Rauschfilter ↔ Rauschen hinzufügen« mit einer Stärke von 10% bis 20%, Gaußsche Normalverteilung und Monochromatisch sorgt für die Grundlage des Sternenhimmels.

Diese wird über »Ebene ↔ Neu ↔ Ebene durch Kopie« oder Strg+J dupliziert und mit »Bild ↔ Anpassungen ↔ Helligkeit/Kontrast«, (Früheren Wert verwenden) und Helligkeit -40 sowie Kontrast 80 behandelt.

Gröbere Sterne

Die Ebene wird über Strg+J kopiert, dann über »Bearbeiten ↔ Transformieren ↔ Skalieren« oder Strg+T in der Grösse verdoppelt. Dazu könnte man in den Optionen die Breite und Höhe auf 200% setzen und diese Eingabe mit der Enter-Taste bestätigen. »Bild ↔ Anpassungen ↔ Helligkeit/Kontrast«, Früheren Wert verwenden, eine Helligkeit von -20 und ein Kontrast von 70 sorgt dafür, dass die gröberen Sterne gebildet werden.

Auch diese Ebene wird kopiert, dann über den »Filter ↔ Weichzeichnungsfilter ↔ Gaußscher Weichzeichner« mit einem Radius von 2 Pixel weichgezeichnet. Die »Anpassung ↔ Helligkeit/Kontrast«, Früheren Wert verwenden, Helligkeit 0 und ein Kontrast von 70 heben die Sterne hervor. Der »Gaußsche Weichzeichner« wird ein zweites Mal angewendet.

Sternenhimmel

Die Füllmethode der obersten Ebene wird von »Normal« auf »Linear abwedeln (Hinzufügen)« umgestellt, die Füllmethode der restlichen Ebenen auf »Negativ multiplizieren«. Der Sternenhimmel erscheint, jedoch zu kräftig und zu gleichmässig verteilt.

Man könnte nun einfach mit dem Radiergummi-Werkzeug von jeder Ebene ein paar Sterne löschen. Wer sicher gehen möchte, dass Fehler schnell korrigiert werden können, der spendiert den Ebenen über den Button »Ebenenmaske hinzufügen« unten links in der Ebenenpalette eine eben solche und sorgt mit schwarzer Farbe und dem Pinsel-Werkzeug dafür, dass manche Bereiche unsichtbar werden. Mit weiser Farbe kann man leicht Fehler beheben.

Vorbereitung der Gasnebel

Nachdem man eine neue Ebene erstellt hat, die mit Schwarz gefüllt wurde, wendet man mehrfach den »Filter ↔ Renderfilter ↔ Differenz-Wolken« an, bis ein Nebel ähnliches Gebilde entsteht. Der »Filter ↔ Renderfilter ↔ Beleuchtungseffekte&#171, mit Art: RGB Lichter statt dem Standard sorgt für etwas Farbe im Nebel. Die einzelnen Lichter werden dazu angeklickt, positioniert und deren Stärke eingestellt, in dem die Ellipse vergrössert und ausgerichtet wird. Mit »OK« verwandelt sich der Nebel in eine farbenfrohe Variante.

Gasnebel eingearbeitet

Die Füllmethode dieser Ebene wird auf »Linear abwedeln (Hinzufügen)« umgestellt, dann wie bei den Ebenen mit den Sternen Bereich gelöscht bzw. in einer Ebenenmaske die Pixel auf Transparent gesetzt.

Blendenflecke

Der »Renderfilter ↔ Blendenflecke« soll nähere Sterne simulieren, die grösser wirken. Dazu erstellt man eine neue Ebene die mit schwarzer Farbe gefüllt wird und stellt die Füllmethode auf »Linear abwedeln (Hinzufügen)« um. Der Filter wird mit einer Helligkeit um die 70% und dem Linsentyp 105mm genutzt.

Ergebnis: Sternenhimmel

Sollte der Stern nicht da sitzen, wo man ihn gerne hätte, lässt sich die Ebene leicht mit dem Verschieben-Werkzeug positionieren. Der Perfektionist ändert noch über »Bild ↔ Anpassungen ↔ Farbton/Sättigung«, einem Haken bei »Färben« und dem Verstellen der Schieberegler das Erscheinungsbild ab. Natürlich können auch mehrere solcher grossen Sonnen auf jeweils eigenen Ebenen andersfarbig dargestellt werden.