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Transcending CSS

Das Buch Transcending CSS ist absolut empfehlenswert. In der grauen Vorzeit des Jahres 1997 veränderte der Typograph David Siegel das Netz in das, was wir heute kennen, als er über eine neue Technik für das Layout von Webseiten schrieb. Irgendwo im dämmrigen Licht eines Labors war ein <table>-Element mit einem Blind-GIF zusammengenäht und dann unter Starkstrom gesetzt worden. So entstand die Idee, <table>-Markup als Mittel für ein Seitenlayout zu nutzen.

David Siegel dazu: »Ich bin des Verbrechens schuldig, Struktur mit Präsentation vermischt zu haben, und darauf steht der Galgen.«

Ganz so schlimm ist es natürlich nicht, doch CSS hat neben der Trennung von Struktur und Design weitere Vorteile, die in diesem Buch von Andy Clarke und Molly E. Holzschlag sehr locker beschrieben werden. Nicht der schlichte Ersatz aller <td> durch <div>, sondern Browserkompatibilität, zukunftssicheres CSS bis hin zur semantischen Namensgebung und Mikroformate stehen im Vordergrund. Wirklich ein gutes Buch, selbst für den Profi! (ich habe es letzte Nacht gefressen und empfehle es jedem Webdesigner von Herzen!)