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Plugin-Review: SRDx – Smart Removal of Defects?

Plugin-Review: SRDx – Smart Removal of Defects?

Staub und Kratzer sind ein Problem. Und das nicht nur auf alten Fotos, sondern auch auf der Linse und damit auch auf digitalen Aufnahmen. Das Photoshop-Plugin SRDx bietet uns eine Lösung.

Staub- und Kratzerentfernung

Die Erweiterung von LaserSoft Imaging wurde dabei besonders für alte Aufnahmen, Filmstreifen und Dias konzipiert. Beim Einscannen werden nun mal Staub und Kratzer mit digitalisiert. Die feinen und oft über das ganze Bild verteilten Störungen von Hand zu entfernen, ist ein nervenaufreibender Prozess. Da kommt eine automatisierte Hilfe gerade recht.

SRDx Plug-in (Smart Removal of Defects)

Das Addon ist also für die effiziente Entfernung vieler kleiner Bild-Defekte wie Staub und Kratzer gemacht, wie im Video eindrucksvoll zu sehen. Machen wir einen Test! Nach der unkomplizierten Installation und einem Neustart von Photoshop wird das Plugin über das Menü und Filter > LaserSoft Imaging > SRDx aufgerufen.

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Bedienbarkeit

Nach dem Start öffnet sich das Plugin in zwei Dialog-Fenstern: einem Navigator, in dem der aktuelle Bildausschnitt rot umrandet wird, was sehr praktisch ist, um die Übersicht zu bewahren, und einem Hauptfenster für die eigentliche Bearbeitung. Auf der rechten Seite die Einstellungen mit allen nötigen Reglern, oben, links die Reiter Original, Defekte markieren und Optimiert.

Bildfehler entfernen

Der Wechsel auf Defekte markieren hebt alle Bildfehler rot hervor. Wichtig ist, unter den Einstellungen mindestens einen Defekt-Typ zu aktivieren. Helle und/oder dunkle Defekte stehen da zur Wahl. Nutzen Sie den Regler Erkennung, um die Intensität der automatischen Störungserkennung einzustellen. Spielen Sie dann mit dem Regler Defekt-Größe, um die Erkennung noch feiner zu justieren. Wer Rot als Markierungsfarbe nicht so mag, kann auch diese über einen Farbwähler anpassen.

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Erweiterte Einstellungen

Unter den erweiterten Einstellungen werden uns zwei Werkzeuge angeboten. Mit dem Marker kann die Wirkung des Filters zielgenau gesteuert werden. Steht die Intensität auf einen negativen Werte, so können falsch gesetzte Markierungen zurück genommen werden. Bei einem positiven Wert können nicht erkannte Fehler auch nachträglich markiert werden. Der wiederholte Einsatz an gleicher Stelle verstärkt den Effekt. Der Radius steuert die Größe der Werkzeugspitze.

Wer noch schneller die Wirkung markierter Bereiche aufheben möchte, nutzt den Radiergummi. Der Radius bestimmt die Größe der Werkzeugspitze. Hier gibt es keine Abstufungen bei der Bearbeitung. Jeder Strich sorgt sofort dafür, dass die markierten Stellen komplett verschwinden. Der Reiter Optimiert offenbart das Ergebnis. Auch in dieser Ansicht können Sie die Regler und Werkzeuge unter Einstellungen nutzen.

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Für Windows und Mac

Die Version für Windows-Anwender ist ganz frisch auf dem Markt. Die Mac-Variante bringt noch eine Funktion zum Ausmaskieren größerer Bereiche mit. Generell ist eine Basiserkennung für Staub und Kratzer und die anschließende Optimierung von Hand schnell erledigt. Ich empfehle, hier einmal die Demo auszuprobieren.

SRDx ist kompatibel mit Adobe Photoshop und Photoshop Elements auf Mac OS ab 10.10 und Windows ab Version 7. Für nur 29,- Euro eine gute Investition in einen echten Zeitsparer.

Fazit

Zwei Regler reichen hier aus, um Staub- und Kratzerentfernung haargenau zu erkennen und ohne Unschärfen heraus zu rechnen. Natürlich könnte das Ergebnis noch mit allen bekannten Photoshop-Funktionen zur Retusche weiter bearbeitet werden, doch wird das kaum mehr nötig sein. Der SRDx-Algorithmus ist leistungsstark genug.

Die Schärfe und der Detailreichtum werden nicht beeinträchtigt. Und so erhalten wir eine intelligente Erweiterung für Photoshop, die sich schon ab den ersten Aufnahmen auszahlt.

Weiterführende Links

Anleitungen und Filme
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