Image Image Image Image Image Image Image Image Image Image
Zum Anfang

Top

11 Kommentare

Aus der Trickkiste

Es wird wohl jedem Photoshop-Anwender so gehen, dass er selbst nach Jahren noch auf kleine Tipps stösst, die zwar nicht die Bildbearbeitung revolutionieren, jedoch im Alltag helfen oder einfach nur für mehr Spass mit Photoshop sorgen. Viele dieser Tricks gehören eigentlich in die Schublade »Grundlagen«, doch kann nicht jeder alles wissen.

Tipps & Tricks

1. Schnittmasken erstellen

Schnittmasken helfen dabei, um etwa Texturen an eine Form anzupassen. So könnte man mit dem Abgerundeten-Rechteck-Werkzeug, das in den Optionen auf »Formebenen« und einem Radius von 20 Pixel steht, zuerst die Form aufziehen und darüber auf einer eigenen Ebene eine Textur ablegen.

Um nun diese Textur (es könnte auch ein Foto oder ein Muster eingesetzt werden) an die Form der darunter liegenden Ebene anzupassen, also das Pixelmaterial der oberen Ebene nur da sichtbar werden zu lassen, wo auf der unteren Ebene auch Pixelmaterial zu finden ist, klickt man im Menü auf »Ebene ↔ Schnittmaske erstellen«. Das war zwar noch nicht mein Tipp, aber bestimmt schon für den ein oder anderen Leser ganz hilfreich.

Bildbearbeiter freuen sich immer über eine kleine Zeitersparnis:

Eine Schnittmaske kann man auch in der Ebenenpalette aktivieren. Dazu geht man mit dem Mauszeiger über die Schnittlinie zweier Ebenen und hält dabei die Alt-Taste gedrückt. Der Mauszeiger verwandelt sich in ein kleines Symbol, das die Funktion anzeigt. Ein Klick darauf reicht aus, um die Schnittmaske an- und auszuschalten.

2. Fläche auf 0%

In der Ebenenpalette ist gleich unter der Deckkraft die »Fläche« mit 100% zu sehen. Diese Deckkraft wirkt sich genau wie die „normale“ Ebenendeckkraft auf das Pixelmaterial einer Ebene aus mit dem Unterschied, dass hierbei die Deckkraft der angewendeten Ebenenstile nicht beeinflusst wird.

Wurde die Ebene also wie hier mit der Form einer Sprechblase gefüllt, dann der »Ebenenstil ↔ Schlagschatten« aktiviert, bleibt nach dem Setzen der Fläche auf 0% nur der Schatten stehen.

3. Mit »Licht« malen

Das Motiv ist perfekt, doch die Lichtstimmung lässt zu wünschen übrig. Leicht kann der Bildbearbeiter diese dezent korrigieren. Dazu könnte man eine neue Ebene über Umschalt+Strg+N oder »Ebene ↔ Neu ↔ Ebene« erzeugen und die Füllmethode von »Normal« auf »Ineinanderkopieren (Überlagern)« umstellen.

Die Farbe Schwarz wirkt sich nun wie Schatten aus, Weiss dagegen wie Licht. Allerdings ist der Effekt bei einer Deckkraft von 100% zu stark und wir wollen die Lichtstimmung nur leicht ändern, weshalb zusätzlich die Ebenendeckkraft reduziert wird. Es spricht auch nichts dagegen, mehrere Licht- und Schattenebenen zu erstellen, die jeweils ihre eigene Deckkraft haben und einen anderen Bereich beleuchten oder abdunkeln.