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2 Kommentare

Mit Bildelementen spielen

Christoph Künne von Docma zeigt in seinem Workshop, wie durch die Kombination fotografischer Versatzstücke illustrative Collagen entstehen:

„Natürlich gibt es Fotocollagen nicht erst seit Erfindung der digitalen Bildbearbeitung. Sie haben Ihre Ursprünge in der Dada-Bewegung im Berlin der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Damals hatten die Vertreter der Dadaisten, zu denen unter anderem die später sehr bekannten Collagisten George Grosz und John Heartfield zählten, es sich auf die Fahne geschrieben, über die Kombination verschiedener zusammenhangsloser Elemente zu einer neuen, heute würde man sagen fraktalen, Bildform zu finden. Zwar wurde den Ergebnissen ein hoher künstlerischen Wert zugeschrieben, doch erschienen sie nicht nur für den damaligen Zeitgeschmack alles andere als gefällig. Ihre rauhe und vielfach gebrochen wirkende Ästhetik verlieh Fotocollagen lange Zeit eine Aura des Besonderen. Sie blieben mehr künstlerisches Ausdrucksmedium mit provokativem Beigeschmack, als dass sie zur grafischen Alltagserscheinung in Werbung und Illustration geworden wären. Das lag zum Großteil an der Aufwändigkeit ihrer Herstellung. Schließlich mussten die Produzenten mehrere Abbildungstechniken beherrschen.“

Kommentare

  1. Oh, sowas suche ich schon lange. Hast Du eventuell noch mehr Links zu diesem Thema oder möglicherweiser sogar die ein oder andere Buchempfehlung? Da würde ich mich echt sehr freuen. :)

  2. Kann mich Gwen nur anschließen. Top 1A – Tipp!

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