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13 Kommentare

Aus dem Leben

Ich möchte eine kleine Geschichte aus dem Leben eines »Photoshop-Weblog-Betreibers« erzählen. Vor ein paar Monaten landete eine Mail in meinem Postfach mit der Frage, ob die Photoshop-News des Weblogs auch gedruckt im neuen Magazin für Photoshop-Anwender .psd erscheinen dürfen. Da sagt man nicht nein – ich fühlte mich ja auch geehrt – und freute mich schon auf die erste Ausgabe. Bisher gab es da nur Doc Baumanns Magazin für digitale Bildbearbeitung – und Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft.
 

Jedenfalls akzeptierte man mich freundlicherweise noch als Betatester, was kostenlose Exemplare bedeuten würde – aber leider nicht sollte. Es geht halt im Redaktionsalltag des Zeitschriften-Business recht chaotisch zu, weshalb die mich vermutlich einfach vergessen haben. Die erste Ausgabe habe ich dann auch prompt verpasst, die zweite am Kiosk gekauft, schnell durchgeblättert, aber leider keinen Beitrag aus meinem Weblog entdeckt. Passt schon…, dann halt nicht…, selber schuld: Ihr wisst wie man sich fühlt.
 

Neugierig bleibt man trotzdem, weshalb ich auch das Impressum des Magazins gelesen habe. Es könnte ja sein, dass die ihre News woanders hernehmen. Machen sie nicht, aber unter Korrekturleser stand »Dirk Metzmacher«. Nun glaube ich nicht, dass ein Namensvetter meinen Job übernommen hat. Dazu kommt, dass die Workshops zwar sehr gut aufgemacht sind und es nicht an Screenshots und Beschreibungen mangelt, doch sind eben letztere etwas »holprig«.
 

Hinter dem Heft steckt ein polnisches Unternehmen, welches das Magazin erst in Polen, Frankreich, England und Italien auf den Markt stemmte und jetzt eben auch in Deutschland einen Versuch startet. Mangels deutscher Autoren und demnach Workshops, wurden einige der besten Beiträge anderer Magazine übersetzt. Wie gesagt, die sind wirklich gut, doch ist die Übersetzung gewöhnungsbedürftig.
 

Deshalb, liebe Redaktion des .psd-Mags, ein kleiner Tipp: Eine professionelle Korrektur nach der Übersetzung könnte euer Magazin wirklich zu einer wertvollen Ergänzung des Photoshop-Marktes erheben. Dann darf natürlich gerne mein Name weiter im Impressum stehen.

Kommentare

  1. Joschi

    Das ist doch mal der absolute Hammer! Respekt an Dich und Deine Arbeit. Da sollten die sich einfach mal ne Scheibe von abschneiden. Zu Doc Bauman sag ich ja nur: Hauptsache teuer und das obwohl man ja angeblich „kaum“ Werbung im Magazin hat. ;-)

  2. Ich habe jetzt in 5 Zeitungsläden versucht diese Zeitschrift „psd“ zu bekommen – leider vergeblich. :-(
    Hast Du möglicherweise einen Tipp, wo man eine größere Chance hat? Und noch eine Frage….
    Unabhängig von der gewöhnungsbedürftigen Ãœbersetzung – ist diese Zeitschrift aus Deiner Sicht zu empfehlen?
    Danke schon mal im voraus.
    Gruß Stephan

  3. Geri

    Ich bin ebenfalls Betatester beim .psd Magazin. Am Anfang hab ich sie mal darauf hingewiesen, dass die Homepage Ãœbersetzung totaler Schrott ist. Worauf ich diese gleich mal korrigieren durfte. Leider sind die Leute dort nicht in der Lage, die Korrektur so auf die Seite zu bringen wie ichs korrigiert habe – sprich es war erst wieder alles falsch. Man sollte vielleicht erwähnen, dass dort Deutsch geschrieben wird, dass ich oft nichtmal eine Ahnung habe was genau die jetzt damit meinen. Natürlich tut man sich dann entsprechend schwer beim Korrigieren. Na gut dann gings los mit den ersten Artikeln zum Testen/korrigieren. Diese waren schon um einiges besser geschrieben, aber teilweise noch immer mit sehr happigen Phrasen und Redewendungen versehen. Aber immerhin die Rechtschreibung und Grammatik war schon sehr viel besser. Was mich nur ein bisschen stört ist, dass ich auch nach 2 maliger Nachfrage noch immer kein Exemplar des .psd Magazins erhalten habe :(

  4. @ Joschi: DANKE für dein Lob! Das baut auf! Beim Docma bin ich aber froh, dass jemand den Mut hat, ein Photoshop-Magazin zu veröffentlichen. Der Zeitschriften-Markt ist nicht leicht und das Magazin hochspezialisiert, womit sich auch der Preis erklärt: Im Vergleich wenig mögliche Käufer. Ist halt nicht so allgemein wie etwa Computerbild…

    @ Stephan: Bahnhofskiosk wäre da die erste Anlaufstelle. Bei Tutorials ist es immer gut, zuvor ein Grundlagenbuch gelesen zu haben. Das Magazin bietet mehr Tutorials als etwa ein Docma-Magazin. Die Ergebnisse sind von guter Qualität, doch stört mich der komische Satzaufbau und der kleine Text, der viel zu lang ist. Das könnte man mit einem größeren Font und „auf den Punkt gebracht“ besser präsentieren.

    @ Geri: Ah, noch ein Opfer, das sogar etwas für den Eintrag im Impressum getan hat, aber vermutlich nicht mehr tun wird, oder?

  5. Joschi

    Noch was zu Doc Baumann`s Mag:
    Klar ist da kein rießen Markt für so ein Magazin, aber es scheint ja angeblich viele Firmen zu geben, die da gerne Ihre Werbung platzieren wollen. Es gibt im übrigen noch andere Magazine über Photoshop (ohne Werbung), siehe PC- Booklets! http://www.pc-booklets.de
    Dieser Doc Baumann ist ja kein unbeschriebenes Blatt, der weiß schon wie man was verkauft!!! ;-)

  6. Auf deren Website steht aber:

    Die deutsche Verlag PC-Booklets existiert nicht mehr; deshalb sind wir nicht mehr in der Lage, neue Bestellungen anzunehmen.

    Wie gesagt, nicht so leicht, der Zeitschriftenmarkt.

  7. Diesen Artikel finde ich doch mal sehr hilfreich. Auch ich wurde vor ca. einer Woche angeschrieben betreffend dem Verfassen von Artikel für das besagte Magazin. Auch wenn das Honorar nicht gerade üppig ist, fühlt man sich ja doch geehrt, wenn man für einen Verlag in Aktion treten kann. Belustigend fand ich die Tatsache, dass das Magazin besonderen Wert auf Rechtschreibung und Grammatik legt, selbst aber nicht sehr viel Wert darauf legt. Natürlich schleichen sich immer mal Flüchtigkeitsfehler ein; wil man aber Autoren werben, sollte man schon mit gutem Beispiel voran gehen und ggf. 2-3 mal Korrekturlesen lassen.
    Bis jetzt war ich jedenfalls immer noch am überlegen – soll ich oder soll ich nicht. Dieser Artikel hier hat mich jetzt zu letzterem bewogen. Vielen Dank.

  8. Ich wurde da auch gefragt, werde aber einen Artikel schreiben. Es lohnt sich eigentlich nicht, da nach der Textlänge gezahlt wird, was wohl auch die ausschweifenden Artikel erklärt, und meiner Meinung nach bei Photoshop-Artikel Quatsch ist, aber es wäre mal schön einen eigenen Artikel in einem Print-Magazin zu sehen.

    @ Richard: Schreibe bitte einen Artikel! Es ist doch eine schöne Sache, dass der Verlag die deutsche Photoshop-Szene abgrast, um Autoren für das Magazin zu gewinnen. Wenn nur noch deutsche Autoren für die deutsche Ausgabe schreiben, dann sollte ja auch die Textqualität steigen.

  9. manolo

    hallo. ja, mir geht es ähnlich. allerdings hab ich heute eine anfrage von .psd bekommen, ob ich nicht für sie ein tutoraial machen möchte.
    im ersten moment hab ich mich geehrt gefühlt, aber dann…
    aufmerksam auf mich geworden sind sie über
    http://mi-design.deviantart.com/.
    allerdings ist auch der internetauftritt nicht gerade seriös. hat sich jmd schon mal das forum angeschaut?
    das ist von spam nur so am überlaufen…
    also werde ich das wohl lassen.

  10. Ich habe einige Tutorials für psd verfasst; leider ist nur eins davon in Höhe von 25 Euro bezahlt worden.
    Viel zu viel Arbeit und am Ende kein Honorar.
    Bei mehrmaligen Nachfragen wurde nicht reagiert.
    Abzuraten…

  11. dann komm doch zu drweb.de – da geht es anders zu link

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