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Blogaholismus

Ja, auch ich bin ein Blogaholiker. Der erste Konsum von und das Betreiben eines eigenen Weblogs war sozial motiviert, dann wurden sie meine tägliche Zuflucht. Erst unregelmässig, später täglich, manchmal sogar ständlich kontrollierte ich die Seiten auf neue Beiträge und Kommentare. Als Blogaholiker entwickelt man mit der Zeit nunmal einen gesteigerten Bedarf und ich stehe damit nicht alleine da.
 

Ein Blick auf die tägliche Topliste der meistgelesenen Weblogs zeigt das versucht wird, die Sucht zu befriedigen. Die Top10-Blogger bieten täglich 3 bis hin zu 8 frische Beiträge an und doch erscheint mir das zu wenig. Tragisch ist dabei die Tatsache, dass Blogbetreiber wie -Leser in die Abhängigkeit rutschen, was mich zu der Frage führt, welche Beitragfrequenz noch gesund sein kann. Erstbesucher sind vielleicht überfordert, wenn nach dreitägiger Blogabstinenz zwei Dutzend neue Beiträge um seine Aufmerksamkeit kämpfen. Dabei soll doch jeder Besucher der Droge Weblog verfallen. Denn sind wir Betreiber nicht Dealer und Junkie in einer Person?