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PortraitProfessional 9: Schönheit auf Knopfdruck

von Dirk Metzmacher

Mich hat die Software PortraitProfessional von Anthropics Technology sehr beeindruckt. Das ist ein Spezialist, der alle Werkzeuge zur Annäherung an das aktuelle Schönheitsideal mitbringt. Das Aufhellen der Zähne und Augen oder Abschwächen der Falten wird hiermit zum Kinderspiel. Klar kann man auch mit Photoshop einiges erreichen, aber niemals so einfach.

Glanz- und andere Spitzlichter auf der Haut abschwächen, den Hautton optimieren, Pickeln und andere Rötungen entfernen, die Glättung und Färbung von Haaren oder die Veränderung der Augenfarbe sowie die Anpassung der Gesichtsform haben noch nie soviel Spaß gebracht.

Ein Rundum-Sorglos-Paket. Für nur 50,00 Euro. Mich begeistert das Programm, da es so intelligent von einem Schritt zum nächsten führt, inklusive Bildbeispiele. Ihr solltet das einfach mal ausprobieren. Möglich werden die Änderungen durch das Setzen einiger Markierungen an den Augen, der Nase und am Mund (siehe oben).


Kommentare

1 von Marcel | 29. Januar, 2010 um 10:29   

sehr cool!

2 von Jawoll | 29. Januar, 2010 um 10:35   

…was mich (mal wieder) zu der Frage bringt, wozu man solche Software benötigt?

Wenn ich aus dem Model einen anderen Menschen machen will, fotografiere ich einfach einen anderen Menschen.

Meine Models haben sich nachher selber nicht mehr erkannt.

3 von Alex | 29. Januar, 2010 um 10:36   

Is rein technisch schon cool gemacht, aber langsam nimmt das doch alles kranke Züge an.

4 von Martin Bauer | 29. Januar, 2010 um 11:50   

Portrait Professional ist schon seit ein paar Vorgängerversionen äußerst interessant. Daher werden wir das wohl auch ins Programm mit aufnehmen!

5 von Dirk Metzmacher | 29. Januar, 2010 um 18:15   

@Jawoll: Oftmals werden Models nur noch als gute Grundlage gesehen. Schau dir mal die Damen auf den Fernsehzeitschriften an. Da muss man oftmals erst den Namen lesen um zu wissen, wer das ist. Es gibt also ein Interesse an solch einer Software. Wir könnten diese einfach weitaus dezenter einsetzen.

6 von Andreas | 30. Januar, 2010 um 12:17   

Bearbeitete Bilder mit so einem Programm sind für
mich keine Portraits mehr. Ein interessantes Portrait
lebt meiner Meinung nach von seiner natürlichen
Ausstrahlung und nicht vom idealen Schönheitsmaß.
Aus der sicht eines Programmierers finde ich das
Programm aber genial.

7 von lou | 1. Februar, 2010 um 11:30   

Nicht nur prof. Models. sondern auch Amateure wollen heute stark bearbeitet werden.

Nicht dass ich das gut fände, ganz im Gegenteil !!!!!
Ich mache viele Drucksachen und Firmenwebsites. Die darauf abgebildeten Menschen wollen keine Schönheitsfehler an sich sehen sonst muss nachgearbeitet werden.

Schon bei der ersten Firmenwebsite hat sich die Software amortisiert !!!

Da gehts nicht um Kunst oder Natürlichkeit, sondern ums Makellose.

Schlimm, aber so ist das heute nunmal.
Die Software macht ihre Arbeit gut, die regler sollte man trotzdem dezent bedienen.

Lou


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