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Fotos groß präsentieren

 

Bilder aus der Versenkung holen

Fotos werden geschossen, um besondere Momente und geliebte Menschen festzuhalten. Die Themen variieren ebenso wie die subjektiven Empfindungen. Doch zu häufig landen diese Erinnerungen in Fotoalben und werden maximal einmal im Jahr hervorgeholt. Den Rest der Zeit fangen sie Staub und versinken in der Bedeutungslosigkeit. Um diesen wertvollen Momenten die Aufmerksamkeit zu geben, die Sie verdienen, müssen die Bilder in ein anderes Format transportiert werden – ein Format, mit dem sie deutlich mehr Aufmerksamkeit erhalten


Bildquelle: © Andreas Haertle – Fotolia.com

Dabei genügt es oft nicht, das Foto in einem hübschen Bilderrahmen aufzustellen. Die Dimensionen müssen um ein Vielfaches erhöht werden. Es empfehlen sich daher großformatige Rahmungen oder aber der Druck auf einer Leinwand.

Leinwanddruck versus Alternativen

Mit einem großen Format wird ein Foto in den Mittelpunkt gerückt. Hierbei ist es in erster Linie wichtig, dass auch der beherbergende Raum nach dem Bild ausrichtet. Möbel müssen selbstverständlich nicht erst neu gekauft werden, ein neues Arrangement derselbigen reicht in der Regel aus.

Auch der Untergrund, beziehungsweise die Wandbeschaffenheit, spielt eine wichtige Rolle. Passt das Bild zur Farbe und Struktur der Wand oder ist es sinnvoll, einen Kontrast zu provozieren?

Bei bereits gefüllten Räumen eignet sich die Hängung eines Bildes hinter Glas oder einem anderen durchsichtigen Deckmaterial. Das Foto schmiegt sich so an die Wand an und integriert sich entsprechend besser in die Räumlichkeit. Der Leinwanddruck eignet sich hingegen eher für Räume und Wände, die für den Betrachter noch etwas Luft lassen. Ein solcher Druck wäre in einer Küche zum Beispiel völlig fehl am Platz, auch weil die Küchendämpfe und etwaige Spritzer die Qualität des Druckes mindern können.

Viel eher und auch sinnvoller können Leinwanddrucke in Wohn- oder Schlafzimmern angebracht werden. Sie werden so zu einem stilvollen Wohnaccessoire und werden vom Betrachter entsprechend besser wahrgenommen.


Bildquelle: © Robert Kneschke – Fotolia.com

Dem Drucker eine Hilfe sein

In der Regel hat niemand einen großformatigen Drucker zu Hause stehen, sodass der Service von professionellen Druckfirmen in Anspruch genommen wird. Auftraggeber können sich speziell bei Leinwanddrucken Zeit und auch Kosten sparen, wenn sie die Bilder vorab bearbeiten.

So werden beispielsweise Photoshop-Updates und kompatible Plug-Ins angeboten, mit denen die Bearbeitung zum Kinderspiel wird. Anders als bei einer schlichten Fotohängung muss bei der Bearbeitung für eine Leinwand der Rahmen bedacht werden.

Hierbei kommt es auf die Rahmenstärke an. Zwei bis vier Zentimeter sind grundsätzlicher Standard. Bei dem Foto muss also dieser Rand, der bei einer Leinwand umgeschlagen wird, mit dem Motiv berechnet werden. Bei einem einfachen Portrait vor weißem Hintergrund kann dieser entsprechend aufgezogen werden. Schwieriger wird es jedoch, wenn sich das Motiv über die gesamte Bildstrecke ergibt. Hierbei liefern Plug-Ins wie etwa UltraCanvas optimal Vorgaben.

So können entsprechend des Hauptfarbtons die Ränder gestaltet werden und auch eine kalkulierte Zerrung ist vorstellbar. Grundsätzlich empfiehlt es sich, diese Überlegungen in die zu druckende Datei mit einfließen zu lassen, da sich die Druckfirma damit Zeit spart und dem Auftraggeber diesen Posten schon nicht mehr berechnet.


Bildquelle: © Robert Kneschke – Fotolia.com

Liebe zum Detail

Schlussendlich ist die Entscheidung, auf Leinwand zu drucken, auch immer eine ästhetische. Die Strukturen des Materials haben einen deutlichen Effekt auf das Bild und auch der Rahmen verstärkt die Gesamtwahrnehmung des Motivs. Ist der Raum nicht allzu vollgestellt, kann sich die Wirkung der Leinwand optimal entfalten und aus einer Erinnerung wird ein fast haptisches Erlebnis.