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Wild und stimmungsvoll – Afrikanisches Wohndesign

Wenn romantische Vorstellungen sich mit stimmungsvollen Abenteuern vereinigen, wenn glutrote Sonnenuntergänge im gelben Wüstensand verschwinden und wenn die geballte Ladung animalischer Natur sich mit den kulturellen Besonderheiten weit verwurzelter Ursprünglichkeit zusammenschließt, ergibt sich ein atemberaubendes Spektakel, welches sich so wohl nur im Süden Afrikas entdecken lässt.

Die Farben, die Aromen und die Sehnsüchte, die mit den ganz speziellen dort lebenden Kulturen verbunden werden, sind für viele Menschen das Sinnbild für Ursprünglichkeit und Exotik schlechthin. Kein Wunder also, dass afrikanische Einrichtungsstile noch immer ganz oben auf der Liste der beliebtesten kulturell geprägten Wohnraumdesigns stehen.

Doch wer seine eigenen vier Wände ganz im Stile des südafrikanischen Lebensstils gestalten möchte, der kann nicht einfach wahllos Tierfellimitate über sämtliche Fußböden verteilen und anschließend glauben, das Ergebnis müsse zwangsläufig gut aussehen. Ein afrikanisches Wohnraumdesign muss mit Stil gewählt werden, damit alle sich in der Wohnung befindlichen Menschen nicht nur wohlfühlen, sondern auch den Geiste Afrikas zu erkennen vermögen. Damit dieses Vorhaben gelingt und der Traum von einer exotischen und beeindruckenden Wohnraumdekoration wahr wird, sollen nachfolgend ein paar Tipps vorgestellt werden, wie afrikanisches Flair in den eigenen vier Wänden zu erzeugen ist.

Die Farben

Als relativ ursprünglicher Kontinent, bei dem durch die Industrialisierung nicht jedes Fleckchen Erde einem Unternehmen oder einer sonstigen Bebauung gewichen ist, dominieren in Afrika vielerorts noch immer die natürlichen Farben des Kontinents. Diese sind aufgrund der enormen Hitzeeinwirkung allesamt im erdigen Bereich zwischen rot, gelb und braun zu verorten. Sicherlich können auch andere Farben eine nicht unerhebliche Rolle bei der Dekoration im afrikanischen Stil spielen, aber dennoch sollte der Akzent aus Gründen der Authentizität möglichst auf dem vorgestellten Farbschema gesetzt werden.

Doch Unachtsamkeit oder Gleichgültigkeit bei der Auswahl der Farben kann sich zu einem späteren Zeitpunkt rächen. Schließlich ist braun nicht gleich braun und gelb nicht gleich gelb. Jede Farbe bringt nicht nur eine eigene Bedeutung mit sich, sondern hat außerdem die Fähigkeit auf die Psyche des Menschen einzuwirken. Rituelle Symboliken haben Farben schon immer außergewöhnliche Kräfte zugeschrieben, die Farbenlehre verknüpft viele dieser Ansätze mit moderner Psychologie.

Wer die Farben für seine Wohnräume auswählt, sollte dementsprechend mit Bedacht entscheiden und nicht nur auf ein möglichst konzeptionelles Raumdesign achten – in den eigenen vier Wänden sollen sich Besucher und Bewohner schließlich auch wohlfühlen. Unter Farbcodes (Farbpsychologie und Symbolik) können verschiedene Informationen zu Farben und ihren Wirkungen abgerufen werden.

Das Dekorationsmaterial

Afrikanisch wirkende Dekorationsartikel existieren viele, die Einrichtungshäuser in Europa sind voll davon. Dabei ist nicht alles, was „irgendwie afrikanisch“ aussieht, immer auch für eine Verschönerung der eigenen Wohnung geeignet. Viele Gegenstände wirken oftmals billig produziert und verströmen nur wenig Flair. Darüber hinaus neigen viele Dekorationsfreunde dazu, die eigenen Räumlichkeiten mit zu vielen Objekten aufhübschen zu wollen.

Um einen bestimmten Eindruck im Betrachter zu erwecken und ein konkretes Wohnklima zu generieren, müssen nicht sämtliche Anrichten, Tische, Schränke und Regale mit unterschiedlichen afrikanisch anmutenden Figuren vollgestellt werden. Nicht aus jeder Ecke müssen die treuen Augen eines Elefanten hervorblitzen und nicht jedes Sofakissen sollte mit einem Zebra- oder Leo-Print überzogen sein. Kleine Akzente, die hier und da gesetzt werden, erzielen oftmals deutlich mehr Wirkung als ein optisch völlig überladenes Ensemble. Ein dreigeteiltes Panoramabild beispielsweise, wie es sich unter Fernreise entdecken lässt, wirkt stimmungsvoll, gleichzeitig aber nicht erdrückend.

Weiterhin muss nicht jedes Dekorationselement, das in einem Raum unter dem eigenen Dach ausgestellt wird, eine direkte Verbindung zu Afrika erzeugen. Kleine Figuren und auch Tiere muten zwar hübsch an, können oftmals aber auch plumpt wirken. Nicht selten empfiehlt es sich daher beispielsweise nur mit Dekorationselementen zu arbeiten, die in das obig bereits beschriebene Farbschema passen. In diesem Fall kann ein einzelnes Bild oder eine traditionelle Maske an der Wand allein bereits für die Verbindung sorgen. Die farbliche Abrundung der restlichen Einrichtung, orientiert sich dann lediglich am jeweiligen Farbschema und wirkt als Untermalung oder Hintergrundmusik für das eine besondere Element. Dadurch wird nicht nur Ruhe in der Wohnung verbreitet, sondern ein optisches Highlight gesetzt, das als stimmungsvolles Zentrum des jeweiligen Raumes dient.

Shutterstock / Lucky Business
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