Anzeige


Aktfoto-Gegenüberstellung

von Dirk Metzmacher

Es wird dank den zahlreichen Galerien mit Vorher-Nachher-Beispielen immer bekannter, dass jegliches Fotomaterial stark nachbearbeitet wird, doch scheuen viele »normal gebaute« Menschen noch immer den Weg zum Fotografen. Schlewitz Photographie versucht es mit einer Gegenüberstellung, die das Model als solches und die Ergebnisse mit speziellem Posing zeigt.

So lässt sich viel erreichen, auch wenn die Abbildung des Gesichts für die spätere »Beweisführung« Pflicht wird. Ansonsten glauben es die Lieben später nicht, wer da abgelichtet wurde. ;-)


Kommentare

1 von Tobias | 17. Januar, 2007 um 12:25   

Beim besten Willen – Erotik erkenne ich bei den Bildern nicht. In den meisten Fällen habe ich das Gefühl, ein geübrterAmateuer mit der richtigen technischen Ausstattung bekäme es zumindest ebensogut hin – andere Bilder sind schlicht unbrauchbar.
An meine Wand jedenfalls kämen sie nicht.

Übrigens ist ein Blick auf die Website an sich entlarvend. Ich würde mich nicht da fotografieren lassen,
- wo schon das Firmenlogo ausnehmend schlechten Geschmack zeigt,
- wo der Internetauftritt inklusive der Flyer nicht den Ansatz eines guten Geschmacks oder Designs zeigt,
- wo ebendieser Internetauftritt in jeder Rubrik Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler unterster Schublade enthält.

Und dann 70 € für Bewerbungsfotos bei “Profies” [sic!] zahlen?

2 von mirko | 17. Januar, 2007 um 13:22   

@ tobias:
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist dieser Typ Fotograf. Das heißt ja nicht zwingend, dass er ein super Designer sein muss. Also was er zum Beispiel aus der ersten Person so für Bilder gemacht hat, aus meiner Seite: Respekt!

Die Bildbearbeitung gefällt mir nicht in allen Fällen, aber vom fotografischen Aspekt finde ich die Aufnahmen durchaus gelungen. Vor allem die lowwkeys gefallen mir eigentlich ganz gut.

3 von Dirk | 17. Januar, 2007 um 14:31   

Es ist eh komisch, dass die meisten Websites von Fotografen so ein schlechtes Design haben. Schwarzer Hintergrund und 90ger-Jahre-Menüs sind zumeist Standard. Dabei haben die doch ein Auge für das Schöne ;-)

4 von albert | 17. Januar, 2007 um 15:37   

also das bild link, das hat er hingekriegt. hat alles rausgeholt. ;-)

5 von david | 17. Januar, 2007 um 17:49   

Also mit mirko stimme ich überhaupt nicht überein. Das ist doch nicht gut, was er aus der ersten Person gemacht hat. Wenn die frau ihrem Mann z.B. Bilder von sich schenken wollte, wäre das doch total unbrauchbar. Die fertigen Bilder haben nichts mit dem Original gemein. Gut, wer sich selbst belügen will…
Der Mann könnte sich genauso gut irgendein Modell an die Wand hängen (also, ein Bild von einem^^)
Ein Bisschen retuschieren ist okay, mach ich auch, aber man sollte das Original noch im Foto sehen können, sonst macht es keinen Sinn.

6 von Tobias | 17. Januar, 2007 um 22:52   

Eben, ein anonymer Hintern (Ursprungsmotiv mag ja der Hintern der Brunhilde gewesen sein, aber das ist nicht mehr zuzuordnen) macht noch immer kein erotisches Bild.

Es wird nicht versucht, die Eigenheten eines Motives zu betonen, sondern nur, alles unästhetische zu verstecken.

Darüber hinaus gehört für mich zur Professionalität durchaus auch ein anständiger Internetauftritt, wenn man schon darauf besteht, sich in diesem Raum überhaupt zu inszenieren.
Wer nicht richtig schreiben kann und nicht in der Lage ist, eine halbwegs ansehliche Website zu gestalten, solte sich helfen lassen. Das ist bloße Nachlässigkeit oder akute Kontaktarmut.

7 von FloWmotion | 18. Januar, 2007 um 11:00   

Ein typisches Beispiel für dir “digitale Gefahr”. Man verliert sich dermaßen in technischen Spielereine, dass der eigentliche Auftrag – Ein Bild der Person – verfehlt wird. Themaverfehlung: 6!
Ganz nebenbei, aus Marketingsicht:
Eine unterdurschnschittlich Attraktive Person wird deraßen aufpoliert, dass sie wie ein Shootingstrar aussieht. Kann man seinen Kunden noch deutlicher sagen, dass Sie so hässlich sind, dass eine normale Abbildung nicht tragbar ist. ?
Kleine Retuschen seh ich absolut ein, aber dass sich hier jemand meldet, ist verwunserlich!

8 von Frank Helmschrott » Blog Archiv » Schöne heile Welt? | 18. Januar, 2007 um 12:00   

[...] [via Photoshop Weblog] [...]

9 von Paul | 18. Januar, 2007 um 13:35   

Ich fand die ersten Beispiele gar nicht mal schlecht. Sogar ziemlich interessant was er aus Ingeborg gezaubert hat.
Das die Internetseite scheiße aus sieht steht doch hier gar nicht zur Debatte! Was also die Aufregung? Wir sind doch hier nicht im Marketingweblog! Wenn er zahlende Kunden hat dann ist doch gut. Nicht unser Problem …

10 von Jürgen | 18. Januar, 2007 um 16:05   

Ich finde es schade, daß die Eigenheiten der “Normalo” Models nicht berücksichtigt und umgesetzt werden. Die Ergebnisse sind faszinierend und mich würde interessieren wie man zu diesen bei solchen Modellen kommt. “ABER”: Wenn eine Frau mit einem solchen Hintern ihrem Mann das Bild schenkt, wird in seinem Kopf wahrscheinlich die CPU heißlaufen, wenn er sich überlegt zu wem dieser Hintern wirklich gehört, oder er wird sich wundern weil er seine Frau anderst sieht und sich fragen, wo sie ihre Zuckerseiten immer versteckt wenn sie nackt vor ihm steht.

11 von Silvia | 19. Januar, 2007 um 09:26   

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier der Sinn des Beitrages von einigen Lesern nicht richtig verstanden wurde. Der Fotograf möchte zeigen, dass er mit jeder Frau / jedem Mann schöne, ästhetische, ansprechend-erotische Fotos zaubern kann. Gerade in unserer Zeit, wo wir durch die Medien ein Schönheitsideal aufgezwungen bekommen, welchem sicher ein sehr großer Teil der Bevölkerung nicht gerecht werden kann, hat Herr Schlewitz durch seine Fotografien von und mit Nichtprofimodellen bewiesen, dass er sein Handwerk in höchstem Maße beherrscht. Durch geschickte Lichtführung und die Ideen der wunderschönen Posen schafft er es,
” normale ” Menschen in traumhaften Fotos festzuhalten.
Der Fotograf zeigt sich hier als wahrer Könner. Der Einsatz des
Bildbearbeitungsprogrammes Photoshop dient hier ausschließlich zur Bestimmung des Ausschnittes oder der Tonwertkorrektur, gegebenfalls zur Retusche von kleineren Stresspusteln – die jeden befallen können, wenn er/sie sich das erste Mal auf den Weg zum Aktfotografen macht.
Ich kann hier an dieser Stelle aus eigener Erfahrung sprechen.
Mit 160 cm Körpergröße und Körbchengröße A zähle auch ich nicht zu dem ” Schönheitsideal” … Meine Fotos – gemacht von dem BESTEN Fotografen Manfred Schlewitz, sind für mich eine Bereicherung fürs Leben .
Und genau das ist, was Herr Schlewitz mit seiner Gegenüberstellung zeigen möchte ! Er findet bei den Menschen das Schöne – und er zeigt es !
Es geht hier in keinster Weise um die Bewertung des Designs der Internetseite, oder des Logos. Das interessiert den
” Normalo” eh nicht. Er möchte Fotos sehen, um zu wissen, ist dieser Fotograf der Richtige für mich… Bei Schlewitz kann er Fotos sehen, die beweisen dass hier ein sehr guter Fotograf bei
seiner Berufung ist.
Und noch eine Anmerkung am Rande : Wer über Rechtschreibfehler anderer herzieht sollte seine eigenen überdenken.
Liebe Grüße
Silvia

12 von Tobias | 19. Januar, 2007 um 23:10   

Silvia, unterscheide zwischen Rechtschreib- und Tippfehlern, falls du mich meinen solltest – und vergleiche die Fülle der Fehler.

Wenn Schlewitz sich zufriden stellen konnte, ist das schön; dann ist dein Geld gut angelegt.
Ich halte von den Fotos nicht viel, auch wenn man den Internetuftritt völlig beiseite lässt.

13 von Tobias | 19. Januar, 2007 um 23:11   

‘Sie zufrieden stellen konnte’, natürlich.
In Gedanken abwesend. Und ein ‘a’ fehlt freilich auch. ;-)

14 von Peter | 20. Januar, 2007 um 11:59   

Habe mir die Seite http://www.schlewitz.de genau angesehen.Ich finde seine Aufnahmen wirklich sehr ansprechend und denke, dass gerade seine Gegenüberstellung den normalen Menschen wirklich helfen kann, ihre Bedenken zu zerstreuen.Bin selbst Amateuerfotograf und frage mich, wie er es geschafft hat, die obige Frau dazu überreden zu können, sich so zu zeigen, wie sie in natura aussieht.Und was er aus ihr gemacht hat – HUT ab !
Ein Blick in sein Gästebuch zeigt auch, dass seine Kunden wirklich mit seiner fotografischen Leistung zufrieden waren. Das ist doch genau, was zählt.

15 von Ronnie | 21. Januar, 2007 um 22:02   

Also ich finde die Bilder insgesamt auch nich schlecht. Ja, sogar gut. Insbesondere die Portraitbilder auf dieser Seite sind gelungen. Die Aufmachung der Internetseite könnte besser sein – aber darum geht es eigentlich nicht.

16 von Manfred Schlewitz | 22. Januar, 2007 um 01:05   

Hallo,
schön, dass ich ich hier eine rege Diskussion ausgelöst habe.
Ich bin der Fotograf der diese Bilder ( siehe oben) gemacht
hat. Ich bin hier erschienen, weil ich den Beitrag vom 27. Nov.06 ” Akt ungleich nackt “, gesehen habe. Draufhin wollte ich auf Fotos meiner Web-Seite aufmerksam machen, auf denen ästhetische Fotos zu finden sind, die auch Freiraum für Phantasie lassen. Durch ihre Pose, Perspektive, Beleuchtung und Ausschnitt sind sie als zweifelsfreie AKTFOTOGRAFIE zu bezeichnen- also nicht anrüchig, nicht Pornografie-.
Dirk Metzmacher hat allerdinges nur auf die Gegenüberstellung hingewiesen! Die Seite “www.schlewitz.de” hat mehr zu bieten. Wer sich diese Seite nicht angesehen hat, sondern NUR die GEGENÜBERSTELLUNG, wird ein völlig falsches Bild von meinen Arbeiten bekommen haben. Bezugnehmend auf die oben gezeigten Bilder, ist zu bemerken, dass diese Frau selbstverständlich auch authentische Aufnahmen – mit ihrem Gesicht – bekommen hat. Diese Fotos kann ich natürlich aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht zeigen. Ich denke, dass wird Jeder verstehen. Diese o. aufgeführten Aufnahmen sind NICHT gemogelt. Lediglich kleine Retuschen, wie z.B. ein Abdruck vom Schlip sind gemacht worden. Da ich Profifotograf bin, ist die Aufnahme fertig, wenn ich ausgelöst habe!!!
Der Photoshop hat allerhand zu bieten und in meiner Anwendung bin ich “sehr gut zu Fuß”, aber damit wollte ich hier nicht glänzen (da besteht das Können darin es authentisch wirken zu lassen).
Soweit zur Absicht meines Beitrages.
Sollte Jemand einen wohlwollenden Beitrag zur Verbesserung meiner WEB-Seite haben, freue ich mich über Beiträge.
Aus diesem Grund gebe ich gern meine e-mail Adresse
info@schlewitz.de oder Tel. 0511 28 310 36 bekannt.

17 von Dirk Metzmacher | 22. Januar, 2007 um 11:14   

“Wer sich diese Seite nicht angesehen hat, sondern NUR die GEGENÜBERSTELLUNG, wird ein völlig falsches Bild von meinen Arbeiten bekommen haben.”

Kein falsches Bild. Es wird ein Teilbereich Ihrer Arbeit betrachtet, den ich für meine Leser als sehr hilfreich sehe: Wie kann man durch gutes Posing das Beste aus dem Model herausholen und sich viel Arbeit bei der späteren Nachbearbeitung in Photoshop sparen.

- Manche der Leser haben sich ja sogar andere Bereiche Ihrer Website angesehen.

- Auch wenn die Website nicht ganz den Standard erreicht, den die Webdesigner hier von sich selbst verlangen: Darum geht es ja nicht.

- Das bei Ihren Beispielen das Gesicht nicht gezeigt wird, ist verständlich (Datenschutz und Schutz des Models).

Und auch wenn hier in den Kommentaren Kritik mit oftmals hartem Ton losgelassen wird: Keine Angst, die bellen nur, beißen aber nicht. Es wurde mehr Ihre Website kritisiert. Also nicht Ihre Arbeit (also die Fotos), sondern die Präsentation im Netz. Und das lässt sich ja schnell ändern! Hier springen ja genügend Webdesigner rum ;-)

18 von Dirk Metzmacher | 22. Januar, 2007 um 11:19   

Und noch etwas: Sie hätten mal die vernichtenden Kommentare lesen sollen, als ich meiner eigenen Seite hier ein neues Design verpasst hatte: Schrecklich! Aber zusammen mit den zahlreichen guten Tipps habe ich die Seite angepasst und verfeinert.

Auch wenn ich noch etwas an diesem Design hier feilen werde, ist das Ergebnis nur so gelungen, da ich auf meine Kommentatoren gehört habe.

Sie sehen hier übrigens ein WordPress-Blog, das sein eigenes Theme (Layout) bekommen hat. Kann man auch als CMS (Content Management System) verwenden. Und vielleicht auch mal die Galeriefunktion bei den Simpsons beachten! Mit WordPress ist vieles möglich…

19 von christian | 23. Januar, 2007 um 11:53   

Welche sonstigen fachlichen Vorkenntnisse muss man haben?

20 von Gert | Fotostudio Berlin | 14. Januar, 2010 um 12:48   

Sehr interessant. Aktfotografie hab ich mir unter dem Gesichtspunkt noch nicht angesehen. Da ist die Nachbearbeitung natürlich extrem aufwändig. Möglicherweise dann eher etwas für Grafiker?

21 von Zeno Bresson | 13. Mai, 2011 um 20:05   

Hmmm .. die URL oben funktioniert nicht (mehr) …


Kommentar schreiben


Anzeige