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23 Kommentare

Photoshop auf Web 2.0

Der Begriff Web 2.0 dient als Container für neue Techniken, wie etwa »Ajax« oder das »Tagging«, also die Verschlagwortung von Artikeln, Fotos und Links, sowie für die neue menschliche Komponente, die gerne als »Social Network« hervorgehoben wird. Auch eine Software wie Photoshop sollte im Web 2.0-Zeitalter online verfügbar sein. Der Stand der Dinge.

nexImage

Die Ajax-basierte Bildbearbeitung nexImage simuliert einige der Grundfunktionen von Photoshop, wie etwa die Ebenenfunktion, eine rudimentäre Werkzeugleiste und Aktionen. Selbst zwei, drei Filter wie Weich- und Scharfzeichnungsfilter sowie eine Farb- und Kontrastkorrektur werden angeboten.

Snipshot

Auch Snipshot erlaubt die simple Bearbeitung des Bildmaterials. Allerding können hier die Fotos lediglich in der Grösse skaliert, beschnitten oder gedreht werden. Erlaubt ist – ganz Web 2.0 gerecht – der Import direkt von Flickr. Wieder speichern kann man die Bilder später als .jpg, .png, .pdf, .tif oder sogar im Photoshop-eigenen Format als .psd-Datei.

PXN8

Ganz ähnliche Funktionen bietet PXN8 mit den Auswahlwerkzeugen, der Crop- und Resize-Funktion und der Farbkorrektur. Pxn8 präsentiert dem Nutzer sogar – als einziger der Ajax-Online-Bildbearbeiter – ein Feature, um „Rote Augen“ zu entfernen sowie eine Funktion, um Zähne aufzuhellen. Die »gepimpten« Fotos können später direkt zu Flickr hochgeladen oder auf der Festplatte abgespeichert werden.

ImageEditor

Der ImageEditor hat mit zwanzig Filtern, die im Menü unter »Effects« gelistet werden, schon erstaunlich viele Optionen, um ein Bild mit Photoshop ähnlichen Filtern zu behandeln. Dazu kann die Grösse eines Fotos genauso angepasst werden, wie deren Position.

The Rasterbator

Der Rasterbator ist ein Spezialist für die Umsetzung eines Fotos in Postergrösse. Dazu werden die Bildinformationen in einzelne Rasterpunkte umgewandelt. Man könnte diese Website als Plugin für die oben genannten Beispiele sehen.

Pixer.us

Eine grosse Effektpalette erwartet den Bildbearbeiter auf Pixer.us. Helligkeit und Kontrast, Sättigung, Farbeffekte, Weich- und Scharfzeichnen sowie einige Spezialeffekte, die natürlich nicht an die Filter von Photoshop herankommen, doch mit Oil Painting, Wood, Clouds und Rusty ganz interessant sind, geben die Richtung vor, in die sich solche Online-Bildbearbeitungsprogramme entwickeln werden.

Und wie hier in einem Kommentar geschrieben wurde: Viele Kunden möchten eine Gallerie, haben aber mit Bildbearbeitung nichts am Hut. Solch ein Tool auf Open-Source-Basis, das so einfach ist, könnte sehr erfolgeich werden. Was die Content Managment Systeme für den Text sind, könnten solche Tools für Bilder werden.

Kommentare

  1. des is ja mal nice. kannte ich noch gar nicht das es sowas gibt. thx für die links&infos!

  2. Das ist natürlich alles noch keine echte Konkurrenz für Photoshop, aber warten wir mal 5 bis 10 Jahre ab! ;-)

  3. Naja, ich denke, dass es auch in fünf bis zehn Jahren keine echte Konkurrenz zu PS sein kann. Dessen Entwicklung hört ja mit dem jetzigen Zeitpunkt nicht auf ;) Dazu ist das Programm einfach vieeeel zu umfangreich. Aber für den Otto-Normal-User sind die „Web 2.0“-Anwendungen natürlich ideal :) Wobei ja jedes einzelne z.Z. noch nur eine spezielle Funktion der Bildbearbeitung zur Verfügung stellt.

  4. naja, es geht (glaube ich) eher darum das du diese software hier (theoretisch) auf jedem system und auf jeden mini-pc-pocket-dingsbums anwenden kannst, ohne etwas installieren zu müssen oder sonstwas. nur mehr ein „hotspot“ finden uns dann kanns schon losgehn.

  5. Fränk

    Ich halte diese „Web 2.0″-Tools für schlicht unbrauchbar. Viel zu langsam, zu limitiert, bandbreitenraubend. Außerdem ist ein Sichtheitsaspekt nicht zu vergessen: Alle Bilder oder anderer Content (Texte z. B. bei den Online-Text“programmen“) kommunizieren ständig mit dem Server. Wenn nicht, dann ist es kein AJAX, und dass dann quasi nicht Web2.0!

  6. Weiss jmd. ob es auch ein Tool oder Dienst gibt, womit man die groben Bearbeitungsfunktionen in eigene Applikationen einbinden kann? Ich hätte gerne, dass der User Bilder zuschneiden kann ohne das Rad neu zu erfinden…

  7. yoyo

    eigentlich eine gute idee der es jedoch noch an vielem mangelt, doch warten wir ab wie sich das alles weiterentwickelt. im moment ist es eher eine spielerei wie so manch andere sache im bereich web 2.0

  8. Das sind doch interessante Ansätze und in Verbindung mit einer Online-Gallerie wird das schon richtig interessant. Viele meiner Kunden wollen eine Bildergallerie, haben aber mit Bildbearbeitung sonst nix am Hut. Um so besser wenn ein Tool dann so simpel wie möglich ist, Ich vermute mal – vielleicht in einem Jahr werden wir da wohl die ersten Systeme – vielleicht auch auf OpenSource-Basis – haben.

    Vielleicht macht es Adobe ja auch andersrum und erweitert Photoshops Webgallerie-Funktion mit so netten Ajax-Gimmicks – oder vielleicht auch ein ganz neues Produkt …

  9. Mändu

    Es gibt da noch weitere Ajax-Projekte in Sachen Bildbearbeitung: http://pixer.us/

  10. Danke für diesen Tipp, ich habe die Website oben angefügt!

  11. Gerhard

    Das „Web 2.0“ steuert in eine vollkommen falsche Richtung. Statt das Medium Internet endlich für alle zugänglich zu machen, schließen viele neue Angebote bestimmte Benutzergruppen aus.

    Die hier vorgestellte Idee dürfte allerdings an einer ganz anderen Hürde scheitern: Das Hochladen eines halbwegs hochwertigen Bildes dauert mit den derzeit flächendeckend angebotenen Internetzugängen mehrere Minuten und anschließend muss das Ergebnis ja auch wieder heruntergeladen werden.

  12. Stell dir mehr eine Galerie auf einer Website vor, die das Unternehmen selbst verwaltet:

    Der Chef macht mit seiner Digi-Cam ein Bild, das 2256 x 1496 groß ist und unbedingt noch verkleinert werden sollte. Wenn solch ein Tool (s.o.) im CMS vor der Galerie geschaltet wird, ist das kein Problem mehr.

  13. wollte mal ein grosses lob aussprechen. der blog hier ist mal sehr sehr schön und hilfreich. leider muss ich doch sagen, dass mir dieses ganze web 2.0 getue so langsam richtig auf den nerv geht. warum?

    weil es korrekterweise web 1.0 heissen müsste. meiner meinung nach ist web 2.0 die art von internet, wie es sein soll. der benutzer ist teil des ganzen, beteiligt und nicht aussenstehend.

    doch leider wird mir dieses ganze 2.0 gerade alles etwas zu viel gepusht. sämtliche tv sender berichten vond en youtubes dieser welt und ich selbst frage mich. fangen wir doch an das ganze verantwortung 2.0 zu nennen. odr besser 3.0. es ist zeit für ein upgrade.

    alles ist 2.0 zur zeit und manchmal könnte man fast auf den gedanken kommen, dass schlaue marketingfüchse dahinter stecken. schauen wir uns doch mal die internetbranche auf agenturseite an? es gab und es wird immer wellen geben. 95 wollten alle ins netz. es wurde richtig viel geld für einen internetauftritt hingelegt. bis man merkte:

    das nützt uns ja gar nichts. erster riesen crash mit dem untergang vieler agenturen (1999-2000).

    dann kam die ecommerce welle. jetzt hat jeder einen eigenen shop (oder fast jeder). und jetzt kommt 2.0
    internet 2.0 web 2.0 meine oma 2.0 der gläserne ipod/mac button style 2.0 alles 2.0 sogar meine fahrkarte zur arbeit kostet 2.0 euro.

    das ist hart. aber solange es solch schöne seiten wie diese gibt verzichte ich persönlich auf eine kategorisierung und sage einfach nur. gut und weiter so. das gefällt.

    viele grüsse
    floyd

  14. l@mie

    Ich schliesse mich dem ersten Absatz an…. GENIALES WEBLOG hier!

  15. DANKESCHÖN!!!!!

    I love you all! *hihi* (nein, ich singe nicht „Blog it“ und lasse kleine Kinder ins Haus *fg*)

  16. WaldemarR

    Ich finde die Bezeichnung Blase 2.0 ganz treffend. Weiß nicht mehr, wo ich das zuerst gelesen habe. Ich glaube, auf Spiegel wars.

    Grüsse
    Waldi

  17. Die Frage ist wirklich in wie weit sich die Anwendungen ins Netz verlagern. Dies sind natürlich nur die Anfänge von Bildbearbeitungsprogrammen im Netz. Hinzu kommen Tabellenkalkulation und Textverarbeitung, wie sie bereits von Google angeboten werden.
    Einerseits: Praktisch immer alle Daten griffbereit zu haben, egal wo man sich gerade befindet. Man kann überall seine Datei weiterverarbeiten. Also eine Verlagerung vom Rechner ins Netz.
    Andererseits: Wer möchte, dass seine Daten evtl. öffentlich zugänglich sein könnten. Ich nicht!

    Die Zeit wird zeigen, ob es einfach nur ein Hype um Web 2.0 ist oder eine wirkliche Revolution im Webzeitalter

  18. Super Weblog.

    Hat jemand schon Infos zu Beitrag #6?

  19. Peter Kruse

    Ein weiteres Tool ist http://www.bilder-editieren.de

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