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16 Kommentare

Von Farbe zu Schwarz/Weiß

Von Farbe zu Schwarz/Weiß

Möchtest du aus Farbbildern urige Schwarz-Weiß-Aufnahmen erstellen, so könntest du im Menü auf Bild > Korrekturen > Sättigung verringern klicken.

So wird das Bild jedoch flach und recht kontrastarm. Dafür gibt es einen guten Grund: Verschiedene Farben mit der gleichen Helligkeitsstufe sehen sich als Grauton zu ähnlich. Am Beispiel ist das gut an den drei Farbblöcken zu erkennen.

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Der Kanalmixer

In älteren Photoshop-Versionen nutzte man deshalb den Kanalmixer, zu finden unter Bild > Korrekturen. Nachdem Monochrom unten links aktiviert wurde, um das Ergebnis in der Vorschau zu sehen, können die einzelnen Farben hervor gehoben werden.

Wird jetzt etwa der blaue Kanal verstärkt, so kommt etwa ein Himmel mehr zur Geltung, wird Grün verstärkt, der Rasen oder Bäume. So sorgst du für mehr Kontrast, wie es sich auch an den Farbbalken erkennen lässt. Eine kleine Regel dazu: der Gesamtwert sollte möglichst 100% betragen. Führen Abweichungen jedoch zu besseren Ergebnissen, so vertraue einfach deinen Augen.

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Der Profi Schwarzweiß

Seit Photoshop CS3 steht uns im Menü unter Bild > Korrekturen > Schwarzweiß ein Profi zur Seite, der sich leicht bedienen lässt und dazu mehr Optionen anbietet, als der Kanalmixer. Statt nur drei Farbbereich präsentiert uns Photoshop die doppelte Anzahl. Auch die Bedienung ist ein Kinderspiel: so können wir die Regler bewegen oder auch in das Bild auf einen Bereich klicken, die Maustaste gedrückt halten und den Zeiger dann nach rechts oder links bewegen.

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Wie von Geisterhand bewegt sich auch der zum Farbbereich passende Regler im Dialog-Fenster mit. So können wir das Foto perfekt einstellen und sehen sofort die Änderungen. Praktisch ist auch die Farbtonung. Wer mag, aktiviert diese Funktion, stellt den Farbton und die Sättigung ein und erhält so eine leicht kolorierte Version.

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Kommentare

  1. Michael

    Ich finde es nicht gut, dass du „farbige Bilder“ schreibst, das sollte „afro-amerikanische“ Bilder heißen *g*

  2. atmo

    hat die Kanalberechnung (Bild/Kanalberechnung) auch etwas mit zu tun oder muss man dann beides kombinieren?

  3. Dirk Metzmacher

    Das kann man als Alternative einsetzen. So bekommst du natürlich auch Schwarz/Weiß-Bilder mit mehr Kontrast. Wie immer führen bei Photoshop mehrere Wege zum Ziel.

  4. Monika Gause

    Mit der Kanalberechnung kann man auch Farb- in s/w-Bilder umwandeln, so wie mit diversen anderen Werkzeugen in Photoshop. Sie hat aber eigentlich nichts mit dem Kanalmixer zu tun. Da der Einfluss der einzelnen Farbkanäle auf das Endergebnis im Kanalmixer sehr viel feiner zu steuern ist, würde ich die hier gezeigte Methode immer bevorzugen.

    Übrigens macht es Sinn, den Kanalmixer als Einstellungsebene anzuwenden, weil die Operation dann rückgängig gemacht werden kann und weil eine Kombination mit weiteren Einstellungen so einfacher ist (man kann sie durch Vertauschen in der Ebenen-Reihenfolge ausprobieren).

  5. Lieber Herr Metzmacher,

    ich denke, es gehört sich, einfach mal „Danke!“ zu sagen für Ihre vielen Bemühungen, hochwertigen kostenlosesn Cntent zur Verfügung zu stellen. Es würde mich sehr freuen, wenn mehr User dies zu schätzen wüßten und sich unteraktiv in einen fachlichen Austausch begäben.

    Für mich sind Sie einer der besten deutschen Photoshop-Kenner! Hut ab und noch einmal

    vielen Dank!

    Toto

  6. Verzeihung: Es heißt natürlich „kostenlosen Content“! War keine Absicht! ;-)

  7. thomas

    guter tip, danke.

    thomas

  8. Gaby

    Hallo,
    dazu hab ich eine Frage: Ist es wichtig, die Konstantenangabe im Kanalmixer auf 100 % zu belassen?
    Vielen Dank schonmal im voraus und lg, Gaby

  9. @Gabi: Die prozentwerte im Kanalmixel für die drei Kanäle sollten zusammen imer genau 100 Prozent ergeben. An der Konstantenangabe verändere ich normalerweise nichts.
    Es gibt übrigens noch eine methode für die s/w-Umwandlung: Man blendet die ebenenpalette ein, dann klickt man auf die Registerkarte“Kanäle“ und kopiert jeden Kanal als eigene Ebene. Der Kanal, der dem gewünschten ergebnis am nächsten komt, erhält die Deckkraft 100 Prozent. Bei den beiden anderen Kanälen reduziert man die deckkraft, bis das ergebnis stimmt.
    Der Vorteil dieser Methode: Man kann die Ebenenmodi jeder Ebene verändern und dadurch eine Menge Effekte erzielen.
    Diese methode wird hier beschrieben: http://www.dynamicartwork.com/articles/digital_bw_4

    Die methode Kanalmixel hier: http://www.dynamicartwork.com/articles/digital_bw_2
    Diese Methode wird hier beschrieben:

  10. elli

    hallo!! Man bei mir funktioniert des nicht, ich habe nämlich das gleiche problem das ich ein farbbild in schwarz/weiß haben will, aber bei mir gibt es nicht mal anpassen unter Bild->…. kann man mir da noch helfen?? :)
    ich habe des Adobe Photoshop 6.0 , also muüsste es des ja auch bei mir geben, oder???

    lg fänds cool wenn mir geholfen wird. :) elli

  11. Dirk Metzmacher

    Hallo Elli!

    Irgendwann ist Adobe auf die Idee gekommen, „Einstellen“ (bzw. Einstellungen) in „Anpassen“ umzubenennen. Ist das vielleicht schon die Lösung?

    Liebe Grüße Dirk

  12. Ich habe ein Problem: Wenn ich die Kanalberechnung durchgeführt habe ist das neue S/W-Bild als Alphakanal vorhanden. Wenn ich dann aber mein Bild abspeichern will ist das Ergebniss wieder farbig! was mache ich falsch???

  13. Danke für die einfach verständliche Anleitung :D

  14. Vielen Dank für den Tipp. Ein weiteres super Tool für s-w Bilder ist Bild > Anpassungen > Tiefen/ Lichter > Weitere Optionen einblenden. Das kann man wunderbar im Anschluss an den Kanalmixer verwenden.

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