Aus “Alt” mach “Neu”

von Dirk Metzmacher

Ein Wettbewerb, der leider schon heute endet! Wer trotzdem noch schnell mitmachen will, klickt auf pixeladdiction.com, denn dort kann man ein altes, zerrissenes Foto herunterladen, das man so bearbeiten soll, dass es wie an dem Tag aussieht, an dem es gemacht wurde. Eine Arbeit für das Ausbessern- und Stempel-Werkzeug – und eine sehr schöne übung!

3 Kommentare / Veröffentlicht am 11. November 2004

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Vorabversion von Gimp 2.2 erschienen

von Dirk Metzmacher

Ein neuer, stabiler Zweig der wohl bekanntesten Bildbearbeitungssoftware für Linux nähert sich der Fertigstellung. Heute gab das GIMP-Entwicklerteam mit der Herausgabe von 2.2pre1 erste Einblicke in die Features der Version 2.2.

Abwärtskompatibel
Laut Angaben der Entwickler soll Gimp 2.2 zu seinem Vorgänger Gimp 2.0 abwärtskompatibel sein, auch wenn das Plug-In-API von Gimp 2.2 verändert wurde. Auch alte Plug-Ins sollen sich weiterhin verwenden lassen, ohne neu kompiliert werden zu müssen.

Bessere Handhabung
Gimp 2.2 wird es unter anderem erlauben, SVG-Formen als Pfade zu importieren. Auch die Handhabung von Fortschrittsbalken wurde überarbeitet, so dass diese nun nicht mehr in eigenen Fenstern aufspringen – dies gilt auch für Plug-Ins, denen man nun ein entsprechendes API zur Verfügung stellt. Neu hinzugekommen ist auch ein PBI-API.

Neue Plugins
Es gibt ebenfalls einige neue oder überarbeitete Plug-Ins, darunter Cartoon, Neon, Photocopy und Softglow. Neu sind auch die Plug-Ins Retinex zur Farbnormalisierung und ein Plug-In zum Laden und Speichern von RAW-Dateien. Zudem wurde das PlugIn für ImageMaps den Human Interface Guidelines von GNOME angepasst.

Kleinere Änderungen

  • Vorschau für die Transformierungswerkzeuge
  • Vorschau der Plugins, wobei diese jetzt auch noch in der Größe geändert werden können
  • Verbessertes “Drag&Drop” zwischen GIMP und anderen Programmen
  • Die Möglichkeit, die Zwischenablage mit anderen Applikationen zu teilen (auch OpenOffice und Abiword)
  • Neuer Datei öffnen/speichern Dialog
  • Ein neuer Script Interpreter namens Tiny-fu, der Script-fu ersetzen wird
  • Ein neuer Keyboard Shortcut Editor (mehr Möglichkeiten, um Shortcuts zu definieren, auch für Aktionen, die keine Menüeinträge haben

GIMP 2.2.0 Pre1 kann ab sofort von einen der Spiegelserver des GIMP Projektes heruntergeladen werden.

21 Kommentare / Veröffentlicht am 10. November 2004

Rauszoomen für kleinere Bilder

von Dirk Metzmacher

Einen anderen Weg, um kleinere Versionen der eigenen Werke etwa für das Internet zu bekommen, beschreibt dieser Tipp. Wird die Größe oder die Auflösung eines Bildes drastisch reduziert, ist das Ergebnis ungewollt weichgezeichnet. Mit Hilfe der CS Neuerung “Bikubisch schärfer” kann man dem entgegen wirken. Doch es geht auch anders.

Mit der Lupe wird aus dem Bild herausgezoomt, so dass das Bild um 50% oder 25% verkleinert dargestellt wird. Jetzt wird ein Screenshot von dem Bild gemacht und es freigestellt. Fertig! Der Trick funktioniert bei 50%, 25% und bei 12,5%. Bei “ungeraden” Zahlen wie 66.7%, 33.3% oder 16.7% zeigt Photoshop das Bild mit unschönen “Zacken” an.

7 Kommentare / Veröffentlicht am 9. November 2004

Neues von Silverfast

von Dirk Metzmacher

Mit SilverFast DCPro Studio und SilverFast HDR Studio stellt LaserSoft Imaging zwei Programm-Versionen vor, die mit einem erweiterten Funktionsumfang die Bearbeitung digitalen Bilder jetzt noch einfacher und komfortabler machen sollen.

Die neuen Features im überblick:

AACO – Autoadaptive Kontrast Optimierung
SilverFast AACO (AACO, engl.: Auto Adaptive Contrast Optimisation = Autoadaptive Kontrast optimierung) ist ein exzellentes Werkzeug zur Korrektur von dunklen, zu kontrastreichen Bildpartien unter Beibehaltung der Zeichnung in den Lichtern. Es arbeitet automatisch sobald es aktiviert ist, kann dann aber trotzdem manuell beeinflusst werden. So sind die Stärke und der Umfang der aufzuhellenden dunklen Bereiche justierbar und dies sogar mit oder ohne Einfluss auf die hellen Bereiche. Beispielsweise kann in einem Bild eines verschneiten Berges mit davor liegendem sehr dunklem Tal, der Talbereich, ohne Einfluss auf die weißen Schneeflächen, aufgehellt werden.

Das Stempel-Werkzeug
Mit dem leistungsfähigen Stempelwerkzeug ist nun auch eine vollständige Retusche von Bildern möglich. Diese auf 16 Bit arbeitende Retuschefunktion ist eine hervorragende Ergänzung zu SilverFast SRD, der schon vorhanden Staub- und Kratzerentfernung. Starke Defekte, tiefe Kratzer und Fehler im Bild können somit schnell und einfach entfernt oder korrigiert werden. Darüber hinaus lassen sich natürlich auch noch ganze Bildteile komplett wegretuschieren, ergänzen, umändern, etc. Damit lässt sich SilverFast nun auch für eine ganze Katalogproduktion einsetzen, ohne dass man die sonst noch notwendigen Bildbearbeitungsprogramme einsetzen muss.

Unschärfe-Maskierung PLUS
Der USM-Dialog ist zusammen mit seinen Vorschaufenstern frei skalierbar und kann somit auch vergrößert werden. Dies geschieht einfach durch Klickziehen an der rechten unteren Ecke des Fensters. Damit erhält man schon vor dem Scannen einen realen Schärfeeindruck und eine deutlich bessere Bildkontrolle.

Automatischer Bildimport mit Umbenennungsfunktion
Mit dieser SilverFast Studio-Version ist es möglich, Bilder aus einer Kamera oder von einem Kartenlesegerät, z.B. einer CompactFlash-Karte, direkt in den Virtuellen Leuchttisch VLT zu importieren. Dabei lassen sich bestimmte Einträge („Tags“) aus den EXIF- oder aus den IPTC-Listen anfügen. Außerdem können die Metadaten („meta tags“) in den EXIF und IPTC-Listen sehr komfortabel verwaltet werden. Die Bilder lassen sich dabei auch noch automatisiert umbenennen.

Konvertieren von RAW-Dateien
Das Konvertieren von RAW-Dateien läuft im Hintergrund ab. Der Anwender entscheidet dabei selbst, wann und ob er den Konvertierungsprozess starten möchte. Das geschieht am einfachsten, indem man in der übersicht des Virtuellen Leuchttisches (VLT) die zu konvertierenden Bilder auswählt und diese dann per Drag & Drop in ein Album hineinzieht.

JPEG 2000 Unterstützung
Bilder lassen sich jetzt auch im Dateiformat „JPEG 2000“ (.JPF) abspeichern. Durch die Unterstützung von JPEG 2000 sind in SilverFast stärkste Kompressionen mit bis zu einer siebenfach höheren Geschwindigkeit als in Photoshop möglich. Zusammen mit dem SilverFast’s HiRePP-Konzept lassen sich so Dateien mit mehr als 3 GB komprimieren und schnell wieder öffnen. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass Photoshop intern nur mit 15 Bit rechnet, während SilverFast auf realen 16 Bit arbeitet!

Erweiterter Druckdialog im Virtuellen Leuchttisch
Das Druckmenü im Virtuellen Leuchttisch (VLT) enthält neben der Möglichkeit Kontaktbögen von Album oder übersicht anzufertigen auch den Menüpunkt „erweiterter Druckdialog” zum Druck einer Auswahl von Bildern aus Album oder übersicht. Neben dem Ausdruck von einzelnen Bildern können jetzt ganze Bildreihen mit individuell ausgewählten Bildern gedruckt werden. Dabei können die Bilder in ihrer Größe verändert, gedreht und beschnitten werden. Die Positionierung auf dem Druckbogen erfolgt entweder automatisch oder manuell. So ist immer eine optimale Positionierung möglich, um Papier sparend und damit Kosten sparend zu drucken. Zusätzlich lassen sich Texte zu jedem Bild aus den Meta-Daten der IPTC- und EXIF Listen auswählen und unterhalb, oberhalb oder seitlich hinzufügen. Wird das Bild verschoben, bewegt sich der Text entsprechend mit. Optimale Bildpositionierung auf dem Druckbogen

Weiterhin können im erweiterten Druckdialog sowohl das ICC-Profil als auch der Rendering Intent für den Druck frei gewählt werden. Rendering Intents sind Farbum-rechnungsmethoden, mit denen Sie festlegen, wie eine Umrechnung zwischen zwei über ICC-Profile definierte Farbräume stattfinden soll. Immer, wenn Sie für Ihren Druck Color Management anwenden möchten, sollten Sie das entsprechende Rendering Intent auswählen.

Keine Kommentare / Veröffentlicht am 8. November 2004

Schnelles “klonen”

von Dirk Metzmacher

Mit dem Verschieben-Werkzeug werden Elemente einer Ebene oder einer Auswahl bewegt. Das ist so einfach wie bekannt. Doch es ist ganz anders, wenn dabei die ALT-Taste gedrückt wird. Jetzt wird nicht nur etwas verschoben, es wird zuvor auch noch kopiert. So kann bei jedem neuen Klick ein “Klon” erstellt und positioniert werden.

Keine Kommentare / Veröffentlicht am 8. November 2004

Den Dateibrowser beschleunigen

von Dirk Metzmacher

Falls der Dateibrowser nur dahin kriecht und die Previews dermaßen langsam erstellt, dann sollte man etwas tun. Im Menü wird unter “Bearbeiten -> Voreinstellungen” der Punkt “Dateibrowser” angeklickt. Unter den Optionen findet sich “Hintergrundverarbeitung zulassen”, was jetzt erlaubt wird. So hat Photoshop die “Extra-Power”, um im Hintergrund die Cacheinformationen für die Previews und die Metadaten zu erstellen. Diese Einstellung erlaubt Photoshop Thumbnails zu generieren, während man wichtigere Arbeiten erledigt. Wer es nicht unbedingt braucht, kann auch gleich die Vorschau mit hoher Qualität deaktivieren.

Keine Kommentare / Veröffentlicht am 5. November 2004

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