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Die Web 2.0 Geheimwaffe

von Dirk Metzmacher

Ich verrate nun die ultimative Geheimwaffe, die alle Web 2.0 Unternehmen so gross gemacht hat: Die Farben. Miles Blog hat sie zuerst entdeckt, wollte aber noch etwas warten (wohl um ein eigenes Web 2.0 Projekt mit schönen Farben an Google zu verkaufen).

Nun kann er nicht mehr anders und hat einige der »Big Names« analysiert und als Photoshop-Farbfeld (ZIP) zum Download angeboten.

Diese Farben mögen in den Staaten funktionieren, doch solange er deutsche Web 2.0-Projekte unbeachtet lässt, wird hier der Erfolg ausbleiben. Deshalb, um zukünftige Projekte das Überleben zu sichern, hab ich die Liste erweitert und einige unserer Grossen angefügt. Auf das Google uns alle aufkaufen wird: Die erweiterte Farbliste.

 


Kommentare

1 von Steffen | 12. Oktober, 2006 um 15:28   

Hehe, interessante Sache!

2 von Andi (der andere) | 12. Oktober, 2006 um 15:30   

Jetzt haben wir alle Farben von den bekannteren 2.0 Seiten. Und was sollen wir damit? Ich versteh den Sinn nicht ganz, wenn man sie nicht kopieren möchte

3 von Dirk Metzmacher | 12. Oktober, 2006 um 15:53   

@ Andi: Und genau deshalb wirst du keine 200 Millionen Dollar von Google bekommen *fg* Aber im Ernst: Das ist mehr Spaß, als nützliches Tool. So kann man halt einmal die Farben vergleichen.

4 von Jonny | 12. Oktober, 2006 um 15:55   

Sarkasmus lässt grüßen. :)
Web 2.0 ist von der Grundidee her irgendwie solide, zeigt sich in der Praxis wie etwas zwischen einem Hype und einem UFO…und die Farben sind sowas wie ein heiliges Artefakt – die gibts zwar schon lange, man muss es auch nicht verstehen, sondern einfach nur kopieren, und schon mischt man mit beim großen Erfolgskonzept Webzweinull mit. Denn die mächtigen Farben und ein wir-entwickeln-ständig-für-sie-weiter-”beta” am Logo macht uns – laut Web 2.0 – alle stinkreich :)
…wenn wir auf die vom “Hype” angesteckten Großunternehmer warten, die uns unsere “einzigartigen” Webapplikationen abnehmen…
Der Sinn des Ganzen ist meines Erachtens, den ganzen Web 2.0 Hype als gut verkaufte Idee zu entlarven und den Erfolg auf den Einsatz der hippen Pastellfarben zu reduzieren…oder?

5 von Tobias | 12. Oktober, 2006 um 17:31   

Nun gibt es doch 32 Bit-Darstellung – wenn ich mich nicht täusche – 16,8 Millionen Farben; kann es da Probleme geben, wenn man exakt die gleiche Farbe nutzt wie größere Unternehmen?
Wäre dasschon eine Copyrightverletzung?

6 von Dirk Metzmacher | 12. Oktober, 2006 um 18:31   

@ Tobias: Frag mal die Telekom nach ihrer Firmenfarbe RAL 4010, ergo Telemagenta! ;-) Da kennen die keinen Spass!

7 von Jonny | 12. Oktober, 2006 um 18:43   

*g* stimmt. Ne Menge großer Firmen haben ihre eigenen patentierten Farben. Die besagte “Mischung” jedoch zu treffen dürfte äußerst schwierig sein :)
Zumal das auch nur für Printmedien gilt, glaube ich…

8 von Tobias | 12. Oktober, 2006 um 20:52   

Das mit dem Telekom-Magenta war mir bewusst, deshalb kam ich darauf ^^
Im Printbereich – wenn es wirklich nur darum ginge – wären exakte Farbtöne wohl wirklich schwer zu treffen. Bei der Erstellung einer Website könnte man schneller darauf verfallen, einen Farbwähler einzusetzen und eine Firmenfarbe nun tatsächlich exakt zu treffen.

9 von Johannes Bayer | 12. Oktober, 2006 um 21:31   

So langsam steht mir dieser ganze WebZwoNull-Mist echt bis Oberkante Unterlippe!
Ein totales Gschmarre!

10 von Daniel | 12. Oktober, 2006 um 21:31   

Nette Sache. (…wobei ich gleich wieder ärgern muss, dass sich OpenBC in Xing umbenennen will…)

11 von Dirk Metzmacher | 12. Oktober, 2006 um 21:45   

@ Johannes: Ich schätze, ein halbes Jahr wird das noch so weitergehen…

12 von diaet | 13. Oktober, 2006 um 12:06   

Hihi, danke. Die kann ich jetzt schön zu meinen 60s, 80s, 90s wasauchimmer Paletten hinzufügen :)

13 von rascal | 13. Oktober, 2006 um 13:33   

hey, du hast augensound vergessen :-D höhö
sag mal, hast du eigentlich jemals eine meiner emails bekommen?

14 von Sven | 13. Oktober, 2006 um 14:20   

@Tobias: Die haben sich das Magenta tatsächlich schützen lassen, sind damit durchgekommen und pissen jeden ans Bein? O.O

Dann geh ich gleich los und lasse mir #000 als Marke sichern. So ein Blödsinn :(

15 von KOCHWERKSTATT » Oh, das brennt oder? | 18. Oktober, 2006 um 15:15   

[...] Mit der richtigen Farbe ist der Erfolg des Projektes garantiert. Und irgendwann klopft Google ans Fenster und kauft die Hütte. Die Farben aller wichtigen Firmen als Photoshop-Farbfeld (ZIP) gibt es als Download. [via Photoshop Weblog] [...]

16 von Buuuuutton | 18. Oktober, 2006 um 20:27   

So ein Mist!! Ich habe eine Farbe verwendet (dieses Orange) und wusste garnicht, dass es schon einer berühmten Firma gehört… nun halten mich sicher allllleeee für einen miesen Plagiator…. oh nein, oh nein, owe…

17 von Martin | 19. Oktober, 2006 um 11:18   

Ich nutze Photoshop CS 2 auf einem Mac. Ich bekomme dort die Meldung, dass diese Datei nicht mit dieser Version von PS verwendbar ist. Mit wecher hast du die erstellt, Dirk?

18 von Dirk Metzmacher | 19. Oktober, 2006 um 11:28   

@ Martin: Photoshop Cs2 unter Windows – sollte also kein Problem sein. Komisch…

19 von Wally | 20. Oktober, 2006 um 01:24   

Ich kann deinen Farb Link momentan nicht aufrufen: “Fehler 404 ist aufgetreten :-( Filename: /kunden/usr/local/apache/share/cgi-bin/error404.0.html”

20 von Carsten | 21. Oktober, 2006 um 16:57   

Die URL im Artikel ist falsch. Der Download ist hier zu finden:

http://tinyurl.com/y3frzw

Tinyurl weil der Originallink die Seite verzerren würde.

LG

Carsten

21 von steve | 3. November, 2006 um 10:38   

Also sich dieses Farbfeld runterzuladen und dann auf den großen Erfolg zu hoffen ist ja wohl so wie mit nem gebrochenen Bein zum Homöopaten zu gehn.

Viel mehr über schlauen Umgang mit Farbe gibts find ich bei http://www.metacolor.de

22 von Annerose | 12. Januar, 2007 um 16:11   

Ehrlich gesagt tue ich mich noch ein bischen schwer mit Web 2.0. Na, es liegt vielleicht auch daran, das ich auf deren Seiten noch nicht so oft war.

23 von Hans Kolpak | 25. Januar, 2007 um 15:43   

Was ist der Unterschied zwischen web 1.0 und web 2.0 ? Mit web 1.0 sind wir mit der Tür ins Haus gefallen, mit web 2.0 rennen wir offene Türen ein.

Aber web 3.0 ? Da bleibt mir nur eine Spekulation. Lernen wir vielleicht, daß offenstehende Türen keine Schlösser und keine Türgriffe mehr brauchen?

Was ist, wenn ein Windstoß Türen zuschlägt? Wehe, die Tür hat noch ein Schnappschloß, dann sehen wir aber alt aus!

Hans Kolpak
Biß der Woche

24 von Dirk Metzmacher | 25. Januar, 2007 um 15:57   

@ Hans: Wenn es Drehtüren sind, ist das alles kein Problem ;-)

25 von Alex | 26. August, 2007 um 16:14   

Jippii, jetzt hat der Web 2.0 Hype schon die Printmedien ereicht. Giebt es jetzt sogar schon sogenannte Web 2.0 Visitenkarten. Werde bei Zeiten selbst mal ein paar dieser Artefakte auf meiner Webseite einstellen. Ihr findet Sie dann aug http://www.westside-communications.de. Bin mal gespannt wie weit der Hype noch geht. Soll ich mir jetzt mein Name im Personalausweis ändern lassen mit einem schicken beta hinten dran? In den USA ist so etwas immerhin schon realität geworden. Trotzalledem, ein nettes beta kommt auch auf meine Visitenkarte drauf.


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