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Smarter im Internet unterwegs

Smarter im Internet unterwegs

Die Meisten wollen nur das Eine: unser Geld oder unsere Daten. Trotzdem kann man mit dem Internet sogar Geld sparen und sich geschickt der Datenkrake entziehen.

Vergünstigungen

Der moderne Schnäppchenjäger bedient sich des World Wide Webs. In Amerika die Suche nach Coupons schon recht verbreitet ist, steckt sie in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Doch Cashbars informieren über verfügbare Gutscheine und erinnern dich an sie, wenn du in einem Online-Shop surfst.

Außerdem bieten verschiedene Portale, wie paypal oder Lieferheld, deutliche Reduzierungen bei Werbepartnern an. Auch Vergleichsportale wie idealo helfen dabei, beim Einkauf den günstigsten Preis zu finden. Cashback-Systeme zahlen einen Teil des Preises wieder zurück.

Kostenlose Proben aller möglichen Produkte sind im Internet verfügbar

Neben Freeware gibt es sogar namhafte Software-Produkte, wie z. B. Photoshop kostenlos. Dabei handelt es sich um eine legale Vollversion.

Auch den Lesehunger kann der Nutzer unmittelbar im Netz stillen. E-Books erfreuen sich nicht nur einer immer größer erdenden Beliebtheit, da sie meist kostengünstiger sind als gedruckte Ausgaben, für die weit höhere Herstellungs- und Lagerkosten anfallen. Sondern sie sind auch zu sehr spezifischen Themen, wie ein E-Book über Architektur-Fotografie, kostenlos herunterzuladen.

Anonyme Suche

Auch unsere Such-Gewohnheiten im Internet sind für die Betreiber der Seiten bares Geld wert. Die Nutzer gehen jedoch zunehmend kritischer damit um. Einige stellen bewusst ihre Daten Suchmaschinen zur Verfügung, die versprechen, Gutes mit den Einnahmen zu tun, wie Ecosia.

Während Inkognito-Surfen, den eigenen Browserverlauf nach der Beendigung der Sitzung löscht, behalten die besuchten Seiten die Daten. Andere bemühen sich, ihre Identität durch Proxy-Server, die jedes Mal eine neue IP-Adresse zu teilen, aus der sich dann der eigene Standort nicht erkennen lässt, oder VPN-Client zu verschleiern.

Ohne Accounts

Viele Accounts lassen sich mit beliebigen, manchmal sogar nicht existenten E-Mail-Adressen erstellen. Auf ein besonders sensibles Gebiet wollen jetzt nicht nur die Seitenbetreiber, sondern auch der Staat zugreifen: die Online-Casinos mit deutschen Lizenzen. Der Schutz von Spielsüchtigen und Minderjährigen führt zu erheblichen Eingriffen, dabei wie die Spieler mit ihren persönlichen Informationen umgehen.

Der neue Staatsvertrag zum Glücksspiel, der im Juli 2021 in Kraft tritt, legt fest, dass jeder Spieler nur noch in einem Online-Casino mit einem Höchsteinsatz von 1000 Euro spielen darf. Das Casino soll überprüfen, ob er mit seinen echten amtlichen Daten dort angemeldet ist. Diese Daten werden an eine staatliche Sperrdatei weitergeben werden. Wer seine Privatsphäre schützen möchte, kann trotzdem in einem Casino ohne Anmeldung spielen.

Tor-Browser

Die bekannteste, aber auch radikalste Lösung, um im Internet anonym zu bleiben, ist sicherlich die Installation des Tor-Browsers. Allerdings taucht beim Anstieg in Tor die eigene IP-Adresse auf, sodass auch hier zunächst ein Proxy-Server empfehlenswert ist.

Damit öffnet sich der Weg ins Deep-Web, das auch unter dem etwas anrüchigen Namen Darknet bekannt ist.

Dann verlangsamt sich das Surfen im Internet jedoch erheblich, da Anfrage mehrfach weitergeleitet wird, damit der Nutzer anonym bleibt. Vor illegalen Aktivitäten, wofür das Darknet berüchtigt wurde, ist ohnehin abzuraten, da die Sicherheitsbehörden längst aufgerüstet haben.

Wer also seinen Geldbeutel schon oder seine Identität schützen möchte, dem bietet das Internet zahlreiche Möglichkeiten. Denn beides bedeutet ein gutes Stück Selbstbestimmung.