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Klein, aber fein!

von Dirk Metzmacher

Sie haben ein schönes Foto in hoher Auflösung vorliegen und möchten es verkleinern, um es vielleicht im Netz zu präsentieren. Bisher war das Problem, dass je kleiner das Bild wurde, umso unschärfer wurde es auch. In Photoshop CS gibt es eine kleine aber hilfreiche Änderung, die schnell übersehen werden kann.

Im Menü klickt man unter “Bild” auf die “Bildgröße”. Bei “Bild neu berechnen mit” wird nun von “Bikubisch” auf “Bikubisch schärfer” umgestellt. So wird beim Verkleinern das Bild gleichzeitig geschärft. Das Beispielfoto mit dem Schwein (1500 x 1100 Pixel) wurde einmal “Bikubisch” und einmal “Bikubisch schärfer” verkleinert. Den Unterschied kann man leicht erkennen.


Kommentare

1 von Gerrit | 9. Oktober, 2004 um 12:10   

Kann man diesen Effekt auch manuell erzeugen, wenn man kein Photoshop CS hat?

2 von Stefko | 9. Oktober, 2004 um 13:05   

@ Gerrit: Ich habe hier kein PhotoshopCS, aber in der Regel schärfe ich Bilder nach der Verkleinerung manuell nach. Ich denke mal (leider kann ich es nicht überprüfen), daß man sich mit der neuen Funktion lediglich diesen kleinen Arbeitsschritt spart. Wobei ich normalerweise “Unscharf maskieren” den normalen Scharfzeichnungsfiltern (ohne Feineinstellung) eh vorziehe.

3 von Perun | 9. Oktober, 2004 um 13:33   

Hi,

also “unscharf maskieren” hat seine Grenzen. Vor allem wenn man Screenshots macht und sie verkleinern muss. Die Schrift wirkt “verwaschen” und jeglisches schärfen, kann da nur geringfügig etwas verändern.

4 von Stefko | 9. Oktober, 2004 um 14:30   

Natürlich hat das seine Grenzen, aber ich *vermute* mal, daß die Funktion unter CS um die es ging, auch keine Wunder vollbringen kann, sondern lediglich zu der bikubischen Transformation noch die Funtion “Scharfzeichnen” hinzupackt, also zwei manuelle Schritte zu einem automatisierten vereint und hierbei auf den regulären Scharfzeichnen-Filter zurückgreift.
Wo Information fehlt/verworfen wird, kann auch der ausgefuchsteste Algorithmus diese nicht zu 100% reproduzieren. Aber vielleicht kommt ja mal noch der Filter [Aus Sch**** Gold machen] ;-)

5 von Werner | 12. Oktober, 2004 um 18:54   

Na, da empfehle ich doch gleich mal den “nik Sharpener Pro”.
Es gibt nichts besseres…

6 von Thomas Haake | 13. Oktober, 2004 um 08:17   

Alles schön und gut, ich empfehle aber folgenden Tipp, der absolut perfekt arbeitet:
http://www.metamac.de/content/Features/95/photoshop-grundlagen-unscharfmaskierung

@Gerrit: hattest doch auch einen Kommentar dort hinterlassen, schon vergessen?

Gruss,
Thomas

7 von mikmedia | 13. Oktober, 2004 um 10:11   

Zu empfehlen ist auch:

  • Verkleinern möglichst immer in 50%-Schritten (damit werden Pixel nicht ungerade geteilt)
  • Nach dem Verkleinern Unscharf maskieren, und zwar mit 500% / 0.2px Radius / 0 Threshold

lg mik

8 von Thomas Haake | 13. Oktober, 2004 um 12:55   

@mikmedia: was Dirk ja auch eine Seite weiter genauso beschreibt: http://www.photoshop-weblog.de/index.php?p=40

9 von Volker Neumann | 13. Mai, 2005 um 13:43   

“Nach dem Verkleinern Unscharf maskieren…”

Es ist auf jeden Fall besser das Original vor dem Verkleinern zu schärfen. Da hat es noch mehr Information, die verstärkt werden kann. Und nicht vergessen: Nach dem Unscharf maskieren den Filter verblassen im Modus 100% Luminanz.

Die Verkleinerung in 50% Schritten ist aber sehr wichtig und das sollte man sich auf Aktionstasten legen.


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