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Aperture folgt Lightroom

Mit Aperture bietet Apple seit wenigen Monaten eine Bildbearbeitung an, die RAW-Bilder ordnet, dazu Vergleichs- und Auswahlwerkzeuge zur Verfügung stellt sowie eine Datenbank, in der die Fotos später landen. „Aperture ist für die professionelle Fotografie das, was Final Cut Pro für das Filmemachen ist“, so Rob Schoeben, Vice President Applications Marketing von Apple. Es ist demnach für den ambitionierten Privat-Anwender gedacht, der seine Aufnahmen professionell handhaben möchte. Die unterstützten Kameras werden auf der Aperture-Website aufgelistet. Zwar hat diese Liste noch große Lücken, doch darf man zahlreiche Updates erwarten.

Schön ist die Funktion, mit einer Lupe Details von oftmals sehr großen Fotos zu betrachten, ohne gleich das komplette Bild laden zu müssen. Eine Auswahl von Bildern, etwa für ein neues Projekt, kann auf einem „Leuchttisch“ gesammelt werden. Auch kann man die Fotos bearbeiten, so zum Weißabgleich. Die RAW-Bilder als Originale bleiben erhalten. Mit dem Farbmanagement, den Druck- und Backup-Funktionen sowie der Option, Arbeitsabläufe mit dem Automator oder per AppleScript zu automatisieren bekommt man für etwa 459,00 Euro ein gutes Programm.

Adobe möchte mit Lightroom dagegenhalten. Auch hier hat man einen RAW-Spezialisten zur Hand, der genauso gut importieren und verwalten kann wie Aperture. Wer beide Programme schnell vergleichen möchte, der schaut sich erst das Video von Lightroom, dann das Video von Aperture an. Noch ist die Konkurrenz von Adobe Beta für den Mac und darf kostenlos getestet werden. Sehen wir hier vielleicht schon ein Feature von Photoshop CS3?

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Photoshop TV Episode 12 zum Thema Lightroom