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10 Kommentare

Infrarotfotografie

Bernd Schmidt beschreibt auf seiner Website die Technik der Infrarotfotografie:

Warum sind so viele Betrachter von einem Infrarotfoto fasziniert? Dies liegt wohl an der veränderten Wiedergabe der Grautöne und dem erhöhtem Kontrast, gerade als Schwarz-Weiss-Version. Wenn das Blattgrün (Chlorophyll) weiss wiedergegeben wird, entsteht leicht ein mystischer Eindruck. Im Kontrast mit einem schwarzen Himmel wird dieser Eindruck noch verstärkt. Das menschliche Auge kann nur das Licht zwischen 380 und 780 Nanometern sehen. In der Infrarotfotografie werden die infraroten Strahlen, die unser Auge nicht sieht, abgelichtet (über 780 bis 1400 Nanometer).
 

Kommentare

  1. Der optische Eindruck mag mir gefallen, der Autor erklärt die Herstellung mittels eines Infrarotfilters. Da verbleiben in der Nachbearbeitung nur noch wenige Schritte. Wie gestaltet sich aber die Vorgehensweise ohne Filter? Gibt es dazu ein gutes Tutorial?

  2. freefly

    den selben effekt könnte man doch auf „banale“ weise nachstellen, wenn man mit der gradationskurve arbeitet, gell? ;)

  3. Ich hatte mal irgendwann ein geniales Tutorial gefunden, welches richtig gut erklärt war. Das Ergebnis sah sogar fast echt aus. Jetzt habe ich folgendes gefunden, was Dich interessieren könnte:
    Chromasoftware: Link

    Docma: Link

    Und hier noch ein Link: Link

  4. Mike

    Bei http://www.atncentrak.com gibts auch eine Action die IMHO ganz brauchbare Ergebnisse liefert.

  5. Mike

    ups, das sollte natürlich http://www.atncentral.com heißen ;) Hab gerade nochmal nachgesehen, die Action heißt Dave’s IR Action, v.2 und man findet sie natürlich im Downloadbereich.

  6. Hmm, im Zweifelsfall ist ein Hardwarefilter immer besser, als ein per EBV nach IR gebogenes Bild. Es ist nämlich so, dass nur Blätter von Laubbäumen weiß werden, die von Nadelbäumen weniger oder fast nicht. Allerdings gibts bei SLRs zu beachten, dass nicht jedes Objektiv IR-Fähig ist. Im Zweifelsfall einfach per IR-Fernbedienung testen.

  7. @ Micha
    Richtig, fotografisch mit Filter ist immer realistischer IR-Effekt, als ohne Filter mit Bildbearbeitung. Durch die extremen Farbverschiebungen entsteht auch sehr leicht ein meist unerwünschten rauschen der Pixel.

    Nicht richtig ist das nicht jedes Objektiv Infrarot tauglich ist. Im Prinzip ist jedes dafür einsetzbar. Die meisten haben heute nur keinen Infrarot-Index zum anpassen der Entfernungseinstellung.
    Infrarottauglich muß aber das Aufnahmemedium sein. D.h. Film oder Aufnahmechip ;-)

  8. Christiane

    Da kann ich auch noch ein paar Links beisteuern:

    Faszinierend:

    Infrared Photo Gallery by Jeffrey Klassen
    http://www.pbase.com/jeffreyk/infrared

    Your Free Photo shop CS tutorial for digital infrared photography with your Nikon D70
    http://www.nature-photography-central.com/Free_Photo_shop_CS_tutorial.html

    Infrared Photography FAQ
    http://www.cocam.co.uk/CoCamWS/Infrared/INFRARED.HTM

  9. Dankeschön für die zahlreichen Tipps!

  10. Zu den Diskussionen hier:

    1. Richtig ist, dass tatsächlich nicht jedes Objektiv für die Infrarotfotografie tauglich. Einige Objektive haben leider die unangenehme Eigenschaft ein sogenannten „Hotspot“ zu bilden. Bei http://www.infrarotkombinat.de wird derzeit eine Datenbank erstellt, in der alle geeignete und ungeeigneten Objektive und Kameras aufgelistet werden.

    2. Ein IR-Effekt per EBV kann nur bedingt ein „richtiges“ IR-Bild wiedergeben. Gerade die Klarheit des Himmels ( Dunst verschwindet ) wird durch diese Bildmanipulation nicht erreicht. Ausserdem wird nach meinen Erfahrungen dadurch teilweise ein Bildrauschen erzeugt. Es gibt einige Plug-Ins und Bildbearbeitungsprogramme , die diese IR-Effekt auf ein Farbbild ( mit viel Grün) erzeugt. Ergibt dann aber immer ein SW-Bild mit IR-Effekt – kein Farb IR-Bild ( z.B. Corel Paint Shop Pro XI) !

    Gruß Horst

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