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25 Kommentare

Punktzuwachs und Schlimmeres

Hallo, mein Name ist Dirk Metzmacher, und ich bin seit 10 Jahren anonymer Autodidakt. Damals kam ich zum ersten Mal mit Photoshop in Berührung. Ich hatte ein gutes Elternhaus, und doch bin ich dem Rausch der Grafikbearbeitung verfallen.

Einem Autodidakt fehlen die Grundlagen eines Fotografen oder eines Mediengestalters. Wer Photoshop nur über freie Tutorials und nicht ganz so freie Bücher lernt, der hat eine andere Herangehensweise. Nicht unbedingt schlechter, oft aber recht unkonventionell. Die Wikipedia schreibt dazu:

„Ein Autodidakt ist eine Person, die sich im Selbststudium, ohne eine offiziell anerkannte Ausbildung mit qualifizierendem Abschluss zu durchlaufen, auf hohem Niveau ausbildet oder sich so eine höhere Bildung aneignet.“

Ich bin so ein Autodidakt und habe Photoshop ab Version 3.0 nur über Tutorials gelernt, wie es viele Weblog-Leser wohl gelernt haben und auch noch lernen werden. Gegenüber dem ausgebildeten Fotografen und Mediengestalter finde ich oft einen leichteren und einfacheren Weg zum gleichen Ziel. Und doch hat der »beglaubigte Profi« eine andere Grundlage, auf die er sich stützen kann. Deshalb freue ich mich auch so über Artikel, die so locker wie ein Tutorial geschrieben wurden und doch etwas (trockenes) Grundlagenwissen unkompliziert und leicht vermitteln. Danke dafür! Bleibt nur noch zu sagen: Autodidakten dieser Welt vereinigt euch! ;o)

Kommentare

  1. Hallo!

    Merci!

    Genau das versuche ich, schön wenn es klappt :-)

    hier noch mehr: http://www.apfelplusz.de/?page_id=4

  2. Multi

    Hallo,

    mein Name ist Timo …
    und ich gehöre auch dazu. Vor 13 Jahren habe ich zwar Drucker gelernt, aber wer sich in der Branche bewegt, weiß was für ein tiefer Graben zwischen den eingebildeten, arroganten, hochnäsigen und naiven MG’s und den bodenständigen, freundlichen, kumpelhaften und tolleranten Druckern herrscht. *pruuust
    So bleibt einem nur übrig auf die nicht ganz so abgehobenen und netten MG’s angewiesen zu sein, die so voller Selbstlosigkeit ihr wissen teilen und weitergeben ;o ).

    Wer gern mehr in der Richtung lesen möchte, kann sich auch in die Bereiche des Satz’s bewegen und mal hier schauen:
    Zeichensetzung
    Apostroph
    typografischer Sündenpfuhl ;o )

  3. Was ich mir grad so beim Lesen gedacht habe^^.
    Wie viele Menschen gibt es denn, welche durch Workshops an irgendwelchen Instituten oder sonstwas, die Arbeit mit Photoshop gelernt haben?
    Ich denke der meiste Teil der Photoshopper sind Autodidakten. Zumindest gehöre ich auch dazu :D

  4. Grafik-Designer in der Werbung u.ä. studieren vorher (meistens), Mediengestalter sind 3 Jahre lang in der Ausbildung, die alten Drucker (sind das jetzt eigentlich auch alles MG`s? *g*) ebenso, Photoshop-Profis wie etwa Doc Baumann sind ausgebildete Fotografen usw…. Ich meine ja Photoshop-Anwender, die mit Photoshop Geld verdienen. Die haben zumeist eine entsprechende Ausbildung hinter sich. Ein paar Autodidakten haben sich aber dazwischen geschummelt *gg*

    Einzig in der Webdesign-Ecke kann man viele Selfmade-Anwender finden, was wohl auch daran liegt, dass es damals noch keine entsprechende Ausbildung gab.

  5. Photshop 2.5! Der war noch ohne Ebenen.
    Auf einem auf 24 Mhz gelöteten Mac IIsi.
    Und 256 Farben. Das war so mitte der 90er…

  6. Bei 3.0 gab es ja zum Glück schon Ebenen! Doch wehe man hat einen Rendering-Filter oder andere rechenintensive Filter verwendet. Da konnte man schon mal ’ne Tasse Kaffee bei trinken, bis das berechnet war *ggg*

    http://www.rice.edu/Computer/Tutorials/ravl/pshop/new.html

    http://photoshopnews.com/stories/images/splashscreens/ps-3.png

  7. ja hier finde ich mich definitiv auch wieder. ich benutz (bin 21 jahre) selbst photoshop seit 6 jahren. Mittlerweile mach ich eine Ausbildung zum Mediengestalter dieser Mix + Ausbildung + eigenes Lernen.. Ist sehr gut. Empfind ich zumindest. Ich komme weiter, was Typo & Satztechnik angeht.. Aber ohne meinen Selbsthunger, hätte ich nie meinen „Traumberuf“ gefunden.. Hoffe, dass es noch wird, mit dem Traum einmal was „großes“ zu schaffen.

    Bye

  8. Ich versuche gerade auch mich selbst in Photoshop einzuarbeiten. Schwierig aber nicht unmöglich…klar Feinheiten fehlen mir noch zur genüge, aber Ãœbung macht den Meister.

    Wer mein erstes Werk sehen will kann das gerne tun:
    http://tapedeck.blogwriter.de/uploads/Linda.jpg

  9. milchschnitte

    ich hab grafikdesign studiert aber nur wegen dem abschluss, den man eben doch meistens zum einstieg benötigt. mein wissen über photoshop, flash, dreamweaver, cinema4d etc. hab ich komplett aus dem internet. leute die sagen „ich studier das und die bringens mir dann schon bei“ können gleich zuhause bleiben.

  10. Jops, geht mir genauso wie ritman :) Bin zwar noch nicht in der Ausbildung, suche aber, und ich bin nen Jahr älter ;) Eingestiegen bin ich mit Photoshop 5 und hab mir eigentlich auch so gut wie alles selber beigebracht. Ich denke aber, dass man für das was Photoshop alles leisten kann, einiges an Selbstdisziplin und vor allem Interesse an der Materie mitbringen muss.

  11. Nach dem Abi wollte ich unbedingt in Richtung Webdesign gehen. Beim Arbeitsamt war das damals unbekannt, weshalb die „irgend etwas mit Medien“ vermerkt haben.

    Wenig später hat mich die IHK angerufen und gesagt, dass es da eine neue Ausbildung zum Mediengestalter gäbe – Mediengestalter Bild und Ton wohlbemerkt (die Print-Ausrichtung gab es damals noch nicht). Also fand ich mich bei einer Firma wieder, die hauptsächlich für Sat1 produzierte.

    Highlights waren:
    – Interview auf Schalke mit Assauer (ich bin leider kein Fußball-Fan, und es gab auch Interviews mit zwei Spielern, bestimmt Stars, aber ich hatte und habe keine Ahnung davon *g*, trotzdem interessant!)
    – Feature: Hinter den Kulissen von Starlight Express
    – Einen Schauspieler habe ich auch kennengelernt, der hat bei „Nich mit Leo“ von Jürgen von der Lippe mitgespielt, Name hab ich schon wieder vergessen. *g*

    Jedenfalls gehörten zu der Ausbildung auch 4 Wochen Grafikabteilung schnüffeln. Erster Kontakt mit Photoshop – vorbei, verliebt, verfallen…..

    Erzählt es nicht weiter, aber die hatten in `nem Nebenzimmer einen Avid stehen. Sauteuer und einer der ersten digitalen Schnittplätze. Das lief auf Mac-Basis – und da war Photoshop installiert. Jedenfalls durfte da eigentlich nur die beste Cutterin dran. Ratet mal wer sich heimlich in das Zimmer geschlichen hat? *gggg*

  12. Jonny

    Wenn schon fleissig mitgeteilt wird, dann häng ich mich da direkt mit rein… Ich Photoshoppe seit ca. 7 Jahren und hab’s sogar nach den ersten 2 Jahren geschafft mir eine Originalversion zu kaufen :D
    Dieses Jahr hat’s sogar für ne CS2 gereicht, auch wenn mir dafür ein Urlaub flöten gegangen is‘. Wurscht, Kaffee und Zigaretten vorm Wacom is mindestens genauso gut :P

  13. Multi

    hier sind sie übrigens alle:
    Photoshop-Versions-Historie

  14. Alex

    Ich gehöre wohl auch zur Autodidakt-Fraktion, auch wenn ich das Photoshoppen erst seit ca. einem halben Jahr versuche. Es ist aber weniger schwierig, als man es sich vorstellt. Zumindestens bis man die ersten Schritte gemacht hat und sich langsam an schwierigere Bereiche rantastet =)
    Aber dank so informativer Blogger Seiten, wie dieser hier, lernt man unglaublich schnell neue Techniken und Designs kennen!

  15. Simon

    Hmm, ich bin glaub ich erst seit ver5 dabei… wie geht ihr eigendlich bei diesen MASSEN an tutorials vor? ich überfliege die eigendlich nur und versuche alles was mir interessant erscheint zu behalten. nixda nachbasteln oderso… leider sind mind. 90% aller tuts immer nach dem wie-male-ich-ein-ding-muster oder dem beliebten tolle-glühende-schrift-muster gestrickt. die besten tuts sind doch die, in denen zB. erklärt wird warum ich essenzielle sachen wie mache, worauf ich achte wenn ich nen threshold einstelle oder welche farben ich für natürliche hauttöne brauche…
    leider sind fast alle tuts immer zu speziell und vermitteln nicht wirklich das kostbare wissen.

  16. Jonny

    @ Simon:
    Geht eigentlich so. Die besten Tutorials sind (meines Erachtens nach) die, die zwar ein weniger spannendes Endergebnis haben, aber dafür einige „essentielle“ Schritte dokumentieren, die man durchs nachbasteln dann verinnerlichen oder anders anwenden kann. So bin ich auch durch das eine oder andere „glühende-Schrift-Tut“ auf interessante Nützlichkeiten gestoßen, die mir manches grundlegendes vermittelt haben, was der ‚Profi‘ dann doch manchmal irgendwie „übersieht“/unterschätzt. In einem Wasser-Spiegelungs-Tut hab ich z.B. gelernt wozu man z.B. den Polarkoordinaten-Verzerrfilter mißbrauchen kann usw.
    Aber recht haste natürlich damit, dass der Großteil einfach zu speziell ist und im Grunde – außer zum 1zu1 nachbasteln – zu nix zu gebrauchen ist :P
    Ich sammle auch Massen an Tut’s (ca. 800 inzwischen :D ) und schau‘ eigentlich nie rein :P

  17. Jonny

    P.S. man müsste mal ne Liste zusammentragen mit Tut’s, die sich ausschliesslich um Techniken und Herangehensweisen drehen d.h. gänzlich frei von Filter-Vergewohltätigungen und „so-macht-man-ein-schmunzelndes-Kaninchen-im-Sand“-Bildern sind…

  18. konSumi

    Bei mir ist es so, dass ich vor 5 Jahren angefangen habe Tutorials zu schreiben. Zunächst nur über Flash Themen. Dies war Flash 5. Wir starteten ein Projekt, da wir enttäucht von den deutschen Tutorial Seiten waren. Es gab viele, aber keine schrieb die Tutorials so, dass man sie verstehen konnte. In jedem Tutorial blieb man irgendwo stehen und kam nichtmehr weiter. Das wollten wir ändern und gründeten eine Flash-Tutorial-Website. Unser Ziel war es von Anfang an Anfängern und Fortgeschrittenen zu helfen ein Programm, welches am Anfang doch recht umfangreich geworden ist, zu erklären. Dieses Jahr nun gründeten wir eine zweite Seite mit Photoshop-Tutorials. Immer noch ist unser Ziel geblieben kostenlos den Leuten zu helfen.

    Ich finde, dass es mitlerweile viel zu viele kostenpflichtige Tutorials gibt, die eine sehr geringe Qualität haben. Nur wenige machen sich die Mühe ausformulierte und ausgereifte Tutorials zu schreiben…Schade…den so würde sich die Flash und Photoshop Community mit sicherheit um ein paar interessante Leute vergrößern.

  19. Noch ein Nachtrag zu Jonnys vorschlag.

    Das ist eigentlich auch meine Meinung. Deshalb haben wir einige Grundsatztutorials geschrieben. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die breite Maße diese leider nicht ließt. Jeder will die „schnellen Erfolge“ mit einem neuen Programm, damit man sagen kann: „Schau mal mein Viereck fliegt durch den Bildschirm“ oder „Schau mal mein Raumschiff in der Atmosphäre“. Es werden einfach öfter Tutorials angeschaut, die einen „coolen Effekt“ vermitteln als Grundsatztutorials über Herangehensweise und Konzepte…leider :(

  20. @ KonSumin: Ist ja schön, wenn ihr eure Seite promoten wollt, aber darum geht es hier ja nicht! Schreibe, wie du zu Photoshop gekommen bist, und nicht was für tolle Seiten du ins Netz gestellt hast (die haben wir doch alle *g*), weshalb ich deine Links umschrieben habe. Bitte kein Linkdumping im Blog! ;o)

    P.S. Wer trotzdem neugierig geworden ist, kann ja sicher über dein Blog die Tutorial-Seiten finden, gell! Der Link ist natürlich drin geblieben. Bei Interesse einfach auf den Namen klicken.

  21. ~~~d(o.o)b~~~

    Ich bin ebenfalls Autodidakt und seit Photoshop 4.0 dabei. Angefangen habe ich mit dem „Pixelschubsen“ auf einem Amiga. Das war damals sehr spannend, da ich vorher ganz traditionell mit Stift und Papier gearbeitet habe. Ich habe dann 2000 eine Umschulung zum Mediengestalter für Digital- und Printmedien/Fachrichtung Mediendesign gemacht, muss aber sagen, das die mir dort nicht allzu viel Neues beibringen konnten. (Die haben dort gaaaanz von vorne begonnen, etwa wie bewege ich eine Mouse etc.) Allerdings war das auch einer der ersten Umschulungskurse. Einen Job hat es mir auch nicht gebracht. Nun bin ich im Rahmen einer „Ich“-AG „freier“ Webdesigner. Ich bin nach wie vor der Meinung, das ein Selbststudium und viel Ãœbung und Experimentieren die beste Ausbildung ist. Man findet als Autodidakt, wie Dirk schon schrieb, oft einen leichteren und einfacheren Weg zum gleichen Ziel, da das (kreative) Denken vielleicht auch nicht so sehr eingeschränkt ist.

    @konSumi: Eure Tuts bringen mich lediglich zum Gähnen. Gar kein Vergleich mit drweb.de oder tutorials.de…

    Have Phun
    ~~~d(o.o)b~~~

  22. Simon

    @ johnny,
    tjoa, aber reicht es denn nicht, einfach zu wissen was die polarkoordinaten machen? wenn du zB. radiale unschärfe etc. besser kontrollieren willst, dann nimmst du rechteck>polar, arbeitest mit bewegungsunschärfe und dann wieder polar>rechteck…

  23. Also Ich bin auch autodidakt, dabei seit version 4.
    Hab in einem Copyshop gearbeitet wo er dazu benutzt wurde Tifs zu öffnen und auszudrucken, und dann Irgendwie gemerkt das das ding mehr kann. Habe mir Bücher besorgt, weil ich damals kein Internet hatte, und es als Quereinsteiger immerhin geschafft, heut bei einem Zeitschriftenverlag zu Arbeiten und meinen Arbeitstag seit 3 Jahren mit Photoshop zu verbringen. Und PS: es macht noch immer spass…

  24. Paul

    Ich bin Schüler und seit 4 Monaten dabei mit CS2. Ich muss dazu sagen, dass ich nicht diese „Coolen-Effekt-Tuts“ Schritt für Schritt nachahme, sondern ich habe mir ersteinmal ein fast 1000 seitiges Buch über Photoshop gekauft (Name wegen Werbung nicht genannt) um die Grundschritte zu erlernen. Denn erst daraus kommt man auf kreative eigene Ideen.

  25. Die meisten Tutorials setzen auch Grundkenntnisse voraus, deshalb ist dein Weg nicht der Schlechteste. Und wenn dir später mal das Ergebnis eines Tutorials gefällt, kannst du es leicht nachbauen.

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