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Hardware von Adobe

von Dirk Metzmacher

Adobe ist ein reines Software-Unternehmen, so könnte man vermuten. Mir war bisher kein Produkt bekannt, dass man auch wirklich anfassen konnte (bis auf die Produkt-Verpackung natürlich). Nun präsentiert Adobe jedoch eine Linse, die Adobes erster Schritt auf den Hardware-Markt sein könnte. Die “Magic Lens” besteht aus 19 kleineren Linsen, wodurch das Motiv gleichzeitig aus verschiedenen Blickwinkeln aufgenommen werden kann. So erhält man vollste Kontrolle über die Tiefenschärfe. Das folgende Video zeigt die Linse in Aktion.


Kommentare

1 von Claus Hens | 18. Februar, 2008 um 23:45   

Hallo Dirk,

den hätte ich bis zum 1. 4. 2008 zurück gehalten!

Schöne Grüsse

Claus

2 von mikelima | 19. Februar, 2008 um 00:32   

das funktioniert. eigentlich sogar eine sehr simple idee dahinter. es ist natuerlich keine echte tiefenunschaerfe, aber da man auch die bildinformationeninformationen hinter (bzw ein wenig dahinter) den objekten hat und quasi einen zbuffer durch die unterschiedlichen positionen der objekte bekommt, kann man DOF simulieren.

hmm… war das verstaendlich? bei 3d faked man jedenfalls oft so.

3 von Arnold | 19. Februar, 2008 um 00:43   

Son Konzept gabs vor Jahren schon mal, als Studentenprojekt an irgendeiner Vorzeige-Uni in den Staaten. Da waren es aber nicht 19 Linsen, sondern sehr viel mehr. Und man konnte “nur” Einfluß auf die Tiefenschärfe nehmen.

Der Nachteil ist wie bei der Linse von Adobe: Man kann die Auflösung der Kamera durch die Anzahl der Linsen teilen, und hat dann die Auflösung, die man am Ende nur noch hat.
Bei 19 Linsen müsste die Kamera 19 Megapixel können, um am Ende ein lächerliches 1-Megapixelbild zu erhalten.

Solange noch keine 120 Megapixel-Chips erhältlich sind, also ziemlich viel Quatsch.

Möglich, dass Adobe und das von der Uni das Gleiche ist, also dass die Forschungsergebnisse bei Adobe eingeflossen sind.

4 von mikelima | 19. Februar, 2008 um 01:03   

hm. solange es ein stillleben ist wie in dem video kann man natuerlich auch 19 bilder hintereinander schiessen.

aber du hast schon recht; noch ist das spielerei.

5 von Oliver Timmermann | 19. Februar, 2008 um 06:20   

Tja, ich denke nicht, dass der Linse außer in Spezialanwendungen eine große Zukunft beschieden sein wird..

6 von Meine Meinung | 19. Februar, 2008 um 12:27   

Also ich finde das hoch interessant, da ich selbst mit einer relativ guten Kamera ausgestattet bin. Werde es auf jeden Fall weiter beobachten. Danke für den Beitrag.

Meine Meinung

7 von Frank Fallgatter | 20. Februar, 2008 um 21:20   

Gut, hier also die Korinthen: auch die Übersetzer habens in CS 3 noch immer nicht geschnallt: es gibt keine Tiefenschärfe, es hat nie eine gegeben. Der verdammte Begriff lautet Schärfentiefe. So schnell schafft es eine Fehlübersetzung in fotografisch nicht bewanderte Hirne und das deutschlandweit …

Gruß
Frank


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