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Vorabversion von Gimp 2.2 erschienen

Ein neuer, stabiler Zweig der wohl bekanntesten Bildbearbeitungssoftware für Linux nähert sich der Fertigstellung. Heute gab das GIMP-Entwicklerteam mit der Herausgabe von 2.2pre1 erste Einblicke in die Features der Version 2.2.

Abwärtskompatibel
Laut Angaben der Entwickler soll Gimp 2.2 zu seinem Vorgänger Gimp 2.0 abwärtskompatibel sein, auch wenn das Plug-In-API von Gimp 2.2 verändert wurde. Auch alte Plug-Ins sollen sich weiterhin verwenden lassen, ohne neu kompiliert werden zu müssen.

Bessere Handhabung
Gimp 2.2 wird es unter anderem erlauben, SVG-Formen als Pfade zu importieren. Auch die Handhabung von Fortschrittsbalken wurde überarbeitet, so dass diese nun nicht mehr in eigenen Fenstern aufspringen – dies gilt auch für Plug-Ins, denen man nun ein entsprechendes API zur Verfügung stellt. Neu hinzugekommen ist auch ein PBI-API.

Neue Plugins
Es gibt ebenfalls einige neue oder überarbeitete Plug-Ins, darunter Cartoon, Neon, Photocopy und Softglow. Neu sind auch die Plug-Ins Retinex zur Farbnormalisierung und ein Plug-In zum Laden und Speichern von RAW-Dateien. Zudem wurde das PlugIn für ImageMaps den Human Interface Guidelines von GNOME angepasst.

Kleinere Änderungen

  • Vorschau für die Transformierungswerkzeuge
  • Vorschau der Plugins, wobei diese jetzt auch noch in der Größe geändert werden können
  • Verbessertes „Drag&Drop“ zwischen GIMP und anderen Programmen
  • Die Möglichkeit, die Zwischenablage mit anderen Applikationen zu teilen (auch OpenOffice und Abiword)
  • Neuer Datei öffnen/speichern Dialog
  • Ein neuer Script Interpreter namens Tiny-fu, der Script-fu ersetzen wird
  • Ein neuer Keyboard Shortcut Editor (mehr Möglichkeiten, um Shortcuts zu definieren, auch für Aktionen, die keine Menüeinträge haben

GIMP 2.2.0 Pre1 kann ab sofort von einen der Spiegelserver des GIMP Projektes heruntergeladen werden.

Kommentare

  1. Ulf

    Grausige Oberfläche! Blickt da einer noch durch wo er ist?

  2. Anonymous

    Das ist auch für mich der entscheidende Nachteil von TheGimp. Hatte letztens keinen Überblick mehr und eine Ewigkeit gebraucht, um das Fenster mit der Ebenenübersicht aufzumachen. Noch finde ich Gimp einfach zu grauselig zu bedienen.

  3. yohaa

    auf auf ihr fleissigen interface-designer: nehmt euch ein beispiel an den programmierern und unterstuetzt das projekt. denn nur mit einer angenehmen oberflaeche wird das ein erfolg und ein erfolg fuer gimp ist ein erfolg fuer die ganze opensource-welt

  4. Simon

    Arbeite seit Jahren mit gimp und finde die
    Bedienung daher ganz einfach.

  5. mike

    Ich benutze nach einiger „Abstinenz“ wieder GIMP, da es sich schon in der Version 2.0 stark ps orientiert.
    Leider ist es noch etwas instabil, was z.b einen font betrifft , da schmiert gimp ganz gerne mal ab.
    ansonsten ist eigentlich nichts daran auszusetzen, gimp zu verwenden, bis halt auf die kleineren bug’s.
    aber dafür gibts auch wieder ne möglichkeit den entwicklern das mitzuteilen. mit psd files kommt gimp übrigens auch sehr gut zurecht…..

    man gewöhnt sich an alles

  6. Platinium

    Also ich finde GIMP so naja … es ist ein super idee UND es ist gratis. Aber die Alternativen haben einen entscheideden Vorteil. Hinter ihnen sitzen motivierte, bezahlte und professienelle Programmierer. Und da das ganze kommerziell ist wird es natürlich für meisten User geschreiben.

  7. ichichich

    Und da das ganze kommerziell ist wird es natürlich für meisten User geschreiben.

    wie kommt man denn auf so einen unsinn?
    kommerziell = mehr user?
    gewagte theorie.

  8. Platinium

    Ich nenne das Marketing. Wen man eine Software schreibt die kommerziell erfolgreich sein soll dann schreibt man sie so das sie den größtmöglichen Abnehmerkreis besitzt.

  9. ichichich

    oder man drückt sie mit geballter marketingkraft (geld) unter ausschaltung von mitbewerbern (verklagen/kaufen) in den markt rein.
    beispiel? mircosoft
    warum jetzt kommerzielle software besser sein soll, wird damit genausowenig klar wie, warum bezahlte programmierer motivierter sein sollen, als diejenigen, die freiwillig ihre zeit in einem kostenlos bereitgestellten projekt investieren.
    letztere ernten oft noch den ruhm mitgemacht zu haben, die aus kommerziellen projekten kennt dagegen kaum jemand.
    aber, ok is gut jetzt, is ja nicht das heise forum hier.

  10. Anschinsan

    Ich würde Gimp lieben gerne mehr benutzen, für ein Gratis Grafikprogramm rentiert es sich nämlich, einige Stunden zu investieren damit man die Funktionen auch bedienen kann.

    Ich arbeite auf Windows 2000 und habe leider das Problem, dass Gimp einfach zu oft abschmiert. Gibt’s Tricks, das Ganze etwas stabiler zu machen? Komplexe Grafiken zu erstellen macht einfach keinen Spaß wenn man immer Angst um sein Bild haben muss ;-)

  11. Gottox

    Also ich seh eigentlich überhaupt kein Grund zum Meckern… Gimp ist für X11 programmiert worden. Dank der multiplen Arbeitsoberflächen von KDE und Co. wirkt Gimp keines Falls unaufgeräumt… Grund 2 wieso Gimp im vergleich zu Photoshop mir besser gefällt ist der Preis…

    Alles in allem würde ich sagen, dass Gimp ein mehr als ernst zu nehmender Konkurrent für Photoshop ist.

  12. e.schnippelkoetter

    Eine ernst zu nehmende Konkurrenz ist ein wenig übertrieben, glaube ich, aber auch mit nur einem Krümel im Bett schläft es sich Nachts unruhig.

  13. Dirk Metzmacher

    Lieber der Krümel im Bett als die Hand im Mund, oder so *fg*

  14. Turin Brake

    Anschinsan,

    Unter http://docs.gimp.org/en/ch02s04s12.html könnte der unterste Abschnitt hilfreich sein.

    Wenn Du unter Win arbeitest und als Schriftart für die Titelleiste der Fenster usw. keine Truetype-Schriftart ausgewählt ist, schmiert GIMP bei mir ab, wenn ich etwas speichern will. Also, vor dem GIMP-Start ein Schema auswählen, das Times New Roman oder ähnlich Nettes als Schriftart verwendet.

  15. Micha (Designieure)

    Gimp ist ne geniale Software. Ich habe auch nicht gerade schlecht geschaut, als ich zum 1. mal die Oberfläche unter Windows gesehen habe. Es lohnt sich wirklich sich einzuarbeiten, denn man wird mit einem wirklich guten Profitool belohnt. Klar! Photoshop ist sicher besser und hat das Mehr an Funktionen (insbesondere für den Printbereich) zu einem wirklich überdimensionierten Preis…

    @Gottox… Unter KDE wirkt Gimp tatsächlich viel aufgeräumter. Da hat er recht.

    Das die Opensource-Programmierer unter Motivationsmangel leiden, kann ich nicht bestätigen. Vielmehr ist es so, dass auch das GUI-Editing (z.B. mit Trolltech QT usw.) lizenzrechtlichen Beschränkungen unterliegt.

    Aber ich bin zuversichtlich, dass diesbezüglich spätestens mit Version 3.0 Abhilfe geschaffen wird. Wenn es nicht bis dahin irgendwelche „abartigen“ Softwarepatente gibt, welche neue Probleme mit sich bringen werden.

  16. G.eYe.Andi

    Ich verstehe viele Meinungen, die sich darauf beziehen, dass Gimp eine schreckliche Oberfläche hat. Woran liegt das aber. Nur weil man eine Photoshop, Corel oder was weiß ich was für eine Oberfläche mit ihren Eigenheiten gewöhnt ist. Dabei ist nicht immer der Sinn erkennbar, wieso gerade das dort steht und dies da.

    Die GIMP-Entwickler versuchen daher für den Einsteiger die einfachste Oberfläche zu entwickeln. Das rächt sich zwar am Anfang, hat aber Weitblick. Denn User, die Gimp kennen, werden es kaum mit einem 2000 Euro teuren Photoshop ersetzen, besonders wenn Photoshop wirklich gekauft werden muss und nicht geleecht werden kann.

    Gimp ist genial und setzt euch einfach mehr damit auseinander. Ihr werdet es lieben. Ich spreche da auch von meiner Entwicklung bei der Bildbearbeitung.

  17. föhnX

    Gimp benötigt anfangs sicher mehr Einarbeitungszeit als Photoshop – besonders, weil es sich meist um mehrheitlich PHotoshop-gewohnte Benutzer handelt.

    Für Leute die unter LInux arbeiten sicher die bessere Lösung als Photoshop mit Wine oder Cross-Over-Office – besonders was die Stabilität betrifft.

    Was die Gestaltung von Webgrafiken betrifft halte ich Gimp für genauso geeignet, obwohl die Möglichkeiten nicht so offensichtlich sind wie im PHotoshop.

    Wie immer sitzt, besonders beim kreativen Dingen, sitzt der Schlüssel zum guten Gelingen zwischen 2 Ohren vor dem Computer.

  18. Tekl

    Also ich finde Photoshop ist eines der wenigen Programme überhaupt, die ihr Geld wirklich wert sind. Es mit das absturzsicherste große Programm, welches ich kenne, da kann weder Software aus dem eigenen Hause als auch von der Konkurrenz (Corel, Macromedia) mithalten.

  19. Marc

    @Platinium:
    „Hinter ihnen sitzen motivierte, bezahlte und professienelle Programmierer.“

    Das ist ja wohl Schubladendenken hoch 23 … wenn man sich die Software von manchen ach so professionellen, motivierten und bezahlten Programmierern anschaut, da kriegt man doch echt das Grausen.
    Nur weil jemand kein Geld für seine Arbeit bekommt, muss das noch lange nicht heißen, dass er unmotiviert und unprofessionell ist. Im Umkehrschluss: Nur weil jemand Geld für seine Arbeit bekommt, muss das noch lange nicht heißen, das er motiviert und professionell ist.

    Tatsache ist jedoch: Wenn jemand unmotiviert und unprofessionell ist, wird er weder an Open-Source, noch an kommerziellen Projekten arbeiten.

    Also wirklich!

    Im übrigen: Ich benutze Photoshop und Fireworks, und nicht GIMP, aber mir liegt das Prinzip Open-Source am Herzen.

  20. meine_namew_tut_nichts_zur_sache

    ich arbeite mit photoshop, und das ist am anfang auch nicht einfach zu bedienen. wenn man sich aber eingearbeitet hat, ist es zu recht DAS bildbearbeitungsprogramm schlechthin.
    gimp habe ich auch probiert, auch schon mehrere versionen, halt immer mal wieder. aber immer wieder deinstalliert. ich will mit der bildbearbeitung arbeiten und nicht stunden/tagelang rumprobieren und im internet forschen warum die software dann und wann abstürzt.
    was mich aber nicht abhält es immer wieder zu probieren.
    so wie im officebereich, wo ich heute openoffice getrost als alternative für ms office empfehlen kann, ..für normal anwender.

    ich denke (hoffe) das gimp eines tages auch eine echte alternative zu photoshop sein wird.

    allerdings denke ich nicht das der preis für photoshop zu hoch ist. schließlich ist es ein tool für profis, die den ganzen tag damit arbeiten und nicht eine software mit dem 0815 user ihre digicam fotos aufpolieren müssen.

  21. Anschinsan

    @ Turin Brake

    Danke für den Tipp – ich werds mir bei Gelegenheit zu Herzen nehmen…

    Zu der Diskussion über Bildbearbeitungsprogramme – an der ich mich furchtbar gerne beteilige! Der größte Vorteil von PhotoShop ist meines Erachtens die riesige Community, die das Programm mit Zusatzgimmicks wie brushes, Actions, usw versüßt.

    Da hat Gimp als OpenSource eine echte Chance PhotoShop den Rang abzulaufen – vielleicht ists jetzt noch nicht soweit, aber ich freu mich schon darauf… Also üb ich schon Mal mit Gimp & spreche den Programmierern meinen herzlichsten Dank aus. Ob motiviert oder nicht ;-)