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Tutorial: Wasser und Wellen

Im Sommer am Swimming-Pool: Ab ins Blaue und gleich Erfrischung pur. Kaum einer kann sich diesen Traum leisten, doch mit Photoshop gibt es einen Weg zum kostenlosen Badespaß. Dabei wird der Wolkenfilter eingesetzt, der als einer der wenigen Filter ein Zufallsprodukt erzeugt.

Wasseroberfläche

1. Von Wolken zu Wasser

Die Wasseroberfläche im Swimming-Pool fängt die Sonne in zahlreichen Spiegelungen und Reflektionen ein. Der Wolkenfilter bietet als einer der wenigen Zufallsgeneratoren den einfachsten Weg, um natürliche Strukturen zu erhalten. So auch hier. Mit einem Tastendruck auf den Buchstaben D werden die Vorder- und Hintergrundfarbe auf den Standard Schwarz und Weiß zurückgestellt.

Es steht dem Einsatz des Wolkenfilters nichts mehr im Wege. Doch ein Problem gibt es: Die Größe der Wolken ist nicht einstellbar. Das bedeutet für kleinere Strukturen, dass Sie ein größeres Dokument benötigen, um dieses später zu skalieren. Erstellen Sie also ein etwa 1900 x 1200 Pixel großes Dokument, und klicken Sie im Menü auf Filter > Renderfilter > Wolken.

2. Chrom

Der Zeichenfilter > Chrom sorgt nun für die Wasserstruktur. Die Details sollten auf einen kleinen Wert, die Glättung auf einen sehr hohen Wert gestellt werden.

3. Wasserfarbe

Wasser ist blau, weshalb wir die Struktur einfärben. Im Menü klicken Sie dazu auf Bild > Korrekturen > Farbton/Sättigung und aktivieren unten rechts „Färben“. Die Sättigung bekommt den Wert 50, die Lab-Helligkeit den Wert 10. Bei „Farbton“ haben Sie die Wahl: Möchten Sie ein Türkisblau, so stellen Sie den Wert auf 190 ein. Für ein Himmelblau ist 220 die richtige Wahl. Ein sattes Blau erhalten Sie mit dem Wert 235.

4. Gewohnte Perspektive

Das Wasser wird von der Vogelperspektive ausgehend „Perspektivisch verzerrt“, was unter Bearbeiten > Transformieren zu finden ist. Zuvor sollten Sie die Hintergrundebene über Ebene > Neu > Ebene durch Kopie oder Strg+J duplizieren. Sicher ist sicher.

Verkleinern Sie die Darstellung mit dem Zoom-Werkzeug. Leicht kann jetzt die Textur positioniert und verzerrt werden. Sehen Sie den Fotografen als Schatten? Dafür habe ich eine neue Ebene erstellt, mit dem Polygon-Lasso eine entsprechende Form ausgewählt und mit der Farbe #227788 (RGB 34, 119, 136) gefüllt, dann die Deckkraft der Ebene reduziert.

Tipp: Für eine etwas weichere Variante wird nach dem Chrom-Filter der Filter Kunststofffolie angewendet, der unter den Kunstfiltern aufgelistet wird. Die Einstellungen sind hier Glanz 16, Details 4 und Glättung 12.

Wellengang

1. Kreisförmig

Wirft man einen Stein ins Wasser, breiten sich die Wellen kreisförmig aus. Für diesen Effekt muss nach dem Wolkenfilter der Filter > Weichzeichnungsfilter > Radialer Weichzeichner mit den Einstellungen Stärke 40, Methode „Kreisförmig“ und Qualität „Sehr Gut“ verwendet werden.

2. Wellen

Der Gaußsche Weichzeichner mit einem Radius von vier Pixeln lässt unsere Wolken verschwimmen. Jetzt nutzen Sie den Zeichenfilter > Basrelief mit Details 14 und Glättung 3, um mit dem Chrom-Filter wie oben beschrieben weiterzuarbeiten.

Sanfte Wellen

1. Wasser

Für sehr weiche Wellen erstellen Sie über der Ebene mit dem Wasser eine weitere Ebene, die Sie mit #66ccdd (RGB 102, 204, 221) füllen. Verringern Sie die Ebenendeckkraft nach Wunsch.

2. Kombination

In der Kombination mit einem freigestellten Bild einer Pool-Schönheit sehen Sie, dass solch künstlich hergestellte Wassertexturen sehr realistisch wirken können.