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Das Wetter von morgen

Die Wettervorhersage, die ich an dieser Stelle anbieten möchte, ist genauer als jeder Wetterfrosch. Denn mit Photoshop kann jeder Wettergott spielen. Ob künstlicher Schnee, Regen oder Nebel, die Umwandlung von Tag zu Nacht, Wolken, Blitze, Sonnenschein oder ein Regenbogen – immer kann eine kleine Bildbearbeitung die Prognosen durcheinander bringen.

Regen

Tutorials, die Wege zum realistischen Regen aufzeigen, findet man kaum. Immer bleibt es bei einer Notlösung, da Regen eigentlich kaum sichtbar ist, weshalb in Photoshop zumeist die »Strich-Lösung« verwendet wird. Zahlreiche Striche simulieren dabei den fallenden Regen, der vom Wind in eine Richtung gepeitscht wird. Unterscheiden kann man zwischen Comic-Regen und realistischem Regen.
 

Wolken

Photoshop bietet mit dem Wolkenfilter einen Spezialisten an. Einziger Haken: Die Wolkenform kann nicht beeinflusst werden. Ein paar Schritte mehr führen zum ersten Ergebnis, wobei die Wolken an der Unterseite einen leichten Schatten erhalten.

Andere Wolkenformen werden von Hand gezeichnet. Eine einfache Lösung, die selbst der Anfänger mit einer weichen Pinselvorlage hinbekommen sollte, zeigt das zweite Beispiel. Weitaus kunstvoller, aber auch schwieriger zu zeichnen, ist die letzte Wolkenkreation.
 

Blitz

In nur vier Schritten zum Blitz: Das Verlaufswerkzeug sorgt für einen linearen Verlauf von #cccccc (RGB 204, 204, 204) nach #000000 (RGB 0, 0, 0). Mit dem »Filter ↔ Renderingfilter ↔ Differenzwolken« wird die Grundform erzeugt, die jetzt mit »Bild ↔ Anpassen ↔ Umkehren« bearbeitet wird.
 

»Bild ↔ Anpassen ↔ Tonwertkorrektur« erzeugt einen Blitz in Schwarz/Weiss, wenn bei dem Punkt »Tonwertspreizung« die Werte 160, 0,2 und 255 eingegeben werden. Um den Blitz einzufärben klickt man auf »Bild ↔ Anpassen ↔ Farbton/Sättigung« und dort unten rechts auf das Kästchen vor Färben.

Folgende Einstellungen ergaben die Farbstimmung im Beispiel:
Farbton: 230
Sättigung: 30

 

Regenbogen

Nach dem Unwetter erfreut ein Regenbogen die Menschen. Das Verlaufswerkzeug und die Polarkoordinaten spielen hierbei die Hauptrolle. Noch realistischer wird der Regenbogen, wenn er leicht weichgezeichnet und die Deckkraft etwas reduziert wird.
 

Sonnenschein

Erste Sonnenstrahlen durchbrechen die Wolken. Für diesen Effekt wird erst ein Farbbereich ausgewählt, die Auswahl auf eine neue Ebene kopiert und mit dem Radialen Weichzeichner die Strahlen in Form gebracht.
 

Nebel

Ein kleines Video zeigt wie es aussehen könnte, wenn nach dem Regen noch etwas Nebel zurück bleibt. Die Grundlage bildet hierbei eine Collage aus einigen Wolkenfotos.
 

Schnee

Wenn man es mit Photoshop schon regnen lassen kann, dann sollte Schnee auch kein Problem sein. Für die dicken Flocken kommt der Filter Strichumsetzung zum Einsatz.
 

Tag zu Nacht

Selbst der Wechsel von Tag zu Nacht ist möglich. Blautöne, der Mond und hell erleuchtete Fenster sorgen dabei für die richtige Stimmung.