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2 Kommentare

Tutorial: Buch-Cover gestalten in Photoshop

Tutorial: Buch-Cover gestalten in Photoshop

Das eigene Buch ist ein Abenteuer. Jeder könnte heute leicht sein Werk in kleiner Auflage drucken lassen, doch es zu füllen ist eine Aufgabe, die Monate beanspruchen kann. Ist das geschafft, so geht es an das Cover. Und das Cover verkauft das Buch. Einige Regeln gibt es also zu beachten.

Ideen sammeln

Du kennst die Inhalte deines Buches besser als jeder andere. Ob historischer Roman, eine wissenschaftliche Abfassung oder die romantische Liebesgeschichte – es ist immer empfehlenswert, sich von den Buchcovern schon veröffentlichter Werke inspirieren zu lassen.

Noch vor der Gestaltung greifst du in dein Buchregal und schaust dir Cover und Buchrücken an, um Ideen zu sammeln. Dabei muss man das Rad nicht neu erfinden: was haben große Verlage für Lösungen umgesetzt? Immerhin arbeiten daran professionelle Illustratoren und Grafikdesigner.

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Dokumentengröße

Bevor es an die Gestaltung geht, muss das Dokument in passende Größe angelegt werden. Suche dir also einen Anbieter für deinen Buchdruck und lese auf dessen Homepage, welches Format benötigt wird. Ich bin mit Print24 verbunden und habe schon öfters mit dieser Druckerei zusammen gearbeitet, weshalb ich exemplarisch diese Druckerei erwähne: auf deren Übersichtseite zum Buchdruck kann ein Datenblatt aufgerufen werden, das genau Infos gibt zur Umschlaggröße. Für das Cover sind 148 x 210 mm bei 300 dpi gefragt.

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Das minimalistische Cover

Soll es seriös, aber dennoch plakativ wirken, so bietet sich eine Aufteilung der Fläche in zwei (oder mehr) Bereiche an. Hier wurde von oben nach unten mit dem Rechteck-Werkzeug eine rote Fläche aufgezogen. Für die darunter liegende Fläche bietet sich automatisch die Komplementärfarbe an. So entsteht ein schöner Kontrast und das Cover springt sogleich ins Auge.

Es könnten auch noch weitere Flächen gebildet werden, doch solltest du darauf achten, die Bereiche nicht zu klein werden zu lassen, da es für den schnellen Blick ansonsten zu unübersichtlich wird.

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Der Titel wird mit dem Text-Werkzeug in weißer Farbe geschrieben. Die Namen der Autoren in dem gleichen Blauton, der hier auch unten zu sehen ist. Als simulierter Aufkleber sorgt der Schriftzug „NEU“ für einen Blickfang, wobei dabei das Rot von oben gespiegelt wird. So ergibt sich leicht ein Gesamtbild.

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Cover mit Fotomaterial

Bei Romanen kommen eher Fotos zum Einsatz, die das Gefühl der Geschichte transportieren sollen. Achte darauf, dass die Rechte der Fotos geklärt sind. Bei Massenproduktionen sind selbst bei Stockfotos erweiterte Lizenzen gefragt. Eigene Aufnahmen bieten da mehr Sicherheit.

Dein Foto muss eine Fläche für den Titel bieten. Es soll dabei plakativ wirken und nicht allzu viele Details zeigen. Eher ein interessantes Hintergrundbild, als eine eindeutige Szene aus dem Buch. Diese überlassen wir der Fantasie des Lesers. Wichtig ist dabei auch eine zum Inhalt passende Schriftart. Hier empfehle ich die Übersicht Gratis Fonts: 80 fantastische Schriften.

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(Grundlage des Covers: Konstanttin/shutterstock.com)

Fazit

Zur Gestaltung eines Covers ist viel Zeit und Ruhe nötig, um von der Inspiration, zur eigenen Ideen hin zu einem Ergebnis zu gelangen, das dem Inhalt gerecht wird und so neugierig macht, dass künftige Leser dem Werk eine Chance geben.

Kommentare

  1. Ein gutes Cover ist so wichtig für ein Buch! Auf jeden Fall sollte es sorgfältig und mit der nötigen Inspiration gestaltet werden.

  2. Jack Jones

    Danke ;)

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