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Photoshop auf Web 2.0

Der Begriff Web 2.0 dient als Container für neue Techniken, wie etwa »Ajax« oder das »Tagging«, also die Verschlagwortung von Artikeln, Fotos und Links, sowie für die neue menschliche Komponente, die gerne als »Social Network« hervorgehoben wird. Auch eine Software wie Photoshop sollte im Web 2.0-Zeitalter online verfügbar sein. Der Stand der Dinge.

nexImage

Die Ajax-basierte Bildbearbeitung nexImage simuliert einige der Grundfunktionen von Photoshop, wie etwa die Ebenenfunktion, eine rudimentäre Werkzeugleiste und Aktionen. Selbst zwei, drei Filter wie Weich- und Scharfzeichnungsfilter sowie eine Farb- und Kontrastkorrektur werden angeboten.

Snipshot

Auch Snipshot erlaubt die simple Bearbeitung des Bildmaterials. Allerding können hier die Fotos lediglich in der Grösse skaliert, beschnitten oder gedreht werden. Erlaubt ist – ganz Web 2.0 gerecht – der Import direkt von Flickr. Wieder speichern kann man die Bilder später als .jpg, .png, .pdf, .tif oder sogar im Photoshop-eigenen Format als .psd-Datei.

PXN8

Ganz ähnliche Funktionen bietet PXN8 mit den Auswahlwerkzeugen, der Crop- und Resize-Funktion und der Farbkorrektur. Pxn8 präsentiert dem Nutzer sogar – als einziger der Ajax-Online-Bildbearbeiter – ein Feature, um „Rote Augen“ zu entfernen sowie eine Funktion, um Zähne aufzuhellen. Die »gepimpten« Fotos können später direkt zu Flickr hochgeladen oder auf der Festplatte abgespeichert werden.

ImageEditor

Der ImageEditor hat mit zwanzig Filtern, die im Menü unter »Effects« gelistet werden, schon erstaunlich viele Optionen, um ein Bild mit Photoshop ähnlichen Filtern zu behandeln. Dazu kann die Grösse eines Fotos genauso angepasst werden, wie deren Position.

The Rasterbator

Der Rasterbator ist ein Spezialist für die Umsetzung eines Fotos in Postergrösse. Dazu werden die Bildinformationen in einzelne Rasterpunkte umgewandelt. Man könnte diese Website als Plugin für die oben genannten Beispiele sehen.

Pixer.us

Eine grosse Effektpalette erwartet den Bildbearbeiter auf Pixer.us. Helligkeit und Kontrast, Sättigung, Farbeffekte, Weich- und Scharfzeichnen sowie einige Spezialeffekte, die natürlich nicht an die Filter von Photoshop herankommen, doch mit Oil Painting, Wood, Clouds und Rusty ganz interessant sind, geben die Richtung vor, in die sich solche Online-Bildbearbeitungsprogramme entwickeln werden.

Und wie hier in einem Kommentar geschrieben wurde: Viele Kunden möchten eine Gallerie, haben aber mit Bildbearbeitung nichts am Hut. Solch ein Tool auf Open-Source-Basis, das so einfach ist, könnte sehr erfolgeich werden. Was die Content Managment Systeme für den Text sind, könnten solche Tools für Bilder werden.