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3 Kommentare

Fotoleinwand: So erstellst du eigene Mockups in Photoshop

Fotoleinwand: So erstellst du eigene Mockups in Photoshop

Ein Mock-up bezeichnet eine Attrappe. Und hier soll es um Mock-ups von einfachen Leinwänden gehen.

Selbstgestalteter Hintergrund

In einem neuen Dokument wählst du das Verlaufswerkzeug an. Klicke den aktuellen Verlauf in der Optionsleiste an und stelle die gewünschten Farben für den Hintergrund ein.

Unterhalb des Verlaufes siehst du die Farbunterbrechungen. Ein Doppelklick ermöglicht es, die jeweilige Farbe anzupassen. Klickst du in der Nähe des Verlaufes unterhalb, so werden weitere Farbunterbrechungen hinzugefügt.

Bestätige über Ok und ziehe den Verlauf von oben nach unten bei gehaltener Umschalttaste auf. Auf einer neuen Ebene (sehr wichtig für die nächsten Schritte!) entsteht mit dem Auswahlrechteck-Werkzeug eine Form, die du mit einem hellen Grau füllst.

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Weitere Kästchen auf eigenen Ebenen könnten folgen, um eine ganze Reihe an Leinwänden umzusetzen. Für einen 3D-Effekt erhalten diese Ebenen einen Ebenenstil > Schlagschatten mit Deckkraft: 33%, Winkel: 55 Grad und Abstand: 10 Pixel. Die Größe stand hier auf 15 Pixel.

Wer mag, schreibt noch eine Bezeichnung an die Bilder und fügt einen Boden ein, um mehr Tiefe zu simulieren.

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Foto zu Mock-up

Wer nicht von einem leeren Dokument weg arbeiten möchte, kann auch ein Foto als Grundlage nutzen. Mit dem Auswahlrechteck wird der entsprechende Bereich der Leinwand ausgewählt und dann über das Tastenkürzel Strg+J auf eine neue Ebene kopiert.

Auch diese Ebene kann einen Schlagschatten erhalten, sowie weitere Ebenenstile, wie etwa Kontur oder Schatten nach innen.

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Mock-ups nutzen

Um nun eine Leinwand mit einem Foto auszustatten, wird dieses direkt über der Ebene abgelegt (einfach per Verschiebenwerkzeug in das Dokument ziehen). Es folgt im Menü Ebene > Schnittmaske erstellen. Die Schnittmaske sorgt nun dafür, dass der Inhalt der Ebene nur da sichtbar ist, wo auf der darunter liegenden Ebene Inhalte vorhanden sind.

Über Strg+T kannst du leicht die Größe des Fotos anpassen. Die Ebenenstile der darunter liegenden Ebene wirken sich übrigens auch auf die darüber liegende Ebenen aus. Stimmt das Ergebnis, so empfehle ich eine echte Fotoleinwand (da hatte ich zuletzt gute Erfahrungen gemacht), um die schönsten Aufnahmen auch einmal aus der digitalen in die echte Welt zu überführen… was wir viel zu selten machen: edel drucken lassen.

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Tipps zum Thema Mockups: Weitere gute und kostenlose Mockups findest du hier. Und auch im Kreativnetzwerk Behance gibt es zahlreiche Mock-ups zu entdecken.

Kommentare

  1. Andrea

    Gaaanz raffinierte Technik. Insider-Tipp. Wow, Hut ab!

  2. Moostyp

    Das ist kein Mockup, das ist einfach eine neue Ebene.
    Ich würde erwarten, dass in einem Tutorial erklärt wird, wie ich nur am Bild arbeiten muss und diese Änderungen dann in jedem als Mockupbereich definiertem Feld automatisch ebenfalls auftauchen. Das hier ist sinnlose Werbung für Leinwände.

    Uncool.

  3. @Moostyp: Also ich find’s gut. Nicht jeder ist ein Profi und mir hat das Tutorial geholfen!
    Vielen Dank für diesen Beitrag,
    liebe Grüße
    Sandra

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