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	<title>Photoshop-Weblog &#187; Feature</title>
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	<description>Tutorials, Addons und mehr</description>
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		<title>Galileo Design: Droplets</title>
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		<comments>http://www.photoshop-weblog.de/galileo-design-droplets/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 03:37:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bredenfeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Droplets sind kleine Programme, die lediglich dazu dienen, alle Dateien oder Ordner, die im Finder (Mac) oder Explorer (Windows) auf das Droplet-Icon gezogen werden, mit einer bestimmten Aktion in Photoshop abzuarbeiten und Photoshop zu starten, wenn das Programm nicht offen sein sollte. <span id="more-7441"></span></p>
<h2>Droplet erstellen</h2>
<p>Man kann sie unter <strong>Datei > Automatisieren > Droplet erstellen</strong> produzieren. Bedingung ist eine bereits vorhandene Aktion. Der Dialog f&#252;r die Erstellung von Droplets unterscheidet sich kaum von dem der Stapelverarbeitung. Lediglich im oberen Teil wird nach einem Ort f&#252;r das Speichern des fertigen Droplets gefragt. Der ganze untere Teil ist im Wesentlichen derselbe wie bei der Stapelverarbeitung. Was ist bei den geringen Unterschieden der Vorteil von Droplets?</p>
<p>Bei der <strong>Stapelverarbeitung</strong> muss man f&#252;r jeden abzuarbeitenden Stapel den Dialog neu aufrufen, um Start- und Zielordner zu definieren. Das er&#252;brigt sich bei den Droplets, weil sie auf ihren Standort bezogen sind.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-droplets1.jpg" alt="Galileo Design: Droplets" />
</div>
<h2>Watched Folders</h2>
<p>Eine sehr interessante Einsatzm&#246;glichkeit von Droplets ist ihr Gebrauch im Zusammenhang mit sogenannten »Watched Folders« oder »Hot Folders«. Das sind Ordner, die bei Ver&#228;nderungen ihres Inhalts in irgendeiner Form reagieren. Der eine oder andere Leser wird diese bereits von <strong>Adobe Acrobat Distiller</strong> kennen. Beim Mac kann man dies mit AppleScript in den »Ordneraktionen«, bei Windows mit VBScript realisieren.</p>
<p><strong>Ein Beispiel:</strong> Ein Photoshop-Droplet sorgt mit seiner Aktion daf&#252;r, dass ein Bild verkleinert und mit einem Schatten auf wei&#223;em Hintergrund versehen wird, um anschlie&#223;end als JPEG-Datei mit 50 % Qualit&#228;t abgespeichert zu werden, z. B. f&#252;r den Einsatz in einem Produktkatalog im Web.</p>
<p>Wenn nun ein solches <strong>Watched Folders-Skript</strong> daf&#252;r sorgt, dass alle Dateien, die neu in diesen Ordner hereinkommen, automatisch mit dem Droplet ge&#246;ffnet werden, um anschlie&#223;end in einen Unterordner gespeichert zu werden, kann man redundante Arbeitsabl&#228;ufe sehr stark vereinfachen. Man braucht nur noch Bilder in einen derart pr&#228;parierten Ordner zu legen. Alles Weitere geschieht dann automatisch.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-droplets2.jpg" alt="Galileo Design: Droplets" />
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<h2><a  href="http://www.galileodesign.de/katalog/buecher/titel/gp/titelID-1867">Adobe Photoshop CS4 – Fortgeschrittene Techniken</a></h2>
<p><b>Thomas Bredenfeld</b></p>
<p>Galileo Design<br />
843 S., 2009, geb., komplett in Farbe, mit DVD<br />
59,90 Euro, ISBN 978-3-8362-1237-3</p>
<p>Sie setzen Photoshop CS4 oder Photoshop CS4 Extended professionell ein und m&#252;ssen t&#228;glich unterschiedlichste Aufgabenstellungen l&#246;sen? Dann sind Sie sicher immer auf der Suche nach <strong>effizienten Probleml&#246;sungen</strong>, offen f&#252;r neue Ideen und wollen auf dem neuesten Stand der (Photoshop-)Technik bleiben. Dieses Buch hilft Ihnen, &#252;ber den Tellerrand zu schauen und vom fortgeschrittenen Anwender zum Photoshop-Profi zu werden.</p>
<div align="center">
<a  href="http://www.galileodesign.de/katalog/buecher/titel/gp/titelID-1867"><img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-droplets3.jpg" alt="Galileo Design: Droplets" /></a>
</div>
<p>Lernen Sie, Probleme bei Digitalfotos zu beheben: Rauschen, Moiré, Unsch&#228;rfe, Pixelfehler, Optische Verzerrungen. Trauen Sie sich, neue Wege zu gehen beim Einsatz altbekannter Funktionen wie <strong>Freistelltechniken</strong>, Masken, Kan&#228;len und dem LAB-Modus – oder setzen Sie gezielt alternative Programme von Drittanbietern ein.</p>
<p>Dabei zeigt das Buch Strategien f&#252;r die Anwendungsbereiche Fotobearbeitung, Videobearbeitung, Druckvorstufe, Web und 3D. Themen sind u.a. Camera Raw, HDR, Panoramen, Compositings &#038; Montagen, Farb- und Tonwertkorrekturen, Farbmanagement, Sonderfarben, Filter, Animation, Workflow mit Dreamweaver, Fireworks und CS4-Videoprogrammen.</p>
<p>F&#252;r die Beschleunigung Ihrer Arbeit gibt es au&#223;erdem <strong>Tipps zur Automatisierung</strong>, zum Scripten mit Photoshop und Flex, zum Teamwork und zur Versionierung. So sch&#246;pfen Sie das Potenzial von Photoshop CS4 wirklich aus!</p>
<p><strong>&#220;brigens:</strong> Es gibt auch eine sehr gut gemachte <a  href="http://photoshopbuch.com/">Website zum Buch</a>!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Addison-Wesley: Eine linienf&#246;rmige Explosion im Hintergrund</title>
		<link>http://www.photoshop-weblog.de/eine-linienfoermige-explosion-im-hintergrund/</link>
		<comments>http://www.photoshop-weblog.de/eine-linienfoermige-explosion-im-hintergrund/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 23:54:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scott Kelby</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Addison-Wesley]]></category>
		<category><![CDATA[Photoshop]]></category>
		<category><![CDATA[Scott Kelby]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da kreisrunde linienf&#246;rmige Explosionen heutzutage als Hintergrund so beliebt sind, musste ich einen solchen Effekt in dieses Buch aufnehmen. Das hier vorgestellte Beispiel sah ich auf einem Poster in einem Bus in <strong>Disney-World</strong>, das ich mit meiner Familie besuchte.</p>
<p>Das Poster war f&#252;r die ABC-Sendung <strong>Good Morning America</strong>. Es eignet sich ganz hervorragend, um die Herstellung dieser linienf&#246;rmigen Explosionen zu erlernen. (Ich habe &#252;brigens keine Ahnung, wie diese Dinger offiziell hei&#223;en. Glauben Sie mir, ich bin offen f&#252;r Vorschl&#228;ge, da linienf&#246;rmige Explosion doch ziemlich spr&#246;de klingt!) <span id="more-7408"></span></p>
<h2>Schritt 1:</h2>
<p>Legen Sie ein neues Dokument mit einer Gr&#246;&#223;e von 22,5 x 22,5 cm und einer Aufl&#246;sung von <strong>72 ppi</strong> an (wir setzen diese geringe Aufl&#246;sung nur zu &#220;bungszwecken ein). Klicken Sie auf das Farbfeld der Vordergrundfarbe in der Werkzeugpalette, stellen Sie Blau als Vordergrundfarbe ein (ich verwendete R: 29, G: 62, B: 174) und f&#252;llen Sie die Hintergrundebene mit dieser Farbe, indem Sie die <strong>Alt- und Entfernentaste</strong> dr&#252;cken.</p>
<h2>Schritt 2:</h2>
<p>Klicken Sie unten im Ebenen-Bedienfeld auf das Icon NEUE EBENE ERSTELLEN und erzeugen Sie damit eine neue, leere Ebene. Aktivieren Sie das <strong>Auswahlrechteck</strong> (M) und ziehen Sie auf der &#228;u&#223;ersten linken Seite des Dokuments eine hohe, schmale rechteckige Auswahl auf.</p>
<p>Stellen Sie als Vordergrundfarbe R: 1, G: 21, B: 125 ein und f&#252;llen Sie den ausgef&#252;llten Bereich dann mit dieser Farbe (einem dunkleren Blau), indem Sie erneut die Alt- und Entfernentaste dr&#252;cken. Heben Sie die Auswahl noch <strong>nicht</strong> auf.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-linien-explosion1.jpg" alt="Addison-Wesley: Eine linienf&#246;rmige Explosion im Hintergrund" />
</div>
<h2>Schritt 3:</h2>
<p>Dr&#252;cken Sie stattdessen <strong>Strg+Alt+T</strong>, um FREI TRANSFORMIEREN zu starten und eine Kopie Ihres ausgew&#228;hlten dunklen Rechtecks zu machen, dr&#252;cken Sie dann die Shift-Taste (damit die Dinge gerade ausgerichtet bleiben) und ziehen Sie die Kopie nach rechts. Lassen Sie zwischen dem Original und der Kopie etwa die Breite eines Balkens frei. Dr&#252;cken Sie Enter, um das Duplizieren und Verschieben zu best&#228;tigen, heben Sie aber die Auswahl <strong>nicht</strong> auf.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-linien-explosion2.jpg" alt="Addison-Wesley: Eine linienf&#246;rmige Explosion im Hintergrund" />
</div>
<h2>Schritt 4:</h2>
<p>Dr&#252;cken Sie nun <strong>Strg+Alt+Shift+T</strong>. Dieses Tastenk&#252;rzel erzeugt einen weiteren Balken, der rechts in exakt dem gleichen Abstand angeordnet ist, den Sie f&#252;r den zweiten Balken gelassen hatten. Dr&#252;cken Sie dieses Tastenk&#252;rzel immer wieder, bis Sie eine ganze Reihe perfekt angeordneter dunkelblauer Balken haben. Wenn Sie beim letzten Balken angekommen sind, k&#246;nnen Sie die Auswahl schlie&#223;lich mit <strong>Strg+D</strong> aufheben.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-linien-explosion3.jpg" alt="Addison-Wesley: Eine linienf&#246;rmige Explosion im Hintergrund" />
</div>
<h2>Schritt 5:</h2>
<p>Nehmen Sie nun die senkrechten Balken und wandeln Sie sie in einen Kreis aus Balken um. Dazu w&#228;hlen Sie FILTER/VERZERRUNGSFILTER/POLARKOORDINATEN. Die vorgegebene Einstellung f&#252;r diesen Filter ist <strong>RECHTECKIG > POLAR</strong>, so dass Sie nur darauf achten m&#252;ssen, dass diese Option auch tats&#228;chlich eingestellt ist. Klicken Sie dann OK.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-linien-explosion4.jpg" alt="Addison-Wesley: Eine linienf&#246;rmige Explosion im Hintergrund" />
</div>
<h2>Schritt 6:</h2>
<p>So sehen die rechteckigen Balken aus, nachdem Sie den <strong>Polarkoordinaten-Filter</strong> angewandt haben. Bei diesem speziellen Layout muss das Zentrum der kreisf&#246;rmigen Balken etwas niedriger angeordnet sein als das Zentrum unseres Bildbereichs. Wechseln Sie deshalb zum Verschieben-Werkzeug (V), klicken Sie an die Stelle, an der sich die Balken in der Mitte des Bilds treffen, und ziehen Sie nach unten, so dass die Mitte jetzt bei etwa 25% der Dokumenth&#246;he liegt.</p>
<p>Nat&#252;rlich hinterl&#228;sst dies eine L&#252;cke oben im Bild, so dass wir unsere Balken strecken m&#252;ssen. Dr&#252;cken Sie <strong>Strg+T</strong>, um FREI TRANSFORMIEREN zu starten, klicken Sie auf den Griff oben in der Mitte und ziehen Sie ihn nach oben, bis die Balken wieder den gesamten Bildbereich ausf&#252;llen, die L&#252;cke verschlie&#223;en und sich h&#252;bsch an den R&#228;ndern des Dokuments ausrichten.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-linien-explosion5.jpg" alt="Addison-Wesley: Eine linienf&#246;rmige Explosion im Hintergrund" />
</div>
<h2>Schritt 7:</h2>
<p>Dr&#252;cken Sie <strong>Enter</strong>, um die Transformation zu best&#228;tigen. Sie sehen, dass sich der Mittelpunkt Ihrer kreisf&#246;rmig angeordneten Balken im unteren Teil des Bilds befindet.</p>
<h2>Schritt 8:</h2>
<p>F&#252;gen wir nun Text hinzu. Zuerst stellen Sie ein dunkles Gelb als Vordergrundfarbe ein (ich habe R: 240, G: 170, B: 75 benutzt). Aktivieren Sie das <strong>Text-Werkzeug T</strong> und erzeugen Sie Ihren Text (ich habe Futura Extra Bold verwendet, Sie k&#246;nnen aber auch Helvetica Bold oder eine andere fette, serifenlose Schrift nehmen). Ich habe die Schriftgr&#246;&#223;e in Photoshops <strong>Zeichen-Bedienfeld</strong> (zu finden im Fenster-Men&#252;) auf 72 und die Laufweite (den Abstand zwischen den Zeichen) auf –50 gesetzt, damit die Buchstaben eng beieinander stehen.</p>
<p>Den Zeilenabstand w&#228;hlte ich mit 60 Punkt relativ eng. Schlie&#223;lich machte ich das untere Wort »ALBANIA« etwas gr&#246;&#223;er als die anderen Worte (<strong>115 Punkt</strong>), so dass ich den Zeilenabstand f&#252;r »ALBANIA« auf <strong>94</strong> erh&#246;hen musste, weil die Buchstaben einander ber&#252;hrt haben.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-linien-explosion6.jpg" alt="Addison-Wesley: Eine linienf&#246;rmige Explosion im Hintergrund" />
</div>
<h2>Schritt 9:</h2>
<p>Unter dem Text f&#252;gen wir eine kleine »Ziergrafik« hinzu. Legen Sie dazu eine neue, leere Ebene an. Aktivieren Sie das <strong>Auswahlellipse-Werkzeug</strong> (dr&#252;cken Sie <strong>Shift+M</strong>, bis Sie es haben) und ziehen Sie eine gro&#223;e ovale Auswahl auf, die &#252;ber den Bildbereich hinausragt. (Sie m&#252;ssen die untere rechte Ecke des Fensters anklicken und es gr&#246;&#223;er ziehen, damit Sie den grauen Bereich um Ihr Bild herum sehen k&#246;nnen.)</p>
<p>Machen Sie das Oval ungef&#228;hr so gro&#223; wie hier in der Abbildung (also wirklich gro&#223;) und f&#252;llen Sie es dann mit der Vordergrundfarbe (dr&#252;cken und halten Sie notfalls die <strong>Leertaste</strong>, um die Auswahl zu verschieben, w&#228;hrend Sie sie erzeugen).</p>
<p><b>Hinweis:</b> Wenn Sie auf einem Mac die Auswahl aufziehen, dann sehen Sie, dass sie &#252;ber die Seiten hinausragt. Sobald Sie aber in CS4 die Maustaste loslassen, wird die Auswahl automatisch auf das Innere des Dokuments beschr&#228;nkt (auf einem PC ragt sie nicht &#252;ber die Seiten hinaus). Das ist in Ordnung, weil Sie in dem grauen<br />
Bereich sowieso nicht arbeiten k&#246;nnen. Sie sollten es nur wissen, damit Sie sich nicht aufregen.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-linien-explosion7.jpg" alt="Addison-Wesley: Eine linienf&#246;rmige Explosion im Hintergrund" />
</div>
<h2>Schritt 10:</h2>
<p>Heben Sie die Auswahl auf. Sie erzeugen nun eine weitere gro&#223;e, ovale Auswahl, die sich ein wenig unter der bereits vorhandenen Auswahl befinden soll. Lassen Sie ein kleines St&#252;ck des ersten Ovals sichtbar. Sobald Sie das zweite Oval aufgezogen haben, dr&#252;cken Sie die <strong>L&#246;schtaste</strong>, um den Rest Ihres gro&#223;en, gelben Ovals zu l&#246;schen, so dass nur dieses gebogene Band stehenleibt. Heben Sie die Auswahl anschlie&#223;end wieder auf.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-linien-explosion8.jpg" alt="Addison-Wesley: Eine linienf&#246;rmige Explosion im Hintergrund" />
</div>
<h2>Schritt 11:</h2>
<p>Als N&#228;chstes schneiden Sie ein kleines St&#252;ck aus der ganz rechten Seite Ihres gelben Bands heraus. Erstellen Sie dazu ein kleines, schmales Oval, das das Ende Ihres Bands in einem schr&#228;gen Winkel abschneidet, und dr&#252;cken Sie die <strong>L&#246;schtaste</strong>. Heben Sie die Auswahl wieder auf.</p>
<h2>Schritt 12:</h2>
<p>Jetzt muss nur noch ein kleiner Bereich ausgeschnitten werden und unser Band bekommt so richtig Schwung. Zeichnen Sie auf der linken Seite des Bands ein weiteres kleines Oval und dr&#252;cken Sie dann die L&#246;schtaste. Heben Sie die Auswahl auf, damit Sie das <strong>schwungvolle Band</strong> gut erkennen k&#246;nnen. Es sind noch einige Dinge zu erledigen, aber zumindest mit dem Zeichnen von Ovalen sind Sie nun fertig.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-linien-explosion9.jpg" alt="Addison-Wesley: Eine linienf&#246;rmige Explosion im Hintergrund" />
</div>
<h2>Schritt 13:</h2>
<p>Legen Sie nun einen Verlauf &#252;ber Ihren Text, der von normalem Gelb auf der linken Seite zu Orange auf der rechten Seite reicht. Aktivieren Sie dazu zuerst die Textebene im Ebenen-Bedienfeld. Dr&#252;cken Sie die <strong>Taste X</strong>, um die Farbfelder f&#252;r die Vorder- und Hintergrundfarbe zu vertauschen (unten in der Werkzeugpalette), und &#246;ffnen Sie dann den Farbw&#228;hler f&#252;r die Vordergrundfarbe. W&#228;hlen Sie ein dunkles Orange (z.B. R: 220, G: 110, B: 30) und klicken Sie auf OK. </p>
<p>Klicken Sie dann im Ebenen-Bedienfeld auf EBENENSTIL HINZUF&#220;GEN und w&#228;hlen Sie VERLAUFS&#220;BERLAGERUNG. Im Ebenenstil-Dialog klicken Sie auf den nach unten weisenden Pfeil rechts neben dem Verlauf, um den Verlaufsw&#228;hler zu &#246;ffnen. Klicken Sie auf den <strong>ersten Verlauf</strong> (Vorder- zu Hintergrundfarbe), um Orange und Gelb als Verlaufsfarben einzustellen. Stellen Sie den Winkel auf 180° und ziehen Sie den Skalieren-Regler auf 60%. Sie haben nun einen Verlauf von Gelb in Orange erhalten. Klicken Sie auf OK.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-linien-explosion10.jpg" alt="Addison-Wesley: Eine linienf&#246;rmige Explosion im Hintergrund" />
</div>
<h2>Schritt 14:</h2>
<p>Diesen Verlauf soll auch der schwungvolle Bogen erhalten. Dr&#252;cken Sie die <strong>Alt-Taste</strong>, klicken Sie im Ebenen-Bedienfeld direkt auf das Wort »Verlaufs&#252;berlagerung« unter der Textebene und ziehen Sie es nach oben auf die Ebene mit der Bogengrafik (die Optionstaste bewirkt, dass der Ebenenstil von einer Ebene auf die andere kopiert wird – quasi Drag&#038;Drop f&#252;r Effekte).</p>
<p>Legen Sie eine neue Ebene an. Erzeugen Sie im unteren Bildbereich eine breite rechteckige Auswahl, f&#252;llen Sie sie mit der Vordergrundfarbe und heben Sie die Auswahl wieder auf (im Prinzip ist die F&#252;llfarbe egal, da Sie im n&#228;chsten Schritt den gleichen Verlaufseffekt auf diesen Balken ziehen werden).</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-linien-explosion11.jpg" alt="Addison-Wesley: Eine linienf&#246;rmige Explosion im Hintergrund" />
</div>
<h2>Schritt 15:</h2>
<p>Ziehen Sie eine Kopie des Ebenenstils VERLAUFS&#220;BERLAGERUNG von der Bogen-Ebene auf die Ebene mit der rechteckigen Auswahl, um den Verlauf hinzuzuf&#252;gen. Dr&#252;cken Sie dann die <strong>Taste D</strong>, um Schwarz als Vordergrundfarbe einzustellen und schreiben Sie mit dem Horizontalen-Text-Werkzeug die Adresse der Website des Unternehmes (Ich habe hier als kleinen Hinweis die Adresse meines Blogs benutzt. Besuchen Sie mich doch einmal.) Unter dem Bogen f&#252;gen wir nun ein Logo hinzu; legen Sie daher eine neue Ebene an.</p>
<p>Aktivieren Sie wieder das Auswahlellipse-Werkzeug, dr&#252;cken Sie die <strong>Shift-Taste</strong>, damit ein perfekter Kreis erzeugt wird, und ziehen Sie unter der Mitte des Bogens eine kreisf&#246;rmige Auswahl (wenn Sie die Leertaste dr&#252;cken, k&#246;nnen Sie deren Position &#228;ndern).</p>
<p>F&#252;llen Sie den Kreis mit Schwarz (Ihrer Vordergrundfarbe) und statten Sie den schwarzen Kreis anschlie&#223;end mit einer wei&#223;en Kontur aus, indem Sie im Ebenen-Bedienfeld auf EBENENSTIL HINZUF&#220;GEN klicken und KONTUR w&#228;hlen. Klicken Sie im Abschnitt F&#220;LLART des Dialogs auf das Farbfeld, &#228;ndern Sie die Farbe in Wei&#223; und klicken Sie OK im Farbfeld sowie im EBENENSTIL-Dialog. Dr&#252;cken Sie <strong>X</strong>, um Wei&#223; zur Vordergrundfarbe zu machen, und schreiben Sie »CS4« in den schwarzen Kreis. (Hinweis: Ich habe die »4« etwas kleiner geschrieben, damit der Text gleichm&#228;&#223;ig aussieht.)</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-linien-explosion12.jpg" alt="Addison-Wesley: Eine linienf&#246;rmige Explosion im Hintergrund" />
</div>
<h2>Schritt 16:</h2>
<p>Der letzte Schritt besteht darin, den Bereich hinter dem Text und dem schwarzen Logo abzudunkeln, um das Lesen zu erleichtern. Klicken Sie im Ebenen-Bedienfeld zuerst auf die Ebene mit den <strong>kreisf&#246;rmigen Balken</strong> (Ebene 1) und erzeugen Sie direkt dar&#252;ber eine neue Ebene. Aktivieren Sie die Pipette (I), klicken Sie auf einen der dunkelblauen Balken, um Dunkelblau zur Vordergrundfarbe zu machen, und f&#252;llen Sie die neue Ebene mit dieser Farbe.</p>
<p>Wechseln Sie zum Auswahlellipse-Werkzeug, dr&#252;cken Sie die <strong>Shift-Taste</strong> und erzeugen Sie eine gro&#223;e runde Auswahl, die den gr&#246;&#223;ten Teil des Textes &#252;berdeckt. Um die R&#228;nder der Auswahl weicher zu machen, w&#228;hlen Sie AUSWAHL/AUSWAHL VER&#196;NDERN/WEICHE KANTE. Geben Sie 50 Pixel in den Dialog ein und klicken Sie OK. Dr&#252;cken Sie dann Strg)+Shift+I, um die Auswahl umzukehren, und dr&#252;cken Sie dann die L&#246;schtaste, damit alles bis auf den weichen Kreis in der Mitte gel&#246;scht wird. Der Effekt ist fertig.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-linien-explosion13.jpg" alt="Addison-Wesley: Eine linienf&#246;rmige Explosion im Hintergrund" />
</div>
<h2>Photoshop CS4 Down&#038;Dirty Tricks</h2>
<p><b>Scott Kelby</b></p>
<p>Addison-Wesley</p>
<p>Scott Kelby, der weltweit erfolgreichste Photoshop-Autor, ist wieder da! Mit dem kompletten Repertoire seiner ber&#252;hmten Down &#038; Dirty Tricks. Schon die letzte Ausgabe hat angesehenen Photoshop-Spezialisten die Tr&#228;nen in die Augen getrieben, diesmal steckt nochmal mehr drin: Es ist mehr als ein Buch &#252;ber Effekte. Hier geht es um die coolsten Tipps und Techniken, sowie um zeitsparende Shortcuts zu den besten und neuesten Features zu Photoshop CS4.</p>
<p>100% NEUE Effekte zeigen die neuesten Trends zu Special Effects und Design. Dabei ist das eBook so einfach und logisch gehalten, wie man es von Scott Kelby gewohnt ist. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Galileo Design: Lidschatten auftragen</title>
		<link>http://www.photoshop-weblog.de/galileo-design-lidschatten-auftragen/</link>
		<comments>http://www.photoshop-weblog.de/galileo-design-lidschatten-auftragen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 19:16:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maike Jarsetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.photoshop-weblog.de/?p=7360</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um einen Lidschatten digital zu simulieren, bedarf es mehr als einfach nur eines farbigen Pinsels. Genauso muss der Abdunklung der Haut und dem ver&#228;nderten Reflexverhalten durch die farbigen Pigmente Rechnung getragen werden. Die <strong>Kombination</strong> dieser verschiedenen Wirkungen muss dann sanft in unterschiedlichen St&#228;rken aufgetragen werden. <span id="more-7360"></span></p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-lidschatten10.jpg" alt="Galileo Design: Lidschatten auftragen" />
</div>
<h2>1. Musterfl&#228;che ausw&#228;hlen</h2>
<p>Erproben Sie die Lidschatten-Wirkung erst an einem Musterst&#252;ck. Dazu nutzen Sie nicht – wie im wahren Leben – den Handr&#252;cken, sondern eine grobe Auswahl der Lidfl&#228;che. W&#228;hlen Sie dazu das <strong>Auswahlrechteck-Werkzeug</strong>, und ziehen Sie einem Rahmen &#252;ber eine repr&#228;sentative Auswahl des Oberlids.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-lidschatten1.jpg" alt="Galileo Design: Lidschatten auftragen" />
</div>
<h2>2. Erste Korrektur vorbereiten</h2>
<p>&#214;ffnen Sie dann &#252;ber das Men&#252; die Korrekturen-Palette. Klicken Sie dort auf das Symbol der <strong>Tonwertkorrektur</strong>, um die Haut zun&#228;chst abzudunkeln. </p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-lidschatten2.jpg" alt="Galileo Design: Lidschatten auftragen" />
</div>
<h2>3. Hautt&#246;ne abdunkeln</h2>
<p>Ziehen Sie den Regler f&#252;r den <strong>Mittelwert</strong> nach rechts, um die ausgew&#228;hlte Haut abzudunkeln. Durch Verschiebung des Reglers in Richtung der hellen Tonwerte werden diese als neuer Mittelwert definiert, und es ergibt sich die gew&#252;nschte Abdunklung f&#252;r die ausgew&#228;hlten Tonwerte.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-lidschatten3.jpg" alt="Galileo Design: Lidschatten auftragen" />
</div>
<h2>4. Farbton-Korrektur hinzuf&#252;gen</h2>
<p>Nun k&#246;nnen Sie schon die zweite Korrekturfolgen lassen. Klicken Sie auf das kleine <strong>Pfeilsymbol</strong> links unten, um wieder in die &#220;bersicht der Korrekturen-Palette zu gelangen. Klicken Sie dort auf das Symbol f&#252;r die Funktion <strong>Farbton/S&#228;ttigung</strong>, mit der Sie gleich die Einf&#228;rbung vornehmen werden.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-lidschatten4.jpg" alt="Galileo Design: Lidschatten auftragen" />
</div>
<h2>5. Monochrom einf&#228;rben</h2>
<p>Im Arbeitsfenster Farbton/S&#228;ttigung f&#252;hren Sie gleich vier Schritte durch: Zuerst aktivieren Sie die Option <strong>F&#228;rben G</strong>, um die Auswahl einzuf&#228;rben. Falls Sie jetzt erschrecken, weil Ihr ganzes Bild eingef&#228;rbt ist, aktivieren Sie noch durch einen Klick das <strong>Schnittmaskensymbol H</strong>. Hier durch wirkt sich die Korrektur nur auf die bereits korrigierten Bereiche aus. W&#228;hlen Sie dann mit dem <strong>Farbton-Regler</strong> eine gew&#252;nschte Zielfarbe aus, und reduzieren Sie die <strong>S&#228;ttigung</strong> bis zu einer nat&#252;rlichen Einf&#228;rbung.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-lidschatten5.jpg" alt="Galileo Design: Lidschatten auftragen" />
</div>
<h2>6. Kontrast steigern</h2>
<p>Ein weiteres Mal geht es &#252;ber den Pfeilbutton in die &#220;bersicht der Korrekturen-Palette. Als letzte Korrektur folgt noch eine Kontraststeigerung, denn ein Lidschattenpuder<br />
schluckt mehr Licht im Schatten und reflektiert in den Lichtern durch Reflexpartikelchen. W&#228;hlen Sie also als n&#228;chste Funktion die <strong>Gradationskurven</strong>, und aktivieren Sie im folgenden Arbeitsfenster das <strong>Hand-Werkzeug</strong>, mit dem Sie gleich direkt im Bild den Kontrast steigern k&#246;nnen.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-lidschatten6.jpg" alt="Galileo Design: Lidschatten auftragen" />
</div>
<h2>7. Licht und Schatten herausarbeiten</h2>
<p>Achten Sie auch bei dieser Korrektur darauf, dass das <strong>Schnittmaskensymbol</strong> aktiviert ist, damit die folgende Kontraststeigerung nur in unserem »Musterst&#252;ck« stattfindet. Ziehen Sie jetzt auf dem Bild im Schattenbereich den Mauszeiger mit gedr&#252;ckter Maustaste nach unten – es entsteht ein <strong>Regler</strong>, der die Gradationskurve an der entsprechenden Stelle herunterzieht. Auf die gleiche Art und Weise ziehen Sie den Mauszeiger an einer hellen Stelle nach oben, um diese aufzuhellen und so den Kontrast zu steigern.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-lidschatten7.jpg" alt="Galileo Design: Lidschatten auftragen" />
</div>
<h2>8. Maske und Schnittmaske</h2>
<p>Nach dieser Korrektur &#246;ffnen Sie die Ebenen-Palette und sehen, was Ihre Schritte dort produziert haben: Die erste Einstellungsebene enth&#228;lt eine <strong>Ebenenmaske </strong>, die nur das ausgew&#228;hlte Rechteck freih&#228;lt. Die dar&#252;ber liegenden Ebenen symbolisieren durch den einger&#252;ckten <strong>kleinen Pfeil</strong>, dass sie als Schnittmasken nur dort wirken, wo auch die darunterliegende Ebene sichtbar ist. Aktivieren Sie jetzt die untere Ebenenmaske, und f&#252;llen Sie sie &#252;ber Shift+L&#246;schtaste mit 100 % Schwarz.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-lidschatten8.jpg" alt="Galileo Design: Lidschatten auftragen" />
</div>
<h2>9. Pinseleinsatz</h2>
<p>Ihre Korrektur ist jetzt erst einmal versteckt und muss mit dem Pinsel wieder »hervorgepudert« werden. W&#228;hlen Sie daf&#252;r das <strong>Pinsel-Werkzeug</strong> und eine weiche Werkzeugspitze mit ca. 80 Pixeln Durchmesser. Malen Sie nun mit geringer Deckkraft von ca. 10 % und wei&#223;er Vordergrundfarbe den Lidschatten auf das Lid auf. Tragen Sie die Korrektur mehrfach &#252;bereinander auf, um sie zu intensivieren. F&#252;r eine geringere Wirkung zum Rand hin k&#246;nnen Sie die Deckkraft verringern und die Pinselgr&#246;&#223;e heraufsetzen.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-lidschatten9.jpg" alt="Galileo Design: Lidschatten auftragen" />
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<h2><a  href="http://www.galileodesign.de/1505">Das Photoshop-Buch People &#038; Portr&#228;t</a></h2>
<p><b>Maike Jarsetz</b></p>
<p>Galileo Design<br />
433 S., 2010, geb., komplett in Farbe, mit DVD<br />
39,90 Euro, ISBN 978-3-8362-1056-0</p>
<p>Dieses Buch ist der Intensivkurs f&#252;r die Bearbeitung von People-Fotos und Portr&#228;ts in Photoshop! Lernen Sie an vielen kleinen <strong>Praxisbeispielen</strong> Schritt f&#252;r Schritt die grundlegenden Techniken der Portr&#228;tretusche kennen: Retuschieren Sie Hautpartien, um Unreinheiten, Falten, Blitzflecken und andere St&#246;rungen zu kaschieren. F&#228;rben und formen Sie Haare und stellen Sie sie frei. Modellieren Sie <strong>K&#246;rper- und Gesichtspartien</strong>, und korrigieren Sie Mimik und Haltung.</p>
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<a  href="http://www.galileodesign.de/1505"><br />
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-lidschatten11.jpg" alt="Galileo Design: Lidschatten auftragen" /><br />
</a>
</div>
<p>Setzen Sie anschlie&#223;end die erlernten Techniken an realen Projekten aus der Praxis eines Portr&#228;tfotografen um: Sie versetzen ein Modell in einen Titelblatt-Look, lassen Gesichter verj&#252;ngen und &#228;lter werden, f&#252;hren komplexe <strong>Belichtungs- und Farbkorrekturen</strong> durch, und Sie bearbeiten Hochzeitsfotos, Beautyportr&#228;ts und Sportaufnahmen. </p>
<p>Zum guten Schluss geben Sie Ihren Bilder den richtigen Feinschliff, von der angepassten Sch&#228;rfung bis zum ganz eigenen Look. Das Buch ist mit Photoshop CS4 geschrieben. Sie k&#246;nnen es aber auch mit Photoshop CS3 und CS2 voll nutzen &#8212; in <strong>Grundlagenexkursen</strong> wird auf die Unterschiede hingewiesen und es werden Alternativen aufgezeigt.</p>
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		<title>Markt+Technik: Motive finden</title>
		<link>http://www.photoshop-weblog.de/markttechnik-motive-finden/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 19:42:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Gradias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.photoshop-weblog.de/?p=7308</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So faszinierend die Makrofotografie ist – es geh&#246;rt eine Menge <strong>Geduld und auch Erfahrung</strong> dazu, um zu attraktiven Fotos zu gelangen. Wo finden Sie die Motive? Motive f&#252;r die Nah- und Makrofotografie finden Sie &#252;berall – Sie m&#252;ssen sie nur entdecken. Das ist bei vielen Themenbereichen allerdings viel leichter gesagt als getan.</p>
<p>Haben Sie das Motiv gefunden, steht einem sch&#246;nen Foto nichts mehr im Wege, wenn Sie die <strong>Kameratechnik</strong> beherrschen und wissen, welches Ergebnis Sie in etwa erhalten wollen. An einigen exemplarischen Beispielen zeige ich Ihnen in diesem Kapitel, wie Sie vorgehen k&#246;nnen und was Sie beachten sollten. <span id="more-7308"></span></p>
<p>Fotografieren „schult“ den Blick f&#252;r die Sch&#246;nheiten des Lebens. W&#228;hrend viele Menschen im Alltagsstress hastig und blicklos durch die Welt „schwirren“, geht man als Fotograf mit offenem Blick durch die Umwelt – immer wieder fasziniert von dem, was die Natur zustande bringt, egal ob in <strong>Flora oder Fauna</strong>. Je &#246;fter man fotografiert, umso mehr bekommt man den Blick f&#252;r die sch&#246;nen „Kleinigkeiten“.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/mt-motive-finden1.jpg" alt="Markt+Technik: Motive finden" />
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<p>Man mag kaum glauben, dass sich in dieser allt&#228;glichen Szene aus dem Fr&#252;hjahr attraktive Fotomotive entdecken lie&#223;en. Selbst die Markierung l&#228;sst nicht darauf schlie&#223;en. In der <strong>vergr&#246;&#223;erten Variante</strong> ist erkennbar, dass vorne ein kleiner Zweig im Wege war, der beim Bildaufbau gest&#246;rt h&#228;tte. Ich habe ihn nicht etwa abgeknickt oder zur Seite gedr&#252;ckt – ich bin lediglich ein wenig nach links gegangen, bis der Zweig im Sucher nicht mehr zu sehen war. Sie erkennen am letztendlichen Motiv, dass ich die Kamera f&#252;r eine optimale Bildgestaltung ein wenig schief hielt, Fotos: M. Gradias.</p>
<h2>Das Sehen</h2>
<p>Es ist schon eine Crux, wenn man mit einem Fotografen, der sich f&#252;r die Nah- und Makrofotografie interessiert, beispielsweise spazieren geht. Ich erinnere mich noch gut an meine ersten <strong>analogen Experimente</strong> mit der Nahfotografie in den 80er-Jahren. Immer wieder schaute meine Frau ein wenig verwundert, was ich denn bei meinen diversen Spaziergang-Stopps wieder entdeckt haben k&#246;nnte.</p>
<p>Eine Woche sp&#228;ter beim Sichten der Fotos (ja, so war das damals mit dem Warten auf den fertig entwickelten Diafilm) kam immer wieder die Bemerkung: „Das war mir gar nicht aufgefallen.“ Nervig wurde es sicherlich im Lauf der Zeit, weil die Stopps beim Spaziergang immer h&#228;ufiger wurden, weil ich immer &#246;fter interessante Motive fand, je mehr mein Auge durch das h&#228;ufige Fotografieren geschult wurde. Es k&#246;nnte sein, dass letztlich die <strong>Fotografierpausen</strong> l&#228;nger dauerten als der Spaziergang. Heute gehe ich &#246;fter alleine mit meiner digitalen Kamera auf Fototour.</p>
<p>Ich habe allerdings bis heute viel Verst&#228;ndnis f&#252;r die <strong>fragenden Blicke</strong>, die mir h&#228;ufig begegnen: „Was fotografiert der nur?“ Aber heute f&#228;llt es mir dank der digitalen Technik leichter, mal eben das aufgenommene Foto auf dem Monitor anzuzeigen und die fragenden Blicke gleich mit dem fertigen Foto zu beantworten. „Aha – erstaunlich, das hatte ich so gar nicht gesehen“ ist dann oft der Kommentar.</p>
<p>Hier k&#246;nnte man meinen, es g&#228;be bei der d&#252;steren Szene ohne interessante Beleuchtung keine Motive zu entdecken, die sich als Foto gut machen. Aber das Gegenteil ist der Fall. Das unten abgebildete Foto stammt aus dieser tristen Szene – neben vielen weiteren Fotos von Knospen.</p>
<p><b>Zugegeben:</b> Zun&#228;chst einmal muss man dieses Motiv „sehen“ – also &#252;berhaupt erst einmal stehen bleiben, weil einem etwas aufgefallen ist. Bestimmt gehen viele Menschen an der gezeigten Szene einfach vorbei, weil ihnen dieses interessante Detail gar nicht auff&#228;llt. Danach folgt das genaue Begutachten. L&#228;sst sich das Motiv ansprechend in einer rechteckigen Form, die Fotos ja nun einmal haben, unterbringen oder nicht?</p>
<p>Das war bei dem abgebildeten <strong>Knospenzweig</strong> nur sehr bedingt der Fall, weil er zu stark nach oben zeigte. Das Problem lie&#223; sich durch ein leichtes Kippen der Kamera beseitigen. Da ja kein Horizont im Bild zu sehen ist, f&#228;llt dies beim Ergebnis<br />
nicht auf.</p>
<p>Au&#223;erdem war unten ein anderer Zweig im Weg, der im fertigen Bild unsch&#246;n ausgesehen h&#228;tte. Nun mag es sehr viele Fotografen geben, denen so etwas ebenfalls auff&#228;llt und die dann den st&#246;renden Zweig einfach abbrechen oder zur Seite dr&#252;cken. Zu dieser Art Fotograf geh&#246;re ich nicht. Es mag sein, dass ich gelegentlich aus Versehen mal etwas „zertrampele“ – prinzipiell lasse ich aber die Natur stets so, wie sie ist, weil ich sie <strong>achte und sch&#228;tze</strong>. Viele andere Naturfotografen sehen das auch so.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/mt-motive-finden2.jpg" alt="Markt+Technik: Motive finden" />
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<p>Wegen des dunklen Umfelds wurde das Bild etwas unterbelichtet (Nikon D70s, 200 ISO, 1/250 Sek., f 9, 105 mm Makro, Makroblitz, Foto: M. Gradias).</p>
<p>Dem Pr&#252;fen des Motivs folgt oft auch die Erkenntnis, dass das Motiv entgegen der ersten Einsch&#228;tzung doch ungeeignet ist. Mal wirkt der Hintergrund st&#246;rend oder es l&#228;sst sich weder in einer <strong>hochkanten</strong> noch in einer <strong>querformatigen Darstellung</strong> ansprechend pr&#228;sentieren.</p>
<h2>Motiv im Motiv</h2>
<p>Manchmal plant man etwas ganz anderes, als letztlich dabei herauskommt. So sah ich die oben links gezeigte witzige „Wetterstation“ und bildete sie ab. Das langweilige<br />
Foto flog allerdings nachtr&#228;glich aus der Sammlung meiner guten Fotos heraus. &#220;brig geblieben ist dagegen die <strong>Detailaufnahme</strong>, die Sie oben rechts sehen. Vor dem gr&#252;nen Hintergrund macht sich der Stein mit der Kette sehr gut. So finden sich oft in &#220;bersichtsaufnahmen interessante Details, die ein Foto wert sind – Sie m&#252;ssen<br />
nur genau hinschauen.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/mt-motive-finden3.jpg" alt="Markt+Technik: Motive finden" />
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<p>Manchmal fallen sch&#246;ne Details erst auf den zweiten Blick auf. Das rechte Foto finden Sie in der &#220;bersichtsaufnahme an der rechten Seite der „Wetterstation“ wieder (Nikon D200, 250 ISO, 1/250 Sek., f 5.6, 210 mm, Fotos: M. Gradias).</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/mt-motive-finden4.jpg" alt="Markt+Technik: Motive finden" />
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<p>In dieser &#220;bersichtsaufnahme verbergen sich diverse Detailaufnahmen – einige wurden hier markiert.</p>
<p>Gleiches gilt f&#252;r die links abgebildete &#220;bersichtsaufnahme. Sie sehen hier das Residenzschloss in Celle in Niedersachsen. Hier verbergen sich – neben dem Motiv „Schloss“ – unz&#228;hlige verschiedene Detailaufnahmen. Einige m&#246;gliche Fotos habe ich in der Abbildung einmal durch Rahmen hervorgehoben.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/mt-motive-finden5.jpg" alt="Markt+Technik: Motive finden" />
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<p>Diese Tulpe stammt aus der <strong>&#220;bersichtsaufnahme</strong> auf der vorherigen Seite (Nikon D200, 100 ISO, 1/500 Sek., f 5.6, 210 mm, alle Fotos: M. Gradias).</p>
<p>Unten sehen Sie zwei v&#246;llig unterschiedliche Motive, die aus derselben Fr&#252;hlingsszene stammen, die Sie unten rechts abgebildet sehen. Diese Beispiele sollen zeigen, dass sich praktisch jede Situation eignet, um viele verschiedene reizvolle <strong>Detail- und Nahaufnahmen</strong> zu machen. So k&#246;nnen Sie sich an interessanten Locations eine ganze Weile aufhalten, um diverse Nahaufnahmen zu erstellen. Sie k&#246;nnen bei der Nah- und Makrofotografie weit marschieren, um tolle Fotos zu erhalten – Sie m&#252;ssen es aber meist nicht.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/mt-motive-finden6.jpg" alt="Markt+Technik: Motive finden" />
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/mt-motive-finden7.jpg" alt="Markt+Technik: Motive finden" />
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<p>Diese beiden ansehnlichen Motive stammen aus der rechts abgebildeten Landschaftsaufnahme (Nikon D200, 100 ISO, 105 mm Makro: oben: 1/2000 Sek., f 2.8; unten: 1/1500 Sek., f 2.8).</p>
<h2>Wo Licht ist &#8230;</h2>
<p>Es ist nicht nur Licht, wo auch Schatten ist. Wenn Sie beispielsweise eine h&#252;bsche Blumenwiese – wie links – ablichten, finden Sie dort automatisch auch ganz andere Motive. Wo n&#228;mlich Bl&#252;ten sind, sind <strong>Insekten</strong> nicht weit. Sie ben&#246;tigen halt etwas Geduld, um zu warten, bis sich die Insekten an ihre Arbeit machen.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/mt-motive-finden8.jpg" alt="Markt+Technik: Motive finden" />
</div>
<p>Insektenfotografie ist faszinierend, zumal man oftmals die vielen spannenden Details der Tiere erst im fertigen Foto sieht. In natura sind die Details mit blo&#223;em Auge oft gar nicht zu erkennen (Nikon D200, 100 ISO, 1/1250 Sek., f 2.8, 105 mm Makro, alle Fotos: M. Gradias).</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/mt-motive-finden9.jpg" alt="Markt+Technik: Motive finden" />
</div>
<p>Wo Bl&#252;ten sind, sind auch Insekten. Die beiden anderen Fotos auf dieser Seite stammen aus dieser Situation (Nikon D200, 100 ISO, 1/200 Sek., f 7.1, 70 mm).</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/mt-motive-finden10.jpg" alt="Markt+Technik: Motive finden" />
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<p>Insektenfotos wirken am faszinierensten, wenn nicht nur einfach das Tier dargestellt wird, sondern interessante oder witzige Situationen festgehalten werden. So scheint sich diese Goldfliege hinter dem Bl&#252;tenblatt verstecken zu wollen. Derartige Fotos lassen sich nat&#252;rlich nicht planen – sie entstehen zuf&#228;llig (Nikon D200, 100 ISO, 1/400 Sek., f 6.3, 105 mm Makro).</p>
<p>Ich erinnere mich noch ganz gut, als ich ein paar Hundert Kilometer fuhr, um bei einer <strong>Dahlienschau</strong> sch&#246;ne Blumen zu fotografieren. Bei der Bildsichtung zu Hause blieben dann weit mehr Insekten als Dahlien &#252;brig.</p>
<p>Gehen Sie im Fr&#252;hling gerne spazieren, bieten sich Feldwege mit Str&#228;uchern und B&#252;schen an, um nach interessanten Makromotiven Ausschau zu halten. Hier finden Sie auch viele Insekten und viele andere <strong>bemerkenswerte Makromotive</strong> im &#220;berma&#223;. So k&#246;nnen Sie sich leicht mehrere Stunden auf einem kurzen Feldweg mit dem Fotografieren besch&#228;ftigen.</p>
<p>Die nachfolgende – eher langweilige – Location f&#252;hrte zu einer gro&#223;en Anzahl interessanter <strong>Makroaufnahmen</strong>. So brachte ich mehrere Hundert Fotos mit nach Hause. Die gr&#252;ne Stinkwanze ist ein Beispiel.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/mt-motive-finden11.jpg" alt="Markt+Technik: Motive finden" />
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<h2>Voller Leben – Teiche und Auen</h2>
<p>Wenn Sie gerne Libellen, Fr&#246;sche oder K&#228;fer fotografieren m&#246;chten, bieten sich Angelteiche oder Flussauen an. Ich halte immer wieder Ausschau nach neuen Locations dieser Art. Schauen Sie sich Ihre Umgebung doch einmal auf <a  href="http://maps.google.de/">http://maps.google.de</a> an – bestimmt finden Sie in Ihrer Umgebung kleine Teiche oder T&#252;mpel, in denen es von kleinen Tierchen wimmelt.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/mt-motive-finden12.jpg" alt="Markt+Technik: Motive finden" />
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<p>Ein gro&#223;er Teil der Insektenaufnahmen in diesem Buch entstand an diesem Teich – ich nenne ihn scherzeshalber meinen „Lieblingsfotografierteich“. Vom Fr&#252;hjahr bis in den Herbst tummeln sich hier viele verschiedene Insekten und auch viele Fr&#246;sche (Nikon D200, 100 ISO, 1/250 Sek., f 8, 10 mm, Foto: M. Gradias).</p>
<p>Sie m&#252;ssen allerdings davon ausgehen, dass Sie nicht gleich bei Ihrem ersten Besuch sehr erfolgreich sein werden. Sie m&#252;ssen die Location erst einmal kennenlernen, um zu erfahren, an welchen Stellen Sie welche Tiere am ehesten antreffen, wenn Sie zur <strong>richtigen Jahreszeit</strong> unterwegs sind.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/mt-motive-finden13.jpg" alt="Markt+Technik: Motive finden" />
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<p>Ich erinnere mich noch sehr gut an meinen ersten Versuch, Fr&#246;sche zu fotografieren. Ich schlich um den Teich herum und h&#246;rte immer wieder nur ein „Platsch, Platsch“ – das waren die Fr&#246;sche. Gesehen habe ich bei diesem ersten Besuch keinen Frosch. Von Besuch zu Besuch lernte ich mehr, wie vorsichtig man vorgehen muss, damit die scheuen Fr&#246;sche des Teichs nicht fl&#252;chten. Inzwischen kenne ich auch jede Stelle am Teich, an der die Fr&#246;sche zu finden sind. <strong>Kenntnisse &#252;ber die Natur</strong> sind nat&#252;rlich wichtig.</p>
<p>So sollten Sie wissen, zu welcher Jahreszeit und in welchem Umfeld Sie welche Tiere antreffen k&#246;nnen. Ich informiere mich sehr gerne &#252;ber http://de.wikipedia.org &#252;ber die Tiere, die ich plane zu fotografieren – ich bin zugegebenerma&#223;en kein begnadeter Zoologe.</p>
<h2>Erkennen der Tiere</h2>
<p>Zugegeben: Es ist nicht immer leicht, die Tiere, die Sie fotografieren m&#246;chten, &#252;berhaupt zu erkennen, zumal beispielsweise Fr&#246;sche farblich oft genauso aussehen wie die Umgebung, in der sie sich aufhalten. Hier hilft nur ein <strong>geschultes Auge</strong>, das sich erst im Laufe der Zeit entwickeln kann. Vielleicht sehen Sie beim ersten Besuch an einem Teich die dort anwesenden Fr&#246;sche gar nicht. Haben Sie dann aber einmal herausgefunden, wo Sie die Fr&#246;sche am besten finden, wird es immer leichter.</p>
<p>Je kleiner die zu fotografierenden Tiere sind, umso schwieriger wird es nat&#252;rlich, sie zu finden. Ich habe einige Zeit ben&#246;tigt, um herauszufinden, wie und wo ich Spinnen finde. Durch ihre winzige Gr&#246;&#223;e konnte ich sie kaum erkennen. Erst, als ich ungef&#228;hr wusste, wo ich die Tierchen suchen muss, fiel mir das Erkennen etwas leichter.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/mt-motive-finden14.jpg" alt="Markt+Technik: Motive finden" />
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<h2>Architekturdetails</h2>
<p>Auch beim Fotografieren von Architekturdetails sind Kenntnisse hilfreich – beispielsweise dar&#252;ber, wo es Neubauten oder restaurierte Altbauten zu sehen gibt. Ein Beispiel sehen Sie bei der <strong>Detailaufnahme</strong> eines frisch gestrichenen Fachwerkhauses. Auch bei dieser Aufgabenstellung kann das Internet gute Dienste leisten, wenn Sie nicht ausschlie&#223;lich in Ihrer Heimatstadt fotografieren wollen.</p>
<p>Sehen Sie sich beispielsweise die <strong>Internetpr&#228;senz der St&#228;dte</strong> an – oft finden Sie hier Fotostrecken, wo Sie sich schon vor Ihrem Besuch &#252;ber die sehenswerten Geb&#228;ude informieren k&#246;nnen. Wenn Sie sich danach einen Plan zurechtlegen, erh&#246;hen Sie bei Tagestouren die Wahrscheinlichkeit, mit vielen attraktiven Ergebnissen zur&#252;ckzukehren.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/mt-motive-finden15.jpg" alt="Markt+Technik: Motive finden" />
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<p>Architekturdetails sind &#252;brigens eine sehr gute M&#246;glichkeit, den Einstieg in die Nah- und Makrofotografie zu finden, weil dabei – fotografisch gesehen – keine allzu gro&#223;en Probleme auftreten. Sie brauchen sich beispielsweise nicht mit einer <strong>geringen Sch&#228;rfentiefe</strong> auseinanderzusetzen. Sp&#228;ter k&#246;nnen Sie sich dann Schritt f&#252;r Schritt – im wahrsten Sinne des Wortes – n&#228;her an die Motive heranwagen.</p>
<p>Bei statischen Motiven bietet es sich an, mit der Zeitautomatik unterschiedliche Blendeneinstellungen auszuprobieren und nachtr&#228;glich die gelungensten Aufnahmen herauszusuchen. Bei Tieraufnahmen von sich bewegenden Tieren geht das nat&#252;rlich nur bedingt. Hier k&#246;nnen Sie nur auf Erfahrungswerte zur&#252;ckgreifen.</p>
<h2>Variationsm&#246;glichkeiten</h2>
<p>Sie haben verschiedene M&#246;glichkeiten, um ein Objekt auf dem Foto abzubilden. Wenn Sie beispielsweise ein Produkt im Internet zum Kauf anbieten wollen, sollen die potenziellen K&#228;ufer das Produkt genau beurteilen k&#246;nnen – daher muss es vollst&#228;ndig scharf abgebildet sein. Bei der <strong>kreativen Fotografie</strong> geht es dagegen ausschlie&#223;lich um die &#196;sthetik des Bildes. Und Fotos wirken meist attraktiver, wenn das Motiv vor einem unscharfen Hintergrund abgebildet wird, wie beispielsweise die beiden rechten Bilder unten.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/mt-motive-finden16.jpg" alt="Markt+Technik: Motive finden" />
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<p>Sie erkennen hier gut, wie deutlich sich die Bilder bereits durch das Variieren der Blende um zwei Stufen voneinander unterscheiden.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/mt-motive-finden17.jpg" alt="Markt+Technik: Motive finden" />
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<p>Das &#196;ndern der Blendeneinstellung um nur zwei Blendenstufen f&#252;hrt zu einer v&#246;llig anderen Bildwirkung (oben: Nikon D200, 200 ISO, 105 mm Makro; links: 1/320 Sek., f 5.6; rechts: 1/1000 Sek., f 2.8; unten: Nikon D70s, 100 ISO, 105 mm Makro: links: 1/80 Sek., f 5; rechts: 1/125 Sek., f 2.8; Fotos: M. Gradias).</p>
<p>Variationen der Belichtungszeit bieten sich zum Beispiel dann an, wenn Sie Wasser fotografieren. Hier k&#246;nnen Sie <strong>kurze Belichtungszeiten</strong> verwenden, um das Wasser einzufrieren. Bei Belichtungszeiten von 1/1000 Sekunde oder k&#252;rzer k&#246;nnen bizarre Muster entstehen. Auf Seite 53 sahen Sie beim Foto des Wasserfalls ein solches Beispiel. Soll Wasser dagegen „flie&#223;end“ und „weich“ dargestellt werden, verwenden Sie eine lange Belichtungszeit – beispielsweise eine Sekunde oder auch deutlich l&#228;nger. Nat&#252;rlich m&#252;ssen Sie hierbei mit einem Stativ arbeiten, um die Verwacklungsgefahr zu eliminieren.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/mt-motive-finden18.jpg" alt="Markt+Technik: Motive finden" />
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<h2>Licht</h2>
<p>Wenn Sie im Freien fotografieren, m&#252;ssen Sie nat&#252;rlich das Licht so nehmen, wie es ist – au&#223;er Sie verwenden Zusatzmaterial, wie etwa ein Blitzger&#228;t oder Reflexionsschirme. Sie sind so vom <strong>Tageslicht abh&#228;ngig</strong>, das je nach Tageszeit variiert. W&#228;hrend Aufnahmen, die Sie morgens oder abends aufnehmen, r&#246;tlicher – „w&#228;rmer“ – erscheinen, sind die Farben mittags bl&#228;ulicher – „k&#228;lter“. So k&#246;nnen Sie den Farbcharakter eines Bildes &#228;ndern – je nachdem, wann Sie es aufnehmen. Zus&#228;tzlich spielt auch der Stand der Sonne eine Rolle.</p>
<p>Wenn mittags die Sonne am h&#246;chsten steht, wirken die Bilder durch fehlende Schatten unattraktiver, als wenn die Schatten der tiefer stehenden Sonne Strukturen herausarbeiten. Bei Aufbauten zu Hause k&#246;nnen Sie dagegen das Licht selbst steuern. So sehen Sie bei den beiden Aufnahmen unten, wie unterschiedlich die Fotos wirken. Bei <strong>gleichm&#228;&#223;iger Ausleuchtung</strong> wirkt der Sand „flacher“, als bei der <strong>einseitigen Beleuchtung</strong>. Hier ist das Ergebnis plastischer und damit wirkungsvoller.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/mt-motive-finden19.jpg" alt="Markt+Technik: Motive finden" />
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<h2>Lichteffekte</h2>
<p>Wenn ich Dinge golden erscheinen lassen m&#246;chte, verwende ich zus&#228;tzlich zu den Lichtwannen mit Tageslichtleuchtr&#246;hren ganz normale Tischlampen zur Ausleuchtung, deren Licht r&#246;tlicher wirkt. Einen solchen Aufbau sehen Sie links abgebildet. Das sehr kleine <strong>Setzkasten-B&#252;geleisen</strong> hat zwar eine goldene Farbe, aber beim Foto wurde diese durch die beiden Zusatzlampen deutlich verst&#228;rkt. Der – eigentlich sehr simple – Gegenstand wirkt so sehr edel.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/mt-motive-finden20.jpg" alt="Markt+Technik: Motive finden" />
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<p>Dieser Aufbau wurde f&#252;r die Aufnahme des Setzkasten-B&#252;geleisens verwendet. Hier kamen zwei zus&#228;tzliche einfache B&#252;roleuchten zum Einsatz.</p>
<p>Da jede Lichtquelle einen „Leuchtpunkt“ erzeugt, k&#246;nnen Sie f&#252;r besondere Effekte mehrere Lampen auf einmal verwenden. Hier bieten sich auch Punktstrahler an, die dann weniger zur Beleuchtung als vielmehr als „Spot“ eingesetzt werden, um Leuchtpunkte zu erzeugen.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/mt-motive-finden21.jpg" alt="Markt+Technik: Motive finden" />
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<p>Hier sehen Sie neben dem verwendeten Farbpapier auch einen Objekthalter, an dem Sie beispielsweise Streichh&#246;lzer oder, wie hier zu sehen, Wunderkerzen befestigen k&#246;nnen.</p>
<p>Dieses ungef&#228;hr 3 Zentimeter breite B&#252;geleisen aus einem Setzkasten wurde, wie oben abgebildet, beleuchtet, um eine „edle“ Wirkung zu erreichen (Nikon D300, 200 ISO, 1/50 Sek., f 16, 105 mm Makro, alle Fotos: M. Gradias).</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/mt-motive-finden22.jpg" alt="Markt+Technik: Motive finden" />
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<h2>Hilfsmittel</h2>
<p>Bei Aufnahmen am Reprotisch k&#246;nnen Sie auf verschiedene, g&#252;nstig zu erwerbende Hilfsmittel zur&#252;ckgreifen. Hier w&#228;ren als Erstes verschiedene Farbpapiere zu nennen, die Sie im B&#252;rofachhandel erhalten. Es ist empfehlenswert, einen Satz <strong>Farbpapiere</strong> in unterschiedlichen Farbt&#246;nen zu kaufen. Die ben&#246;tigte Gr&#246;&#223;e h&#228;ngt von dem zu fotografierenden Objekt ab. Je gr&#246;&#223;er das Objekt, umso gr&#246;&#223;er muss auch das Farbpapier sein, damit dessen Kanten nicht im Foto erscheinen.</p>
<p>Um Kanten im Bild zu vermeiden, k&#246;nnen Sie die Farbpapiere – wie links abgebildet – in einer Art Hohlkehle platzieren. Um Objekte in Position zu bringen, bieten sich Objekthalter wie der links abgebildete an. Mit dieser Zusammenstellung entstanden die Streichh&#246;lzer- und Wunderkerzenfotos in diesem Buch.</p>
<h2>Aufbauten im Freien</h2>
<p>In vielen F&#228;llen ben&#246;tigen Sie kein gro&#223;artiges Equipment, wenn Sie „gestellte“ Aufnahmen machen wollen. Oftmals reichen ganz einfache Mittel aus, um praktikable Aufbauten zu erreichen. Dies k&#246;nnen Sie sogar im Freien erledigen, wenn Sie <strong>keine Beleuchtungsanlage</strong> besitzen.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/mt-motive-finden23.jpg" alt="Markt+Technik: Motive finden" />
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<p>Dieser einfache Aufbau aus einer Glasscheibe mit Unterbau reicht aus, wenn Sie Objekte im Freien ansprechend fotografieren wollen.</p>
<p>So habe ich bei der unten gezeigten Aufnahme eines einfachen Schraubenziehers den rechts abgebildeten Aufbau ein gesetzt. Eine Glasscheibe wurde „aufgebockt“, um Abstand zur Rasenfl&#228;che zu erhalten. Wird dann ein <strong>Makroobjektiv</strong> verwendet, ist durch die geringe Sch&#228;rfentiefe vom Rasen nichts mehr zu sehen – lediglich die Farbe bleibt &#252;brig. Gegebenenfalls k&#246;nnen Sie auch andersfarbige Hintergr&#252;nde unter die Glasscheibe legen, wenn Sie eine andere Hintergrundfarbe ben&#246;tigen.</p>
<p>Ein Nachteil ergibt sich nat&#252;rlich beim Fotografieren von Objekten, die auf einer Glasscheibe liegen. Die Spiegelungen, die sich dabei zwangsl&#228;ufig ergeben, k&#246;nnen Sie entweder bei der Bildgestaltung mit einbeziehen oder nachtr&#228;glich per Bildretusche aus dem Foto entfernen.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/mt-motive-finden24.jpg" alt="Markt+Technik: Motive finden" />
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<p>Diese Detailaufnahme eines einfachen Schraubenziehers wurde mit dem oben rechts gezeigten Aufbau fotografiert. Man merkt der Aufnahme nicht an, welche simple Zusammenstellung daf&#252;r n&#246;tig war (Nikon D70s, 200 ISO, 1/2000 Sek., f 2.8, 105 mm Makro, alle Fotos: M. Gradias).</p>
<p>Es spricht in Zeiten der modernen digitalen Fotografie &#252;berhaupt nichts dagegen, die zus&#228;tzlichen M&#246;glichkeiten, die sich durch die nachtr&#228;gliche Bearbeitung ergeben, auch konsequent zu nutzen. Selbstverst&#228;ndlich ist dies mit zus&#228;tzlichem <strong>Arbeitsaufwand</strong> verbunden, der sich allerdings in vertretbaren Grenzen h&#228;lt.</p>
<p>Wenn Sie mit nat&#252;rlichem Licht arbeiten, k&#246;nnten Probleme mit den Schatten auftreten, die das zu fotografierende Objekt auf den Boden wirft. Sie m&#252;ssen also darauf achten, dass die Sonne nicht senkrecht steht und die Schatten au&#223;erhalb des sichtbaren Bilds sind.</p>
<h2><a  href="http://www.mut.de/9783827244529.html">Makro-und Nahfotografie &#8211; Der Meisterkurs</a></h2>
<p><b>Michael Gradias</b></p>
<p>Markt+Technik<br />
396 S., 2009, 4-farbig<br />
39,95 Euro, ISBN 978-3-8272-4452-9</p>
<p>Werden Sie zum Meister der <strong>Makrofotografie</strong>! Dass es nicht einfach ist, kleine Dinge ganz gro&#223; zu zeigen, hat bestimmt jeder Digitalfotograf schon einmal erfahren d&#252;rfen. Wie es trotzdem gelingt, zeigt uns der Autor in diesem Buch. Dabei muss es kein teures Makroobjektiv sein, es geht auch mit preiswertem Zubeh&#246;r. Wie das geht, zeigt der Autor in seinem ausf&#252;hrlichen <strong>Technikratgeber</strong> zur Makrofotografie, einem Themenschwerpunkt dieses Buches.</p>
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<a  href="http://www.mut.de/9783827244529.html"><br />
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/mt-motive-finden25.jpg" alt="Markt+Technik: Motive finden" /><br />
</a>
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<p>Mit hunderten herausragenden <strong>Bildbeispielen</strong> und leicht nachvollziehbaren <strong>Schritt-f&#252;r-Schritt-Anleitungen</strong> f&#252;r die digitale Dunkelkammer ist dieses Buch eine unersch&#246;pfliche Quelle f&#252;r ambitionierte Digitalfotografen.</p>
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		</item>
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		<title>Addison-Wesley: Lichtf&#252;hrung</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 04:06:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eberhard Schuy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Addison-Wesley]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtführung]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Aufbau und Lichtf&#252;hrung</h2>
<p>In diesem Artikel geht es um einige Beispiele, an denen ich die einfachen, grundlegenden <strong>Lichtwirkungen</strong> zeige.</p>
<p>Es beginnt immer mit einer einzelnen Lichtquelle, mit der das Objekt beleuchtet wird. Erst danach entscheiden wir, ob weitere Beleuchtung n&#246;tig ist, um wichtige <b>Details des Objektes</b> auszuleuchten, und wie diese Beleuchtung erreicht werden kann.</p>
<p>Bevor weitere Lampen zum Einsatz kommen, steht immer erst die &#220;berlegung an, ob nicht stattdessen mit <b>Aufhellern</b> wie wei&#223;en oder silbernen Kartons oder auch Spiegeln gearbeitet werden kann.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-lichtfuehrung1.jpg" alt="Addison-Wesley: Lichtf&#252;hrung" />
</div>
<p>In vielen F&#228;llen erreicht man damit schon eine erstaunliche Wirkung. Die Gefahr, dass ein Objekt mit vielen Lichtquellen zu stark und schattenlos beleuchtet wird, ist weitaus gr&#246;&#223;er als bei einer Beleuchtung mit nur einer Lichtquelle und einem <b>markanten</b> Schatten.</p>
<p>Auch wenn wir das Objekt in allen Seiten gut erkennbar darstellen wollen &#8211; Dreidimensionalit&#228;t erreicht man nur durch <strong>Helldunkel-Kontraste</strong> der einzelnen Seiten! <span id="more-7261"></span></p>
<h2>Dreidimensional darstellen und aufhellen</h2>
<p>Die Dreiseitenansicht mit unterschiedlichen Helligkeiten ist die klassische Variante und geh&#246;rt zu den <b>Basics in der Sachfotografie</b>, z.B. sind drei Seiten eines W&#252;rfels zu sehen, wobei jede Seite einen eigenen Helligkeitswert hat. Dies ist das Prinzip jeder Sachaufnahme, besonders wenn man auf eine gute dreidimensionale Wirkung achtet – egal wie der Aufbau und der Untergrund gestaltet wird.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-lichtfuehrung2.jpg" alt="Addison-Wesley: Lichtf&#252;hrung" /><br />
<b>&#220;bungsfoto 1</b>
</div>
<p>Dabei k&#246;nnen allerdings noch zus&#228;tzliche M&#246;glichkeiten miteinbezogen werden. Der <b>Untergrund</b> ist der n&#228;chste wichtige Punkt. Sollen Dinge freigestellt oder f&#252;r Freistellungen fotografiert werden, bietet sich eine schwebende Darstellung auf einer Glasplatte an.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-lichtfuehrung3.jpg" alt="Addison-Wesley: Lichtf&#252;hrung" /><br />
<b>&#220;bungsfoto 2: Aufnahme des Notizblocks auf einer Glasplatte mit schwarzem Untergrund.</b>
</div>
<h2>Die schwebende Darstellung</h2>
<p>Fotografie mit einer Glasplatte ist machbar, wenn die Gr&#246;&#223;e des Objektes das zul&#228;sst. Dies ist ein einfacher Weg, um sehr saubere Bilder zu schaffen, bei denen man die M&#246;glichkeit hat, frei von direkten <b>Unter- oder Hintergr&#252;nden</b> Licht zu setzen und mit Aufhellern zu arbeiten. Ein weiterer Vorteil ist das Spiel mit der Tiefensch&#228;rfe. Die Distanz dessen, was ich im Hintergrund mit abbilde, ist hier entscheidend und l&#228;sst Spielraum f&#252;r Detailwiedergaben oder fl&#228;chige Abbildungen.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-lichtfuehrung4.jpg" alt="Addison-Wesley: Lichtf&#252;hrung" /><br />
<b>&#220;bungsfoto 3: Die gleiche Aufnahme, bei der von vorne rechts aufgehellt wurde.</b>
</div>
<p>Der Nachteil bei Aufnahmen auf Glas ist immer die <b>doppelte Spiegelung</b>, sie entsteht jeweils an der Oberseite und an der Unterseite der Scheibe. Wenn man eine d&#252;nne Glasplatte w&#228;hlt, liegen diese beiden Spiegelungen recht nah beieinander und fallen weniger auf. Wie sehr diese Doppelspiegelung st&#246;rt, h&#228;ngt ganz vom Abbildungsma&#223;stab ab.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-lichtfuehrung5.jpg" alt="Addison-Wesley: Lichtf&#252;hrung" /><br />
<b>&#220;bungsfoto 4: Noch einmal dasselbe Foto, der Untergrund wurde nur gegen einen wei&#223;en Karton ausgetauscht.</b>
</div>
<p>Bei sehr kleinen Gegenst&#228;nden, wie z.B. kleinen Schmuckst&#252;cken ist dieser <b>doppelte Reflex</b> sehr irritierend.</p>
<p>Es ist m&#246;glich Spiegelungen mit einem Polfilter (Polarisationsfilter) zu verhindern, allerdings muss man hierbei sehr auf das Produkt achten, damit hier nicht gew&#252;nschte Brillanz durch Reflexe ebenfalls <b>wegpolarisiert</b> wird. Auf diese Weise kann man Objekte wirklich freigestellt fotografieren, sie gleichsam schweben lassen.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-lichtfuehrung6.jpg" alt="Addison-Wesley: Lichtf&#252;hrung" /><br />
<b>&#220;bungsfoto 5 ohne Polfilter</b>
</div>
<p>Die Glasplatte gibt uns also die M&#246;glichkeit, Dinge praktisch <b>losgel&#246;st vom Hintergrund</b> und separat zu fotografieren, sie besonders markant und trotzdem im Umfeld integriert darzustellen.</p>
<p>Bei solchen Aufnahmen arbeite ich mit d&#252;nnen Glasplatten, die ich relativ gro&#223;formatig verwende, um so auch bei h&#246;heren Objekten und flacheren Perspektiven die hintere Kante gut in der Unsch&#228;rfe verschwinden zu lassen. Dadurch habe ich die Option, zum Untergrund noch einen Hintergrund mit einzubauen. Ich kann nun mein Set erweitern und <b>zus&#228;tzliche Lichtquellen</b> integrieren, die meine urspr&#252;ngliche Objektausleuchtung nicht beeinflussen.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-lichtfuehrung7.jpg" alt="Addison-Wesley: Lichtf&#252;hrung" /><br />
<b>&#220;bungsfoto 6 mit Polfilter</b>
</div>
<h2>&#220;bungen zur Objektfotografie</h2>
<p>Eine Lampe allein reicht, um dem Objekt die n&#246;tige <b>dreidimensionale Wirkung</b> zu geben. Durch das Licht von links oben beleuchten wir die Oberfl&#228;che besonders stark. Die vordere Seite beleuchten wir bis zur gew&#252;nschten Helligkeit mit einem Aufheller, geeignet hierf&#252;r sind eigentlich alle gut reflektierenden Materialien.</p>
<p>Machen Sie Versuche mit wei&#223;en, silbernen oder auch goldfarbenen Kartons oder Folien.</p>
<p><b>Tipp:</b> Sehr gut eignen sich auch kleine Spiegel. Gehen Sie in eine Glaserei da gibt es immer Reste. St&#252;cke gr&#246;&#223;er als 6 x 6 cm sind immer zu gebrauchen und am besten legen Sie sich einen Vorrat mit verschiedenen Spiegelgr&#246;&#223;en an.</p>
<h2>Skizze zu &#220;bungsfoto 1</h2>
<p>Set mit einer Lampe und einem Aufheller. Die Lampe wird so positioniert, dass sich Oberseite, Seitenansicht und Vorderansicht durch unterschiedliche Grauwerte gut trennen. Die Position der Lampe kann man gut anhand des Schattenwurfs kontrollieren. Zur besseren Durchzeichnung auf der vorderen rechten Seite wird der kleine Aufheller ben&#246;tigt. Ein wei&#223;er Karton reicht hier vollkommen aus, ein Spiegel w&#228;re zu stark.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-lichtfuehrung8.jpg" alt="Addison-Wesley: Lichtf&#252;hrung" />
</div>
<h2>Skizze zu &#220;bungsfoto 2:</h2>
<p>Die Glasplatte wird etwa 20 &#8211; 30 cm &#252;ber dem Untergrund aufgebaut. Die Lampenposition ist wieder so wie im vorigen Set. Sie erhalten dadurch ein sehr dynamisches Bild. Vorne rechts wird kaum noch Zeichnung im Block sein.</p>
<p>Durch den Aufbau auf einer Glasplatte ist das Objekt schon wesentlich freier darstellbar. Ein kleiner Aufheller unter der Glasplatte gibt uns v&#246;llig freie Hand, wie die zu beleuchtende Vorderseite erscheinen soll. Ich habe hier mit einem kleinen Spiegel aufgehellt, um ein m&#246;glichst hartes Licht auf den Vordergrund zu bekommen. Allein durch Ver&#228;nderung des Untergrunds/Papiers k&#246;nnen wir die Bildwirkung steuern.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-lichtfuehrung9.jpg" alt="Addison-Wesley: Lichtf&#252;hrung" />
</div>
<h2>Skizze zu &#220;bungsfoto 3</h2>
<p>Testen Sie unterschiedliche Aufheller.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-lichtfuehrung10.jpg" alt="Addison-Wesley: Lichtf&#252;hrung" />
</div>
<h2>Skizze zu &#220;bungsfoto 4</h2>
<p>Bei wei&#223;em Untergrund wird die Art der Aufhellung wichtig, um einen guten Kontrast zum Untergrund zu bekommen.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-lichtfuehrung11.jpg" alt="Addison-Wesley: Lichtf&#252;hrung" />
</div>
<p>Bei diesem Aufbau k&#246;nnen Sie auch gut den <b>Polfilter</b> ausprobieren. Achten Sie auf die unterschiedlichen Bildwirkungen bei den verschiedenen Untergr&#252;nden. Und wenn der Aufbau noch steht: Es muss gar nicht kompliziert sein, ein Bild neu zu gestalten. Ein wenig Ver&#228;nderung im Licht und Set wirkt oft Wunder. Experimente mit einem einfachen Notizblock zeigen bereits eine Menge der bestehenden M&#246;glichkeiten, kleine &#196;nderungen im Licht machen sich z.B. sofort bemerkbar.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-lichtfuehrung12.jpg" alt="Addison-Wesley: Lichtf&#252;hrung" /><br />
<b>Sachaufnahme</b>
</div>
<p>Von der Sachaufnahme ausgehend kann man mit <b>Requisiten</b> arbeiten und bis zum Stilllife alle Freiheiten ausnutzen. Diese ganz einfachen Beispiele sollen nur einen Ansto&#223; geben, neue M&#246;glichkeiten zu entdecken. Die abgebildeten Fotos wurden mit einer normalen Lampe und einem kleinen Aufheller aus mattsilberner Pappe, ca. 20 x 30 cm gro&#223;, fotografiert.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-lichtfuehrung13.jpg" alt="Addison-Wesley: Lichtf&#252;hrung" /><br />
<b>Produktaufnahme mit Requisit</b>
</div>
<p>In der letzten Aufnahme dieser kleinen Strecke wurde wieder mit <b>Polfilter</b> gearbeitet. Das hat seinen guten Grund: Die fliegenden Bl&#228;tter fliegen ja nicht wirklich und die Holzklammer, die die ersten beiden Bl&#228;tter h&#228;lt, konnte zwar gut hinter der herunterfallenden Ecke versteckt werden, auch die aufgeklebte Pappe war vollkommen vom Papier verdeckt, aber in der Spiegelung vor dem liegenden Block h&#228;tte man die ganze Wahrheit entdecken k&#246;nnen, der Polfilter war hier die L&#246;sung, da die Reflexe auf der Scheibe nicht wirklich wichtig sind.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-lichtfuehrung14.jpg" alt="Addison-Wesley: Lichtf&#252;hrung" /><br />
<b>Produktaufnahme gestaltet</b>
</div>
<p>So weit einige grunds&#228;tzliche Arbeitsweisen beim Start in die Objektfotografie. All diese technischen Feinheiten brauchen wir wie Gestaltungsregeln und wir sollten uns dessen bewusst sein, dass es sie gibt. Wir k&#246;nnen sie nicht ignorieren, aber wenn wir weit genug fortgeschritten in der Fotografie sind, k&#246;nnen wir diese Regeln einsetzen, ohne uns dessen stets bewusst zu sein. Dann k&#246;nnen wir uns ganz dem Bild widmen und die Technik nebenher einsetzen. Jetzt wird die Bildidee entscheidend, jetzt wird sich zeigen, ob Idee und Umsetzung harmonieren und zu einem guten, zumindest aber eigenst&#228;ndigem Foto werden.</p>
<h2>Neutrale Spiegelungen</h2>
<p>Spiegelungen werden immer vom Untergrund bestimmt: je sch&#228;rfer und klarer die Spiegelung, um so brillanter wirkt sie. Dabei ist es von Vorteil, wenn der verwendete Untergrund nicht direkt zugeordnet werden kann. Holz-, Schiefer- und Marmorplatten oder &#228;hnliche Untergr&#252;nde haben immer sehr <b>typische Spiegelungen</b> und werden oft als eigenst&#228;ndiges Bildelement gezielt zum Objekt passend ausgesucht.</p>
<p>In allen anderen F&#228;llen soll der Untergrund ja Hintergrund bleiben, die Spiegelung soll hier zum neutralen Bildelement werden. In jedem Fall ist bei Spiegelungen zu ber&#252;cksichtigen, dass sie klar erkennbar sind und das Bild nicht unruhig werden lassen. Klare und brillante Spiegelungen erreiche ich mit Glas, Spiegel oder Spiegelfolie, also allen hochgl&#228;nzenden Untergr&#252;nden. Weniger dominant und manchmal auch weniger st&#246;rend ist die <b>Reflexion bei matteren Fl&#228;chen</b>, wie etwa glattes beschichtetes Holz, mattiertes Glas oder Plexiglasplatten.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich entscheidend f&#252;r die Wirkung der Spiegelung ist der Kontrast zwischen Spiegelfl&#228;che und Objekt: je kontrastreicher, desto brillanter wirkt die Spiegelung. Auch die klare, nicht verzerrte Spiegelung eines hochgl&#228;nzenden Untergrunds wirkt besonders brillant. Wie sehr das w&#252;nschenswert ist, h&#228;ngt von der Art des Gegenstandes ab, der darauf fotografiert wird. Sehr starke Spiegelungen k&#246;nnen f&#252;r <b>Unruhe im Bild</b> sorgen.</p>
<p>Da Spiegelungen also durchaus einen bildwichtigen Part &#252;bernehmen, habe ich hier einige Beispiele unter gleichen Bedingungen fotografiert. Am Aufbau wurde nichts ge&#228;ndert, nur die Untergr&#252;nde wurden ausgetauscht. Man erkennt sehr gut die unterschiedlichen Wirkungen, die in der Produktfotografie ganz gezielt eingesetzt werden k&#246;nnen.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-lichtfuehrung15.jpg" alt="Addison-Wesley: Lichtf&#252;hrung" />
</div>
<p>Der Aufbau zu den unterschiedlichen Spiegelungen. <b>(1)</b> die ausgetauschten Untergr&#252;nde, <b>(2)</b> f&#252;r das gleichm&#228;&#223;ige Gegenlicht sorgt eine wei&#223;e Plexiglasplatte, die von hinten mit einer Lampe <b>(3)</b> durchleuchtet wird. Der W&#252;rfel wurde dann noch vorne rechts mit einem kleinen Spiegel aufgehellt.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-lichtfuehrung16.jpg" alt="Addison-Wesley: Lichtf&#252;hrung" />
</div>
<p>Aufnahme auf einer Glasplatte mit wei&#223;em Untergrund.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-lichtfuehrung17.jpg" alt="Addison-Wesley: Lichtf&#252;hrung" />
</div>
<p>Aufnahme auf einer Glasplatte mit schwarzem Untergrund. Da sich auch die beleuchtete Plexiglasplatte von hinten spiegelt, ist die Spiegelung des Blocks dunkel. Durch die andere Bildwirkung gewinnt der Block an Eigenst&#228;ndigkeit.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-lichtfuehrung18.jpg" alt="Addison-Wesley: Lichtf&#252;hrung" />
</div>
<p>Aufnahme auf einer mattierten Glasplatte, auch wieder vor schwarzem Hintergrund. Gut zu erkennen ist die weiche, in den Hintergrund tretende Spiegelung. Der W&#252;rfel erscheint dadurch ruhiger und pr&#228;gnanter.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-lichtfuehrung19.jpg" alt="Addison-Wesley: Lichtf&#252;hrung" />
</div>
<p>Aufnahme auf einer wei&#223;en Resopalplatte. Es entsteht noch weniger Spiegelung. An der brillanten Bildwirkung geht einiges verloren.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-lichtfuehrung20.jpg" alt="Addison-Wesley: Lichtf&#252;hrung" />
</div>
<p>Aufnahme auf einer Spiegelfolie. Klarer und brillanter geht es kaum noch. Die Abbildung wirkt sehr edel, aber man muss aufpassen, dass je nach Objekt nicht zu viel Unruhe in das Bild kommt. Werden viele Details bzw. unruhige Fl&#228;chen so dargestellt, wirkt das auch sehr schnell verwirrend, und dann h&#228;ngt sehr viel auch von der Abbildungsgr&#246;&#223;e des Objekts ab.</p>
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<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-lichtfuehrung21.jpg" alt="Addison-Wesley: Lichtf&#252;hrung" />
</div>
<p>Aufnahme auf einer wei&#223;en, gl&#228;nzenden Plexiglasplatte. Man erkennt hier klar, dass die Spiegelung etwas reduziert wird und ein guter Nebeneffekt durch die abgemilderte Reflexion entsteht, der Untergrund l&#228;sst sich sehr gut mit dem Gegenlicht steuern. Hier erkennt man schon einen kleinen Verlauf nach vorne, der durch die Stellung der Lampe, die durch die hintere Plexiglasplatte scheint, variiert werden kann.</p>
<p><b>So weit zu den Notizblockfotos</b></p>
<p>Die hier gezeigten Aufnahmen sind in ihrer Logik sicher gut nachvollziehbar, was jedoch bei der eigenst&#228;ndigen Fotografie dieser Bilder entsteht, lohnt ebenfalls, in der Praxis nachzuempfinden. Alle Aufbauten erlauben es mit Lampenstandpunkten, Untergr&#252;nden und Aufhellern zu experimentieren. Daf&#252;r reicht bereits eine einfache Schreibtischlampe.</p>
<p>Arbeiten Sie mit Vorder-, Seiten- oder Gegenlicht, probieren Sie alles an Untergr&#252;nden, was Ihnen einf&#228;llt, und auch bei den Aufhellern gibt es eine Menge M&#246;glichkeiten: von der wei&#223;en Pappe &#252;ber Silber- und Goldfolien oder Kartons in matt und gl&#228;nzend bis hin zu kleinen Spiegeln, mit denen Sie aufhellen und Reflexe setzen k&#246;nnen – Sie werden die <b>unterschiedlichsten Bildcharaktere</b> erkennen.</p>
<p><b>Tipp:</b> Speichern Sie Ihre Musterbilder ab und vergleichen Sie die Fotos. So werden sie noch einmal klarer und k&#246;nnen bei zuk&#252;nftigen Aufbauten sicher weiterhelfen.</p>
<p>Bei einigen Kursen und Workshops, die ich gebe, lasse ich genau diese Bilder fotografieren und immer kommt es, gerade auch bei professionellen Fotografen, zu erstaunten Blicken, wenn ich die Aufgabenstellung erkl&#228;re. Sind dann erst einmal die ersten Fotos gemacht, folgt immer ein intensives Arbeiten und <b>Experimentieren</b> Sie kennen alle diese Schatten und Aufhellm&#246;glichkeiten schon?</p>
<p>Kennen Sie auch die Wirkungen, wenn die Glasscheibe in der H&#246;he zum Untergrund variiert wird und Sie eventuell mit unterschiedlichen <b>Lichtformern</b> arbeiten? Haben Sie schon Brennpunkte und Randstrahlen der verschiedenen Lichtformer entdeckt? Das sind die Feinheiten, die helfen, bei einer Aufnahme das Licht sehr gezielt zu f&#252;hren.</p>
<p>Ich erkl&#228;re es gerne durch einen Vergleich mit erfolgreichen Musikern oder Sportlern. Nehmen wir einen Operns&#228;nger: Es gibt immer Tage, an denen keine Konzerte stattfinden. Das sind Zeiten, zu denen die Stimme durch <b>einfache &#220;bungen</b>, die es erm&#246;glichen, das Detail zu verbessern, weiter geschult wird. Auch der Profifu&#223;baller &#252;bt im t&#228;glichen Training ganz banal Kondition, Ballbehandlung und Freisto&#223;schie&#223;en.</p>
<p>Zur&#252;ck zu den Fotografen – auch ihnen kann es nicht schaden, neben der t&#228;glichen Betrachtung und der Konzipierung von Bildern auch das ein wenig zu &#252;ben, was neben der kreativen Gestaltung unsere Bilder ausmacht, unter anderem die <b>Lichtf&#252;hrung</b>. So k&#246;nnte man freie Zeit nutzen, um mit einfachen &#220;bungen an Details zu arbeiten. Es muss ja nicht immer der Notizblock sein. Ich nenne das „fotografische Finger&#252;bungen“. Ein paar Ergebnisse dieser Finger&#252;bungen sehen Sie als Fotos im Bildteil dieses Buches.</p>
<h2>Die bilddominante Objektabbildung</h2>
<p>Wenn ein Objekt in realistisch erscheinender Umgebung fotografiert werden soll und die Aufgabe darin besteht, eine nat&#252;rliche Umgebung ohne gro&#223;en Setbau zu schaffen, helfen kleine Accessoires und Lichtstimmungen. Das Objekt soll dabei nicht in einem unruhigen Bildaufbau stehen, sondern bilddominant erscheinen. Hier helfen klare, einfarbige oder in den Hintergrund tretende Umgebungen (Unsch&#228;rfe), m&#246;glichst in <b>gutem Kontrast</b> zum Objekt.</p>
<p>Die Vorderseite des Objekts, also die zum Betrachter gerichtete Seite, ist dabei ma&#223;gebend. Darauf soll die Dominanz im Bild liegen, hier soll das Produkt dem Betrachter sozusagen entgegenkommen. Eine <b>klare Trennung</b> zum Untergrund und der Eindruck, dass das Produkt in hellem Licht steht, lassen es freundlich und clean erscheinen. Hierbei hilft die erw&#228;hnte gro&#223;e Glasplatte.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-lichtfuehrung22.jpg" alt="Addison-Wesley: Lichtf&#252;hrung" />
</div>
<p>Der &#220;bergang zu der mit einem <b>Streifenlicht</b> beleuchteten Wand im Hintergrund verschwindet in der Unsch&#228;rfe und das einzige Requisit, ein wei&#223;es Handtuch, f&#228;ngt diesen Lichtstrahl auf und rahmt die Flasche auf der rechten Seite ein. Jetzt sorgen noch ein paar gut gesetzte Wasser- bzw. Seifentropfen f&#252;r eine gute Blickf&#252;hrung im Bild und bestimmen, wo der Betrachter letztendlich mit seinen Augen verweilen wird.</p>
<h2><a  href="http://www.addison-wesley.de/main/main.asp?page=deutsch/bookdetails&#038;productid=174413">Objektfotografie im Detail</a></h2>
<p><b>Eberhard Schuy</b></p>
<p>Addison-Wesley<br />
314 S., 2009, 4-farbig, Bilderdruck<br />
49,80 Euro, ISBN 978-3-8273-2885-4</p>
<p>In diesem Buch geht es um die <b>Sachfotografie im Studio</b>, vom Einstieg bis hin zum perfekten Stilllife: Von der Planung des Bildes und den M&#246;glichkeiten zum Aufbau bis hin zur korrekten Lichtf&#252;hrung. Dabei zeigt der Autor anhand seiner Bildbeispiele, dass die Faszination in der Objektfotografie in der <b>individuellen Vielfalt</b> der Darstellungsm&#246;glichkeiten liegt.</p>
<div align="center">
<a  href="http://www.addison-wesley.de/main/main.asp?page=deutsch/bookdetails&#038;productid=174413"><br />
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/aw-lichtfuehrung23.jpg" alt="Addison-Wesley: Lichtf&#252;hrung" /><br />
</a>
</div>
<p>Beispiele zum &#220;ben und Verstehen laden Sie ein das Gelesene gleich umzusetzen. <b>Aufnahmeerkl&#228;rungen</b> mit Skizzen und Erkl&#228;rungen der fotografischen Effekte geben Ihnen Antworten auf Fragen wie: Wann wirkt eine Objektabbildung besonders &#8220;clean&#8221;? Wie kann ich zu brillanten Spiegelungen kommen? Welche Ausleuchtungstechniken erlauben mir die besondere dreidimensionale Darstellung?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Galileo Design: Portr&#228;tretusche im RAW-Format</title>
		<link>http://www.photoshop-weblog.de/galileo-design-portraetretusche-im-raw-format/</link>
		<comments>http://www.photoshop-weblog.de/galileo-design-portraetretusche-im-raw-format/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 02:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maike Jarsetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Galileo Design]]></category>
		<category><![CDATA[Photoshop]]></category>
		<category><![CDATA[RAW]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Foto:</b> Hilla S&#252;dhaus <b>Inhalt:</b> Selektive und lokale Korrekturen kombinieren</p>
<h2>1. Basisanpassung</h2>
<p>Die meisten der Korrekturen dieses Workshops sind lokaler Art. Umso wichtiger ist es, dass Sie die Anpassungen, die das ganze Motiv betreffen, an den Anfang stellen. </p>
<p>Durch eine minimale Belichtungkorrektur um eine Viertelblende <strong>1</strong> und ein zus&#228;tzliches Anheben der Helligkeit auf einen Wert von 55–60 verlieren die Hautt&#246;ne ein wenig die Schatten. <span id="more-7155"></span></p>
<p>Gleichzeitig k&#246;nnen Sie den <strong>F&#252;lllicht-Regler</strong> auf einen Wert von ca. 15 anheben, um die Schatten – auch im Pullover – heller zu machen.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-portraitretusche1.jpg" alt="Galileo Design: Portr&#228;tretusche im RAW-Format" />
</div>
<h2>2. Kleine Hautretusche</h2>
<p>Nach der globalen Anpassung folgen die Retusche-Aufgaben. W&#228;hlen Sie den <b>Bereichsreparatur-Pinsel</b> aus der Werkzeugleiste und w&#228;hlen Sie aus dessen Popup-Men&#252; Reparieren als Art.</p>
<p>Reduzieren Sie au&#223;erdem die Deckkraft, z. B. auf 60 %, denn Hautretuschen wirken nat&#252;rlicher, wenn sie nur &#252;berlagern und nicht v&#246;llig abdecken. Ziehen Sie dann aus der Mitte der ersten, kleinen Hauterhebung einen Kreis auf <strong>2</strong> (der Radius ergibt sich von selbst). </p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-portraitretusche2.jpg" alt="Galileo Design: Portr&#228;tretusche im RAW-Format" />
</div>
<h2>3. Reparaturquelle</h2>
<p>w&#228;hlen Sobald Sie den Mauszeiger loslassen, erscheint ein zweiter – gr&#252;ner – Kreis <strong>3</strong>. Dies ist die Reparaturquelle, aus der die &#252;berlagernden Pixel kopiert werden.</p>
<p>Sie k&#246;nnen diesen Kreis mit dem Mauszeiger an jede beliebige Stelle bewegen und so einen passenden <b>homogenen Bereich</b> als Reparaturquelle ausw&#228;hlen.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-portraitretusche3.jpg" alt="Galileo Design: Portr&#228;tretusche im RAW-Format" />
</div>
<h2>4. Glaubw&#252;rdige Retusche</h2>
<p>So k&#246;nnen Sie jetzt einen <b>Reparaturkreis</b> nach dem anderen aufziehen, und Sie k&#246;nnen jeden einzelnen individuell steuern. Verringern Sie beispielsweise die Deckkraft bei Muttermalen oder Leberflecken, denn diese sind doch oft »ein Teil der Pers&#246;nlichkeit« und werden von den Portr&#228;tierten als sehr vertraut empfunden.</p>
<p>Sie k&#246;nnen jede Retuschestelle nachtr&#228;glich bearbeiten. Klicken Sie zur Aktivierung einfach auf die kreisf&#246;rmige Markierung <strong>4</strong>.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-portraitretusche4.jpg" alt="Galileo Design: Portr&#228;tretusche im RAW-Format" />
</div>
<h2>5. Selektive Anpassungen</h2>
<p>W&#228;hlen Sie nun aus der Werkzeugleiste das Werkzeug f&#252;r Selektive Anpassung <strong>5</strong>, und w&#228;hlen Sie gleich die Option S&#228;ttigung aus dem Popup-Men&#252;. </p>
<p>Hiermit werden wir st&#246;rende Rotanteile in der Haut – insbesondere bei den ungeschminkten H&#228;nden – korrigieren.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-portraitretusche5.jpg" alt="Galileo Design: Portr&#228;tretusche im RAW-Format" />
</div>
<h2>6. Rot-S&#228;ttigung verringern</h2>
<p>Klicken Sie mit diesem Werkzeug auf eine besonders <b>rote Stelle</b> an den Fingern, und ziehen Sie mit gedr&#252;ckter Maustaste nach links.</p>
<p>Sie werden sehen wie die S&#228;ttigung aus den roten Hautt&#246;nen entweicht.</p>
<p>Gleichzeitig erkennen Sie im Korrekturfenster <b>HSL/Graustufen</b>, dass die Korrektur prim&#228;r in den Rott&#246;nen, aber auch in den Oranget&#246;nen stattfindet <strong>6</strong>.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-portraitretusche6.jpg" alt="Galileo Design: Portr&#228;tretusche im RAW-Format" />
</div>
<h2>7. Luminanzkorrektur</h2>
<p>Der Hautton kann noch ein wenig transparenter werden. Deshalb wird jetzt auf die gleiche Art und Weise die <b>Luminanz</b> der Hautt&#246;ne angehoben.</p>
<p>W&#228;hlen Sie aus dem Popup-Men&#252; der <b>Selektiven Anpassung</b> die Option Luminanz.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-portraitretusche7.jpg" alt="Galileo Design: Portr&#228;tretusche im RAW-Format" />
</div>
<h2>8. Strahlender Hautton</h2>
<p>Klicken Sie auf einen repr&#228;sentativen Hautton, und ziehen Sie die Maus nach rechts, so erh&#246;hen Sie die <b>Helligkeit</b> in den Hautt&#246;nen.</p>
<p>Im Arbeitsfenster erkennen Sie, in welchen Farbbereichen die Korrektur stattgefunden hat: prim&#228;r in den Orange-, aber auch leicht in den Rott&#246;nen <strong>7</strong>.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-portraitretusche8.jpg" alt="Galileo Design: Portr&#228;tretusche im RAW-Format" />
</div>
<h2>9. Lokale Bearbeitung starten</h2>
<p>Es gibt noch einige Anpassungen durchzuf&#252;hren: Zuerst sollte der Hintergrund etwas weniger dominant wirken. Das erzielen Sie schnell, indem Sie dort die <b>S&#228;ttigung entziehen</b>.</p>
<p>W&#228;hlen Sie den Anpassungspinsel <b>8</b> aus der Werkzeugleiste, und klicken Sie in dem erscheinenden Arbeitsfenster auf das Minus-Zeichen <b>9</b> vor dem Regler S&#228;ttigung. So sind alle anderen Anpassungen auf »Neutral« gestellt, und Sie haben eine gute Ausgangsbasis.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-portraitretusche9.jpg" alt="Galileo Design: Portr&#228;tretusche im RAW-Format" />
</div>
<h2>10. Hintergrund ents&#228;ttigen</h2>
<p>Ziehen Sie vor der Korrektur den S&#228;ttigung-Regler auf –100 – so erkennen Sie schnell, wo Sie die Korrektur gleich auftragen. Arbeiten Sie anfangs ruhig mit einer gro&#223;en Pinselspitze. Stellen Sie eine mittlere <b>Weiche Kante</b> ein, und setzen Sie den Fluss auf 100, um die Korrektur gleichm&#228;&#223;ig aufzutragen. Mit der Dichte k&#246;nnen Sie die eingestellte St&#228;rke noch modifizieren.</p>
<p>Aktivieren Sie die Option <b>Automatisch maskieren</b>, und tragen Sie die Korrektur mit wechselnden Pinselgr&#246;&#223;en auf den Hintergrund auf.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-portraitretusche10.jpg" alt="Galileo Design: Portr&#228;tretusche im RAW-Format" />
</div>
<h2>11. Korrektur</h2>
<p>Sollte die automatische Maskierung (die auf in der Mitte der Werkzeugspitze aufgenommenen Farbwerten beruht) einmal versagen, &#228;ndern Sie die Option des Anpassungspinsels auf Radieren <strong>10</strong>, und entfernen Sie die Korrektur einfach mit passender Pinselgr&#246;&#223;e und -kante.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-portraitretusche11.jpg" alt="Galileo Design: Portr&#228;tretusche im RAW-Format" />
</div>
<h2>12. Finale Korrektur einstellen</h2>
<p>Auch w&#228;hrend und nach dem Auftragen der Bildanpassungen k&#246;nnen Sie diese noch variieren.</p>
<p>In unserem Fall soll der Hintergrund nat&#252;rlich nicht schwarzwei&#223; werden. Ziehen Sie deshalb den Regler <b>S&#228;ttigung</b> so weit wieder hoch, dass der Hintergrund eine dezente, nicht aufdringliche S&#228;ttigung erreicht.</p>
<p>Mit einem Klick auf die Option <b>Neu</b> starten Sie dann eine neue Anpassung.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-portraitretusche12.jpg" alt="Galileo Design: Portr&#228;tretusche im RAW-Format" />
</div>
<h2>13. Weichzeichnung vorbereiten</h2>
<p>Das A und O einer jeden Portr&#228;tretusche ist die <b>Weichzeichnung der Gesichtsz&#252;ge</b>. Nun bietet sich im gesamten Raw-Konverter auf den ersten Blick kein Regler f&#252;r die Weichzeichnung.</p>
<p>Allerdings k&#246;nnen Sie nat&#252;rlich mit negativen Werten f&#252;r die Klarheit den Detailkontrast verringern. Das entspricht einer Weichzeichnung! Setzen Sie den Wert f&#252;r <b>Klarheit</b> auf ca. –25, und w&#228;hlen Sie daf&#252;r einen Pinsel mit 100 % weicher Kante und einer Fluss-Einstellung von ca. 30.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-portraitretusche13.jpg" alt="Galileo Design: Portr&#228;tretusche im RAW-Format" />
</div>
<h2>14. Haut abpudern</h2>
<p>Die Fluss-Einstellung bewirkt, dass Sie die Weichzeichnung st&#252;ckweise mit verminderter Wirkung auftragen k&#246;nnen. So k&#246;nnen Sie jetzt mit dem <b>weichen Anpassungspinsel</b> &#252;ber die Hautbereiche fahren und durch wiederholte Anwendung die Weichzeichnung verst&#228;rken.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-portraitretusche14.jpg" alt="Galileo Design: Portr&#228;tretusche im RAW-Format" />
</div>
<h2>15. Die Scharfzeichnung als Finish</h2>
<p>Nat&#252;rlich darf am Schluss die Scharfzeichnung von Augen, Lippen und Haardetails nicht fehlen. Klicken Sie auf Neu <strong>13</strong> f&#252;r eine weitere Anpassung und ziehen Sie die Werte f&#252;r Klarheit und Bildsch&#228;rfe sehr hoch, bevor Sie mit angemessener Pinsel-Gr&#246;&#223;e und einer Weichen Kante von ca. 50 mit den Augendetails <strong>11</strong> starten.</p>
<p>Sie erkennen an dem gr&#252;nen Pin <strong>12</strong> den Ausgangspunkt der neuen Anpassung.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-portraitretusche15.jpg" alt="Galileo Design: Portr&#228;tretusche im RAW-Format" />
</div>
<h2><a  href="http://www.galileodesign.de/1873">Das Photoshop-Buch f&#252;r digitale Fotografie</a></h2>
<p><b>Maike Jarsetz</b> </p>
<p>Galileo Design<br />
519 S., 2009, geb., komplett in Farbe, mit DVD und Referenzkarte<br />
39,90 Euro, ISBN 978-3-8362-1244-1</p>
<p>Lernen Sie in diesem Buch, wie einfach Sie mit Photoshop Ihre Bilder bearbeiten und optimieren k&#246;nnen! In <b>117 Workshops</b> zeigt Ihnen die Fotografin und Adobe-Trainerin Maike Jarsetz die Wege zum perfekten Foto. Ausgehend von den g&#228;ngigen Bearbeitungs- und Retuscheproblemen erfahren Sie so, welche Werkzeuge und Funktionen Sie zum Ziel f&#252;hren.</p>
<div align="center">
<a  href="http://www.galileodesign.de/1873"><br />
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/gd-portraitretusche16.jpg" alt="Galileo Design: Portr&#228;tretusche im RAW-Format" /><br />
</a>
</div>
<p>Neben diesen Praxisl&#246;sungen zum direkten Mitmachen erhalten Sie in verschiedenen <b>Grundlagenexkursen</b> Basiswissen zu Photoshop. Aber auch wenn Sie bereits &#252;ber gute Kenntnisse in Photoshop verf&#252;gen, k&#246;nnen Sie noch etwas lernen: Denn auch fortgeschrittene Techniken wie HDR, Panorama, Freistellen, Montage und <b>Portr&#228;tretusche</b> kommen nicht zu kurz.</p>
<p>Auf der beiliegenden <b>DVD</b> finden Sie die Beispielbilder aus den Workshops sowie anschauliche <b>Video-Lektionen</b> zur Arbeit mit der Software. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tutorial: Schatten und Stimmung &#8211; Teil 1</title>
		<link>http://www.photoshop-weblog.de/tutorial-schatten-und-stimmung-teil-1/</link>
		<comments>http://www.photoshop-weblog.de/tutorial-schatten-und-stimmung-teil-1/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 03:05:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Metzmacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Adobe]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Photoshop]]></category>
		<category><![CDATA[Schatten]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.photoshop-weblog.de/?p=6948</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Tutorial soll es um Bildkompositionen gehen, genauer um das Einf&#252;gen eines freigestellten Bildelements &#252;ber einen neuen Hintergrund und um die Antwort auf die Frage, wie der <strong>a) Schattenwurf</strong> und die <strong>b) Stimmung</strong> so angepasst werden k&#246;nnen, dass die Komposition eine Einheit bildet.<span id="more-6948"></span></p>
<h2>Schatten</h2>
<p>Wo Schatten ist, da ist nat&#252;rlich auch Licht. Sie m&#252;ssen also nicht nur verschiedene Typen von Schatten einf&#252;gen, sondern auch den Lichteinfall beachten und kontrollieren.</p>
<h2>Stimmung</h2>
<p>Stimmung ist ein Begriff, der recht schwammig ist. Manche sprechen von der Lichtstimmung, aber die haben wir gerade separat behandelt. Es fehlen allerdings noch weitere Punkte auf unserer Liste, welche die Stimmung beeinflussen:</p>
<p>- Kontrast<br />
- Sch&#228;rfegrad<br />
- Helligkeit<br />
- Gr&#246;&#223;enverh&#228;ltnisse<br />
- Farbtemperatur<br />
- Perspektive<br />
- S&#228;ttigung<br />
- Bildrauschen/K&#246;rnung</p>
<p>Nur um einmal die wichtigsten Eigenschaften zu nennen. Ich m&#246;chte in diesem ersten Teil zun&#228;chst einzig auf die Lichtstimmung, also den Schattenwurf und den Lichteinfall, eingehen.</p>
<h2>Ausgangssituation</h2>
<p>Das Ziel ist es, ein freigestelltes Bildelement &#252;ber einen neuen Hintergrund einzuf&#252;gen, um dann Licht und Schatten so zu steuern, dass sich eine Einheit ergibt. Dies ist die Ausgangssituation. Das freigestellte Element wirkt ohne die Schatten wie ausgeschnitten und aufgeklebt. Das wollen wir nun Schritt f&#252;r Schritt optimieren.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/schatten-und-stimmung1.jpg" alt="Schatten und Stimmung &ndash; Teil 1" />
</div>
<h2>Kernschatten</h2>
<p>Den ersten Schattentyp k&#246;nnte man als Kernschatten bezeichnen. Dieser Schatten ist sehr dunkel und ganz nah am K&#246;rper. Auf einer eigenen Ebene unter dem freigestellten Element zeichnen Sie an den Stellen, an denen der K&#246;rper den Boden ber&#252;hrt, mit schwarzer Farbe und einer sehr kleinen Pinselspitze diese Art von Schatten ein, der gerne etwas h&#228;rter verlaufen darf. Stellen Sie die F&#252;llmethode der Ebene von Normal auf Multiplizieren um.</p>
<p>Das ist eher eine subtile &#196;nderung, aber gerade dieser Schatten ist wichtig f&#252;r den &#8220;Realismus&#8221; in einer Aufnahme. <strong>&#220;brigens:</strong> Bei diesem Schatten ist es noch nicht relevant, aus welcher Richtung das Licht kommt, denn diese dunklen Bereiche werden immer entstehen.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/schatten-und-stimmung2.jpg" alt="Schatten und Stimmung &ndash; Teil 1" />
</div>
<h2>Lichtausrichtung bestimmen</h2>
<p>An dem freigestellten Objekt k&#246;nnen Sie recht leicht ablesen, aus welcher Richtung das Licht gekommen ist. Schauen Sie der Dame ins Gesicht, achten Sie auf die Lichter und Schatten an den Armen und auch auf den Schuhen. Man k&#246;nnte sich vorstellen, dass auf der rechten Seite ein Fenster Licht hineingelassen hat (wobei es nat&#252;rlich auch mehrere Lichtquellen sein k&#246;nnen in einer Komposition, was den Schattenwurf jedoch weitaus komplizierter macht).</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/schatten-und-stimmung3.jpg" alt="Schatten und Stimmung &ndash; Teil 1" />
</div>
<h2>Schlagschatten</h2>
<p>Es gibt Bereiche, da wird das Licht ganz oder bis zu einem bestimmten Grad abgefangen. Dort ist dann ein Schlagschatten zu sehen. Etwa an dem rechten Fu&#223; der Dame, da wird das Licht aufgehalten und es bildet sich ein abgedunkelter Bereich. Wie dieser geformt ist, ergibt sich aus dem Element, welches das Licht nicht weiterl&#228;&#223;t.</p>
<p>Hier habe ich mit dem Lasso diesen Bereich ausgew&#228;lt und auf einer neuen Ebene mit einem Verlauf von einem dunkleren zu einem helleren Grauton gef&#252;llt. Die F&#252;llmethode steht wieder auf Multiplizieren, wie eigentlich bei allen Schattenebenen.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/schatten-und-stimmung4.jpg" alt="Schatten und Stimmung &ndash; Teil 1" />
</div>
<p>So entstehen nun jeweils auf eigenen Ebenen immer weitere Schatten, die sich aus dem Lichteinfall ergeben. Das ist schwer zu beschreiben. Folgen Sie der Logik des Bildes. Sie sehen oben, wie das Licht auf die Person f&#228;llt. Daraus ergeben sich ganz nat&#252;rlich die Stellen, an denen ein Schatten zu sehen sein sollte. </p>
<p>So habe ich daf&#252;r gesorgt, dass die Person &#8220;wirklich&#8221; auf dem Boden sitzt und sich etwas an eine Wand anlehnt (obwohl im Hintergrund nur ein Grau zu sehen ist). Eine zus&#228;tzliche Reflexion passt sehr gut zu dem k&#252;nstlichen Untergrund und verst&#228;rkt den realen Eindruck noch etwas.</p>
<p>Dank diesem Vorher/Nachher-Vergleich k&#246;nnen Sie gut absch&#228;tzen, wie ein paar Schatten ein ausgeschnittenes Bildelement mit einem Hintergrund verschmelzen lassen k&#246;nnen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<style>
#mausover a { display:block; color:#ffffff; background-image:url(http://www.photoshop-weblog.de/img/schatten-und-stimmung5.jpg); text-decoration:none;}
#mausover a:hover { background-image:url(http://www.photoshop-weblog.de/img/schatten-und-stimmung1.jpg); text-decoration:none;}
</style>
<div align="center" id="mausover">
<a  href="#" style="width:420px; height:614px;">&nbsp;</a>
</div>
<p>In diesem Beispiel war es nicht n&#246;tig, Licht einzuf&#252;gen. Darauf komme ich noch im zweiten Teil zu sprechen, wenn die Dame in ein anderes Bild &ndash; ein &#8220;Grunge&#8221;-Zimmer &ndash; gesetzt wird.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kurztutorial: Doppelter und dreifacher Schlagschatten</title>
		<link>http://www.photoshop-weblog.de/kurztutorial-mehrfacher-schlagschatten/</link>
		<comments>http://www.photoshop-weblog.de/kurztutorial-mehrfacher-schlagschatten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 03:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Metzmacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Photoshop]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagschatten]]></category>
		<category><![CDATA[Stile]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.photoshop-weblog.de/?p=7043</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ja bekannt, dass ein Ebenenstil nur einmal angewendet werden kann. Klicken Sie etwa auf <strong>Ebene > Ebenenstil > Schlagschatten</strong> kann dort nicht ein doppelter Schlagschatten angelegt werden, etwa einmal mit Winkel: 120 Grad, Abstand: 2 Px und Gr&#246;&#223;e: 2 Px und einmal mit Winkel: 180 Grad, Abstand: 12 Px und Gr&#246;&#223;e: 12 Px.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/mehrfacher-schlagschatten1.jpg" alt="Kurztutorial: Mehrfacher Schlagschatten" />
</div>
<p>Doch. Es ist m&#246;glich. Und das sogar ganz einfach und jederzeit editierbar, also in der nicht-destruktiven Arbeitsweise. Zun&#228;chst legen Sie den ersten Schlagschatten wie gewohnt an. Dann klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Ebene und im Men&#252; auf <strong>In Smart-Objekt konvertieren</strong>.</p>
<p>Dieses Smart-Objekt kann nun wieder mit einem Schlagschatten ausgestattet werden. Und auch ein Smart-Objekt k&#246;nnen Sie in ein weiteres Smart-Objekt verwandeln. Auf diese Art und Weise k&#246;nnte noch ein dritter und ein vierter <strong>Schlagschatten</strong> hinzukommen. Oder Sie erzeugen mehrfache Konturen. Oder gar mehrfache Muster&#252;berlagerungen, die mit verschiedenen F&#252;llmethoden zusammenspielen.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/mehrfacher-schlagschatten2.jpg" alt="Kurztutorial: Mehrfacher Schlagschatten" />
</div>
<p><strong>&#220;brigens:</strong> Um einen oder auch gleich mehrere Stile auf eigenen Ebenen abzulegen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das <strong>fx</strong>-Symbol und w&#228;hlen aus der Liste <strong>Ebene erstellen</strong> aus. Nun k&#246;nnen diese Stile etwa mit einem Filter bearbeitet, aber nicht mehr editiert werden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tutorial: Pseudo-HDR</title>
		<link>http://www.photoshop-weblog.de/tutorial-pseudo-hdr/</link>
		<comments>http://www.photoshop-weblog.de/tutorial-pseudo-hdr/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 16:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Metzmacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[HDR]]></category>
		<category><![CDATA[Photoshop]]></category>
		<category><![CDATA[Simulation]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr kennt das sicher auch: Da probiert man lange Zeit in Photoshop neue Kombinationen aus und es kommt zu einem Ergebnis, das genau bei einem Foto gut aussieht, bei vielen weiteren jedoch nicht. Das hier ist so ein Fall.</p>
<p>Nun, vielleicht nicht so ganz, denn dann w&#252;rde ich nicht dar&#252;ber schreiben. Dieser &#8220;Trick&#8221; funktioniert bei Bildmaterial, das weder Tiefschwarz noch Reinwei&#223; zeigt. Das Model im Studio vor wei&#223;em Hintergrund f&#252;hrt sogar zu schrecklichen Ergebnissen. Seid als gewarnt. <span id="more-6867"></span></p>
<h2>01. Vorbereitungen</h2>
<p>Zun&#228;chst habe ich ein JPEG in Camera RAW ge&#246;ffnet, &#252;ber <b>Bridge > Rechte Maustaste > In Camera Raw &#246;ffnen</b>. Wenn man die Umschalttaste gedr&#252;ckt h&#228;lt, &#228;ndert sich der Button &#8220;Bild &#246;ffnen&#8221; zu &#8220;Objekt &#246;ffnen&#8221; ab. So wird das Foto als Smart Objekt mit Verbindung zu Camera Raw in Photoshop geladen. Ein Doppelklick auf die Ebenenminiatur ruft nun immer wieder den RAW-Dialog auf. Sehr praktisch.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/pseudo-hdr1.jpg" alt="Tutorial: Pseudo-HDR" />
</div>
<p>Ich m&#246;chte nun die Ebene kopieren. Damit diese unab&#228;ngig vom Original ist, und bei &#196;nderungen in Camera Raw nicht auch die Kopie beeinflusst wird, bin ich mit dem Mauszeiger &#252;ber den Ebenennamen gegangen, habe die rechte Maustaste gedr&#252;ckt und &#8220;Neues Smart-Objekt durch Kopie&#8221; ausgew&#228;hlt. Beide Ebenen k&#246;nnten nun f&#252;r sich im Raw-Dialog behandelt werden. Bei der obersten Ebene wurde so auch gleich &#252;ber den Regler <b>S&#228;ttigung</b> das Bild entf&#228;rbt.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/pseudo-hdr2.jpg" alt="Tutorial: Pseudo-HDR" />
</div>
<h2>02. Korrektur</h2>
<p>Der obersten Ebene habe ich eine Korrektur zugewiesen. Kurz gesagt: <b>Umkehren</b>, dann im Men&#252; auf <b>Ebene > Schnittmaske erstellen</b> klicken. Sie k&#246;nnten aber auch erst im Men&#252; auf <b>Ebene > Neue Einstellungsebene > Umkehren</b> klicken, um dann in der Ebenenpalette mit dem Mauszeiger &#252;ber die Grenze der beiden Ebenen zu gehen. Das Halten der Alt-Taste und ein Klick auf den &#220;bergang der Ebenen sorgt dann ebenso f&#252;r eine Schnittmaske.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/pseudo-hdr3.jpg" alt="Tutorial: Pseudo-HDR" />
</div>
<h2>03. Filter</h2>
<p>Nach einem Klick auf die Hintergrundkopie habe ich den <b>Filter > Stilisierungsfilter > Leuchtende Konturen</b> und den <b>Weichzeichnungsfilter > Matter machen</b> aktiviert. Um die Einstellungen muss man sich nicht weiter k&#252;mmern. Da es Smartfilter sind, k&#246;nnen wir diese jederzeit editieren. Der Filter &#8220;Leuchtende Konturen&#8221; sollte sich allerdings etwas abgeschw&#228;cht auswirken. Stellen Sie dazu die Deckkraft des Filters auf etwa 20% ein. </p>
<p><b>Achtung:</b> Diese Einstellung nehmen Sie nicht direkt in der Ebenenpalette vor. Soll die Ebenendeckkraft oder die F&#252;llmethode eines Smartfilters ver&#228;ndert werden, so rufen Sie dazu mit einem Doppelklick auf das Symbol der Optionen der Filter-F&#252;llmethoden gleich neben dem Filternamen das F&#252;lloptionen-Fenster auf. </p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/pseudo-hdr4.jpg" alt="Tutorial: Pseudo-HDR" />
</div>
<h2>04. Pseudo-HDR</h2>
<p>Die Deckkraft der Hintergrundkopie wurde auf etwa 60% reduziert, dann die F&#252;llmethode von Normal auf Strahlendes Licht umgestellt. Erst dachte ich, dass man dieses Ergebnis auch leichter &#252;ber Tiefen/Lichter erreichen k&#246;nnte, was aber nicht stimmt. Es ist besser. Und ich kann beide Ebenen im RAW-Dialog weiter verfeinern. (wer &#252;ber das Bild geht, sieht den Vorher/Nachher-Effekt)</p>
<p>&nbsp;</p>
<style>
#mausover a { display:block; color:#ffffff; background-image:url(http://www.photoshop-weblog.de/img/pseudo-hdr5.jpg); text-decoration:none;}
#mausover a:hover { background-image:url(http://www.photoshop-weblog.de/img/pseudo-hdr2.jpg); text-decoration:none;}
</style>
<div align="center" id="mausover">
<a  href="#" style="width:420px; height:420px;">&nbsp;</a>
</div>
<p>Das Ergebnis ist nicht schlecht. Auch auf ein weiteres Bild angewendet konnte ich gute Ergebnisse erreichen. Zahlreiche andere Fotos wurden aber praktisch zerst&#246;rt. Vielleicht ist diese &#8220;Technik&#8221; nur eine Sackgasse, aber nur so entdeckt man weitere M&#246;glichkeiten.</p>
<p>Generell ist es eine gute &#220;bung des Zusammenspiels von Camera Raw, Einstellungsebenen und Smartfiltern.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/pseudo-hdr7.jpg" alt="Tutorial: Pseudo-HDR" />
</div>
<p>Von meinen Lesern w&#252;rde ich nun gerne wissen, ob diese Technik bei euren Aufnahmen zu guten Ergebnissen f&#252;hrt oder ob ihr vielleicht eine weitaus bessere Pseudo-HDR-Technik kennt, die viel einfacher das gleiche Ergebnis bringt.</p>
<p>Auch interessant w&#228;re es zu erfahren, in welche Sackgassen ihr schon gelandet seid, beim Experimentieren mit Photoshop.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tutorial: Portraits vertiefen</title>
		<link>http://www.photoshop-weblog.de/tutorial-portraits-vertiefen/</link>
		<comments>http://www.photoshop-weblog.de/tutorial-portraits-vertiefen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 20:56:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Metzmacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Portrait vertiefen meine ich, einer portr&#228;tierten Person mehr Tiefe, Kontrast und Stimmung zu verleihen. Einen bestimmten Look, der es aus der Allt&#228;glichkeit entrei&#223;t.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/portraits-vertiefen10.jpg" alt="Tutorial: Portraits vertiefen" />
</div>
<h2>01. Kontrast dank Sch&#228;rfe</h2>
<p>Das Original bietet schon eine gute Basis, wirkt allerdings noch zu &#8220;normal&#8221;. Ich werde die Ebene nun mit dem <b>Scharfzeichnungsfilter > Unscharf maskieren</b> so behandeln, dass der Kontrast gesteigert wird. <span id="more-6827"></span></p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/portraits-vertiefen1.jpg" alt="Tutorial: Portraits vertiefen" />
</div>
<p>Zun&#228;chst kopieren wir jedoch die Ebene &#252;ber <b>Ebene > Neu > Ebene durch Kopie</b> oder Strg+J und wandeln diese Kopie in ein Smart Objekt um.</p>
<p>Dazu reicht ein Klick auf <b>Filter > F&#252;r Smartfilter konvertieren</b> aus. Sie k&#246;nnen aber auch mit dem Mauszeiger &#252;ber den Ebenennamen gehen, die rechte Maustaste dr&#252;cken und <b>In Smart Objekt konvertieren</b> ausw&#228;hlen. Es hat sich nicht viel getan. Der Ebenenminiatur wurde nur ein Icon angef&#252;gt.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/portraits-vertiefen2.jpg" alt="Tutorial: Portraits vertiefen" />
</div>
<p>Klicken Sie im Men&#252; auf <b>Filter > Scharfzeichnungsfilter > Unscharf maskieren</b> und geben Sie etwa die Werte St&#228;rke: 40% und Radius: 70,0 Pixel ein. Best&#228;tigen Sie mit OK.</p>
<p>Der Filter soll sich allein auf die Helligkeitswerte der Aufnahme auswirken. Stellen Sie dazu die F&#252;llmethode des Filters von Normal auf Luminanz um. </p>
<p><b>Achtung:</b> Diese Einstellung nehmen Sie nicht direkt in der Ebenenpalette vor. Soll die Ebenendeckkraft oder die F&#252;llmethode eines Smartfilters ver&#228;ndert werden, so rufen Sie dazu mit einem Doppelklick auf das Symbol der Optionen der Filter-F&#252;llmethoden gleich neben dem Filternamen das F&#252;lloptionen-Fenster auf. </p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/portraits-vertiefen3.jpg" alt="Tutorial: Portraits vertiefen" />
</div>
<p>Stellen Sie dort die F&#252;llmethode auf <b>Luminanz</b> ein und reduzieren Sie bei Bedarf noch die Deckkraft des Filters. Somit haben Sie eine Ebene, dessen Sch&#228;rfung Sie jederzeit neu justieren k&#246;nnen, ohne Verluste in der Bildqualit&#228;t hinnehmen zu m&#252;ssen.</p>
<p>Die Maske des Smartfilters erm&#246;glicht nun, den Effekt punktgenau anzuwenden. Klicken Sie die Maske an (das wei&#223;e Feld links neben dem Text &#8220;Smartfilter&#8221;) und im Men&#252; auf <b>Bild > Korrekturen > Umkehren</b> oder Strg+I auf der Tastatur. Mit dem Pinselwerkzeug, einer weichen Spitze und wei&#223;er Farbe k&#246;nnen Sie den Effekt nun einzeichnen. Ich habe haupts&#228;chlich das Gesicht und die Hand betont.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/portraits-vertiefen4.jpg" alt="Tutorial: Portraits vertiefen" />
</div>
<h2>02. Kontrast dank Schwarz/Wei&#223;</h2>
<p>Die Einstellungsebene Schwarz/Wei&#223; soll den Kontrast noch weiter steigern. Halten Sie die Alt-Taste gedr&#252;ckt und klicken Sie unter den Korrekturen das Symbol f&#252;r die Einstellungsebene an.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/portraits-vertiefen5.jpg" alt="Tutorial: Portraits vertiefen" />
</div>
<p>Da Sie die <strong>Alt-Taste</strong> gehalten haben &#246;ffnet sich ein Dialog-Fenster, in dem Sie der Ebene einen Namen und eine Farbe geben, sowie die F&#252;llmethode einstellen k&#246;nnen. Hier wurde der Modus auf Weiches Licht umgestellt.</p>
<p>Verst&#228;rken Sie die Rot- und Gelbt&#246;ne und schw&#228;chen Sie die sonstigen Farben ab. Falls Bereiche zu dunkel sind, nutzen Sie die Maske der Ebene (um den Effekt abzuschw&#228;chen) oder auch eine separate Einstellungsebene mit einer Gradationskurve.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/portraits-vertiefen6.jpg" alt="Tutorial: Portraits vertiefen" />
</div>
<h2>03. Sepiat&#246;nung</h2>
<p>Die <b>Einstellungsebene > Fotofilter</b> kann f&#252;r eine edle Sepiat&#246;nung sorgen. Der Filter: Sepia und die Dichte mit 100% bilden die Grundlage. Ein Doppelklick auf die Ebene (nicht aber auf den Ebenennamen) &#246;ffnet die Ebenenstile.</p>
<p>Sie sehen die <b>F&#252;lloptionen</b>. Unter dem Punkt Farbbereich sind zwei Verl&#228;ufe angeordnet. Bei dem ersten Verlauf ziehen Sie den wei&#223;en Regler mit gedr&#252;ckter Alt-Taste weit auf die linke Seite. Er teilt sich in zwei H&#228;lften auf.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/portraits-vertiefen7.jpg" alt="Tutorial: Portraits vertiefen" />
</div>
<p>So sorgen Sie f&#252;r einen flie&#223;enden &#220;bergang zwischen angeglichenen und nicht angeglichenen Bereichen. Der Sepia-Look wirkt nun weitaus edler. Sie k&#246;nnten die Deckkraft dieser Ebene noch etwas reduzieren, um weitere Farben durchscheinen zu lassen.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/portraits-vertiefen8.jpg" alt="Tutorial: Portraits vertiefen" />
</div>
<h2>04. Dodge &#038; Burn</h2>
<p>Dr&#252;cken Sie Strg+A, danach Umschalt+Strg+C und zuletzt Strg+V oder vielleicht auch Umschalt+Strg+Alt+N (erstellt eine neue Ebene) und dann Umschalt+Strg+Alt+E (sammelt alle anderen Ebenen auf dieser, ohne diese zu l&#246;schen).</p>
<p>So oder so haben Sie alle Ebenen auf eine Ebene reduziert auf einer neuen Ebene abgelegt. Das ist unsere Grundlage f&#252;r eine Dodge &#038; Burn-Technik.</p>
<p>Kopieren Sie die Ebene zweimal &#252;ber Strg+J. Die F&#252;llmethode der obersten Ebene stellen Sie auf Strahlendes Licht um. Klicken Sie im Men&#252; auf <b>Bild > Korrekturen > Umkehren</b> oder Strg+I auf Ihrer Tastatur. Benutzen Sie den <b>Filter > Weichzeichnungsfilter > Matter machen</b> nach eigenem Geschmack.</p>
<p>Reduzieren Sie die Ebene mit der darunter liegenden Ebene auf eine Ebene &#252;ber Strg+E und klicken Sie im Men&#252; auf <b>Bild > Korrekturen > S&#228;ttigung verringern</b>. Wenden Sie den Gau&#223;schen Weichzeichner so an, dass eine &#8220;typische&#8221; Dodge &#038; Burn-Grundlage entsteht.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/portraits-vertiefen9.jpg" alt="Tutorial: Portraits vertiefen" />
</div>
<p>Das h&#228;ngt nat&#252;rlich stark vom Bild ab und liegt etwa zwischen 7 und 14 Pixel. Stellen Sie die F&#252;llmethode von Normal auf <b>Ineinanderkopieren</b> um. Sie k&#246;nnen diese Grundlage leicht verfeinern. Zeichnen Sie einfach Wei&#223;, Schwarz oder Grau in diese Ebene ein.</p>
<h2>05. Feinheiten</h2>
<p>Dr&#252;cken Sie noch einmal die Kombination Strg+A, danach Umschalt+Strg+C und zuletzt Strg+V. Behandeln Sie die Ebene wieder mit dem <b>Scharfzeichnungsfilter > Unscharf maskieren</b>, so wie oben beschrieben, diesesmal allerdings mit den Werten St&#228;rke: 300% bis 500% und einem Radius von 0,2 bis 0,4 Pixel, was nicht zuletzt auch von der Bildgr&#246;&#223;e abh&#228;ngig ist.</p>
<p>Sind Bereiche zu dunkel, legen Sie eine Einstellungsebene <b>Gradationskurve</b> &#252;ber das Bild, setzen einen Punkt in die Mitte und ziehen diesen nach oben. Klicken Sie die Maske der Einstellungsebene an und Strg+I auf Ihrer Tastatur. Mit wei&#223;er Farbe und einem weichen Pinsel malen Sie &#252;ber die Stellen, die etwas aufgehellt werden sollen.</p>
<p>Was den Effekt auch noch verbessern k&#246;nnte (ein Test ist es allemal wert!) ist das Spielen mit der Funktion <strong>Tiefen/Lichter</strong>, die Sie unter <b>Bild > Korrekturen</b> entdecken k&#246;nnen. Ganz dezent angewendet, mit niedrigen Werten, wird das Ergebnis noch aufgewertet.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/portraits-vertiefen10.jpg" alt="Tutorial: Portraits vertiefen" />
</div>
<h2>Vorher/Nachher-Vergleich</h2>
<p>Ich denke das Ziel, der portr&#228;tierten Person mehr Tiefe, Kontrast und Stimmung zu verleihen, wurde erreicht (einfach mit der Maus &#252;ber das Bild gehen!).<br />&nbsp;</p>
<style>
#mausover a { display:block; color:#ffffff; background-image:url(http://www.photoshop-weblog.de/img/portraits-vertiefen1.jpg); text-decoration:none;}
#mausover a:hover { background-image:url(http://www.photoshop-weblog.de/img/portraits-vertiefen10.jpg); text-decoration:none;}
</style>
<div align="center" id="mausover">
<a  href="#" style="width:420px; height:669px;">&nbsp;</a>
</div>
<p>Folge 56 der Photoshop-Profis besch&#228;ftigt sich mit einer Video-Umsetzung dieses Tutorials, das auf meiner DVD, <a  href="http://www.amazon.de/Photoshop-Next-Level-MAC-Linux/dp/3836217473">Adobe Photoshop &#8211; The Next Level</a>, enthalten ist.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/25130670?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=6699dd" width="398" height="224" frameborder="0"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tutorial: Verkr&#252;mmter Text</title>
		<link>http://www.photoshop-weblog.de/tutorial-verkruemmter-text/</link>
		<comments>http://www.photoshop-weblog.de/tutorial-verkruemmter-text/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 20:15:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Metzmacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Photoshop]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorials]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.photoshop-weblog.de/?p=6745</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Verkr&#252;mmten Text erstellen bietet Photoshop eine sch&#246;ne M&#246;glichkeit, um Text in unterschiedliche Formen zu verzerren. Ein ausgew&#228;hlter Verkr&#252;mmungsstil, dazu mit einigen Ebenenstilen gepaart, sorgt f&#252;r anspruchsvolle Texteffekte. <span id="more-6745"></span></p>
<h2>Die Unbegreiflichen</h2>
<p><b>1. Text mit Stil</b><br />
W&#228;hlen Sie das Text-Werkzeug aus, klicken Sie in das Dokument und schreiben Sie ein langes Wort. Dieses Wort erh&#228;lt den <b>Ebenenstil > Schlagschatten</b> mit den Optionen Deckkraft 100%, 120 Grad, Distanz 2 und Gr&#246;&#223;e 3.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/verkruemmter-text1.jpg" alt="Tutorial: Verkr&#252;mmter Text" />
</div>
<p><b>2. Text mit Schwung</b><br />
Klicken Sie in den Optionen auf Verkr&#252;mmten Text erstellen und w&#228;hlen Sie als Stil Bogen unten aus. Die Biegung stellen Sie da auf -20% ein.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/verkruemmter-text2.jpg" alt="Tutorial: Verkr&#252;mmter Text" />
</div>
<h2>Space Opera</h2>
<p><b>1. Text schreiben</b><br />
Der Hintergrund wurde mit der Farbe #002233 (RGB 0, 34, 51) gef&#252;llt, dann die Vordergrundfarbe auf #cc2222 (RGB 204, 34, 34) umgestellt und der Text geschrieben.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/verkruemmter-text3.jpg" alt="Tutorial: Verkr&#252;mmter Text" />
</div>
<p><b>2. Verzerren</b><br />
Rastern Sie erst die beiden Textebenen &#252;ber <b>Ebene > Rastern > Text</b>. Klicken Sie dann <b>Bearbeiten > Transfomieren > Perspektivisch verzerren</b> an und ziehen Sie zwei der K&#228;stchen leicht zusammen. </p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/verkruemmter-text4.jpg" alt="Tutorial: Verkr&#252;mmter Text" />
</div>
<h2>Filmtitel</h2>
<p><b>1. Untertitel</b><br />
Der Filmtitel soll den Untertitel &#252;berspannen. Diesen Untertitel habe ich in der Farbe #ffdd33 (RGB 255, 221, 51) geschrieben, dann den <b>Ebenenstil > Kontur</b> mit den Optionen Gr&#246;&#223;e 3 und der Farbe #667788 (RGB 102, 119, 136) aktiviert. Der <b>Ebenenstil > Schlagschatten</b> hebt den Schriftzug vom Hintergrund ab. </p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/verkruemmter-text5.jpg" alt="Tutorial: Verkr&#252;mmter Text" />
</div>
<p><b>2. Titel</b><br />
Schreiben Sie den Titel in wei&#223;er Schriftfarbe und stellen Sie die F&#252;llmethode auf &#220;berlagern/Ineinanderkopieren um. Nach einem Klick auf den Button Verkr&#252;mmten Text erstellen w&#228;hlen Sie den Stil Bogen an und geben bei Biegung +45% ein.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/verkruemmter-text6.jpg" alt="Tutorial: Verkr&#252;mmter Text" />
</div>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tutorial: Energie mit Photoshop erzeugen</title>
		<link>http://www.photoshop-weblog.de/tutorial-energie/</link>
		<comments>http://www.photoshop-weblog.de/tutorial-energie/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 20:19:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Metzmacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Filter]]></category>
		<category><![CDATA[Kombinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.photoshop-weblog.de/?p=6178</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier mal ein Tutorial von mir, aus anderen Zeiten aus meinem Archiv. Herzlich Willkommen also im &#8220;History-Channel&#8221; des Photoshop-Weblogs: Ein Blitz zeigt in Sekundenschnelle die ganze Kraft seiner Energie, die sich auch im Plasma als gl&#252;hendes Beispiel pr&#228;sentiert oder als Energie-Explosion kurz, aber heftig aufleuchtet. Zahlreiche Filter sorgen hier f&#252;r leuchtende Spezialeffekte. <span id="more-6178"></span></p>
<h2>Energie-Explosion</h2>
<p><b>1. Wolken</b><br />
Stellen Sie die Vorder- und Hintergrundfarben durch einen Klick auf den Buchstaben <strong>D</strong> Ihrer Tastatur auf den Standard Schwarz/Wei&#223; zur&#252;ck und nutzen Sie den <strong>Filter > Rendering-Filter > Wolken</strong>.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/energie1.jpg" alt="Energie mit Photoshop" />
</div>
<p><b>2. Mezzotint</b><br />
Klicken Sie im Men&#252; auf <strong>Filter > Vergr&#246;berungsfilter > Mezzontint</strong>, und stellen Sie die Art auf <strong>Lange Linie</strong> ein. Die Mezzotinto-Radierung ist &#252;brigens eine barocke Tiefdrucktechnik. Im 18. und 19.Jahrhundert wurde sie f&#252;r die Reproduktion von Gem&#228;lden verwendet. Erst Edward Munch verhalf ihr zu einer k&#252;nstlerischen Eigenst&#228;ndigkeit.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/energie2.jpg" alt="Energie mit Photoshop" />
</div>
<p><b>3. Radialer Weichzeichner</b><br />
Benutzen Sie den <strong>Filter > Weichzeichnungsfilter > Radialer Weichzeichner</strong> mit St&#228;rke 100, Methode <strong>Strahlenf&#246;rmig</strong> und Qualit&#228;t <strong>Sehr Gut</strong>.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/energie3.jpg" alt="Energie mit Photoshop" />
</div>
<p><b>4. Koloriert</b><br />
Klicken Sie im Men&#252; auf <strong>Bild > Anpassen > Farbton/S&#228;ttigung</strong>, und aktivieren Sie »F&#228;rben«. Wer m&#246;chte, kann die Ebene noch &#252;ber <strong>Ebene > Neu > Ebene durch Kopie</strong> duplizieren und &#252;ber <strong>Bearbeiten > Transformieren > Horizontal spiegeln</strong>. Stellen Sie die F&#252;llmethode der Kopie auf <strong>Multiplizieren</strong> um.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/energie4.jpg" alt="Energie mit Photoshop" />
</div>
<h2>Plasma</h2>
<p><b>1. Reflektierter Verlauf</b><br />
&#214;ffnen Sie ein neues Dokument mit schwarzem Hintergrund, und erstellen Sie eine neue Ebene &#252;ber <strong>Ebene > Neu > Ebene</strong>. &#196;ndern Sie die Vordergrundfarbe auf Rot ab, und nutzen Sie das Verlaufswerkzeug mit den Einstellungen <strong>Vordergrund-Transparent</strong> und <strong>Reflektierter Verlauf</strong>. Erstellen Sie pro Farbe zwei Linien, indem Sie das Verlaufswerkzeug kurz nach dem Ansetzen des Verlaufs wieder absetzen. Je l&#228;nger der Verlauf, desto weicher die Linie.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/energie5.jpg" alt="Energie mit Photoshop" />
</div>
<p><b>2. Mehr Farben, mehr Linien</b><br />
Die Farbe &#228;ndern Sie im Farbw&#228;hler bei <strong>HSB</strong> ab, wo Sie bei <strong>H</strong> wie Hue den Wert pro Farbe mit 50 addieren, also erst den Wert 0, dann den Wert 50, 100 und zuletzt 350 eintragen und damit die Farben wechseln. Pro Farbe erstellen Sie, wie schon beschrieben, zwei Linien, die nicht zu breit werden sollten.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/energie6.jpg" alt="Energie mit Photoshop" />
</div>
<p><b>3. Differenz</b><br />
Erstellen Sie eine weitere Ebene, und wiederholen Sie die ersten beiden Schritte. Hier stellen Sie aber die F&#252;llmethode der Ebene auf <strong>Differenz</strong> um und reduzieren danach alle Ebenen auf die Hintergrundebene.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/energie7.jpg" alt="Energie mit Photoshop" />
</div>
<p><b>4. Gef&#228;rbt</b><br />
Klicken Sie im Men&#252; auf <strong>Bild > Anpassen > Farbton/S&#228;ttigung</strong>, und aktivieren Sie F&#228;rben. Stellen Sie den Farbton und die S&#228;ttigung nach eigenem Geschmack ein, und klicken Sie im Men&#252; auf den <strong>Filter > Kunstfilter > Kunststofffolie</strong>, den Sie mit den Einstellungen Glanz 15, Details 10 und Gl&#228;ttung 10 &#252;bernehmen.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/energie8.jpg" alt="Energie mit Photoshop" />
</div>
<p><b>5. Erstes Plasma</b><br />
Kopieren Sie die Ebene durch <strong>Ebene > Neu > Ebene durch Kopie</strong>, und stellen Sie die F&#252;llmethode auf &#220;berlagern/Ineinanderkopieren um. Die Ebene wird &#252;ber den Befehl <strong>Bearbeiten > Transformieren > 90 Grad im UZS drehen</strong> neu positioniert.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/energie9.jpg" alt="Energie mit Photoshop" />
</div>
<p><b>6. Kopie der Kopie</b><br />
Kopieren Sie die Ebene, und drehen Sie die Kopie um 90 Grad. Diesen Schritt wiederholen Sie, stellen jetzt aber die Ebenendeckkraft auf 50% ein.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/energie10.jpg" alt="Energie mit Photoshop" />
</div>
<h2>Blitz</h2>
<p><b>1. Verlauf</b><br />
Mit dem Verlaufswerkzeug ziehen Sie einen linearen Verlauf von #cccccc (204, 204, 204) nach Schwarz auf, wie im Beispiel zu sehen.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/energie11.jpg" alt="Energie mit Photoshop" />
</div>
<p><b>2. Blitzform</b><br />
Der <strong>Filter > Renderingfilter > Differenzwolken</strong> sorgt f&#252;r die Grundlage der Entladung. Klicken Sie im Men&#252; auf <strong>Bild > Anpassen > Umkehren</strong> oder Strg und I auf Ihrer Tastatur. </p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/energie12.jpg" alt="Energie mit Photoshop" />
</div>
<p><b>3. Ein Blitz</b><br />
Bleiben Sie im Men&#252; »Bild ? Anpassen«, und rufen Sie dort die Tonwertkorrektur auf. Die Felder bei Tonwertspreizung werden mit 160, 0,2 und 255 gef&#252;llt. Klicken Sie im Men&#252; auf <strong>Bild > Anpassen > Farbton/S&#228;ttigung</strong> und dort unten auf das K&#228;stchen vor F&#228;rben. Die Einstellungen Farbton 230 und S&#228;ttigung 30 sorgen f&#252;r die folgende Farbstimmung.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/energie13.jpg" alt="Energie mit Photoshop" />
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.photoshop-weblog.de/tutorial-energie/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Tutorial: Verl&#228;ufe</title>
		<link>http://www.photoshop-weblog.de/tutorial-verlaeufe/</link>
		<comments>http://www.photoshop-weblog.de/tutorial-verlaeufe/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 04:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Metzmacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.photoshop-weblog.de/?p=5999</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der allm&#228;hliche, stufenlose &#220;bergang von einer Farbe zur anderen Farbe, also ein Verlauf, sorgt in Kombination mit Schatten und Reflexionen f&#252;r einen verst&#228;rkten 3D-Effekt. Vorwiegend kommen lineare, reflektierende und radiale Verl&#228;ufe zum Einsatz. Drei Beispiele, wie Verl&#228;ufe Schriftz&#252;ge aufwerten. <span id="more-5999"></span></p>
<h2>Lemmone</h2>
<p><b>1. Wort mit Stil</b><br />
Schreiben Sie ein Wort in der Farbe #33bb33 (RGB 51 187, 51) und aktivieren Sie den <b>Ebenenstil > Schatten nach innen</b> mit den Optionen F&#252;llmethode Multiplizieren, Winkel -60, Distanz 2 und Gr&#246;&#223;e 2.</p>
<p>Dazu aktivieren Sie den <b>Ebenenstil > Verlaufs&#252;berlagerung</b> mit F&#252;llmethode &#220;berlagern / Ineinanderkopieren, Deckkraft 50%, Schwarz-Wei&#223;-Verlauf und Winkel 90 Grad.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/verlauf1.jpg" />
</div>
<p><b>2. Noch mehr Stil</b><br />
Der <b>Ebenenstil > Kontur</b> wird mit den Optionen Gr&#246;&#223;e 4 Pixel und der Farbe #f5f500 (RGB 245, 245, 0) aktiviert. Mit der gleichen Farbe f&#252;llen Sie auf einer eigenen Ebene, die unter der Ebene mit dem Text liegt, die L&#252;cken in den Buchstaben auf.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/verlauf2.jpg" />
</div>
<h2>Somic</h2>
<p><b>1. Verlauf und Kontur</b><br />
Schreiben Sie ein Wort in der Farbe #eecc22 (RGB 238, 204, 34) und aktivieren Sie den <B>Ebenenstil > Verlaufs&#252;berlagerung</b> mit den Einstellungen F&#252;llmethode &#220;berlagern / Ineinanderkopieren, Deckkraft 100%, Schwarz zu Wei&#223;, Linear und Winkel -90.</p>
<p>Dazu aktivieren Sie den Stil Kontur mit den Optionen Gr&#246;&#223;e 7 Pixel und der Farbe #2255ee (RGB 34, 85, 238). </p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/verlauf3.jpg" />
</div>
<p><b>2. Licht</b><br />
Erstellen Sie unter der Ebene mit dem Text eine leere Ebene. Dazu klicken Sie im Men&#252; auf <b>Ebene > Neu > Ebene</b> und verschieben die Ebene per Drag &#038; Drop. Die Ebene mit dem Text wird aktiviert und auf <b>Ebene > Mit darunter liegender auf eine Ebene reduzieren</b> geklickt. </p>
<p>Klicken Sie mit gedr&#252;ckter Strg-Taste auf die Ebenenminiatur und erstellen Sie eine weitere Ebene. Mit dem Pinsel-Werkzeug, einer weichen Pinselvorgabe und Wei&#223; als Vordergrundfarbe spr&#252;hen Sie oberhalb der Auswahl entlang. Heben Sie die Auswahl auf und reduzieren Sie die Ebene mit der darunterliegenden auf eine Ebene. </p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/verlauf4.jpg" />
</div>
<p><b>3. Weitere Kontur</b><br />
Diese neue Textebene erh&#228;lt den <b>Ebenenstil > Kontur</b> mit den Optionen Gr&#246;&#223;e 4 Pixel und der Farbe #000033 (RGB 0, 0, 51). Der <b>Ebenenstil > Schlagschatten</b> mit den Standardeinstellungen sorgt f&#252;r einen leichten 3D-Effekt. </p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/verlauf5.jpg" />
</div>
<h2>Comic-Schrei</h2>
<p><b>1. Der Schrei</b><br />
Den Hintergrund habe ich hier mit dem Pinsel-Werkzeug, einer weichen Pinselvorgabe und den Farben #223300 (RGB 34, 51, 0) und #88bb33 (RGB 136, 187, 51) bearbeitet, dann den Schrei als einzelne Buchstaben in unterschiedlicher Gr&#246;&#223;e in der Farbe #eeaa44 (RGB 238, 170, 68) geschrieben.</p>
<p>Die Gr&#246;&#223;e der Buchstaben &#228;ndern Sie in den Optionen oder im <b>Fenster > Zeichen</b> ab. </p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/verlauf6.jpg" />
</div>
<p><b>2. Verlauf</b><br />
Reduzieren Sie alle Textebenen auf eine Ebene. Dazu halten Sie die Strg-Taste gedr&#252;ckt und klicken in der Ebenenpalette die Ebenen an, doch nicht die Ebenenminiaturen, da ansonsten nur eine Auswahl geladen wird.</p>
<p>Klicken Sie im Men&#252; auf <b>Ebene > Auf eine Ebene reduzieren</b>, dann auf <b>Ebene > Ebenenstil > Verlaufs&#252;berlagerung</b>, wo Sie die F&#252;llmethode auf &#220;berlagern / Ineinanderkopieren, die Deckkraft auf 50% und den Winkel auf 90 Grad einstellen.</p>
<p>Ein <b>Schlagschatten</b> mit den Optionen Deckkraft 100%, Winkel 30 Grad, Distanz 5 und Gr&#246;&#223;e 0 hebt den Schriftzug vom Hintergrund ab.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/verlauf7.jpg" />
</div>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Tutorial: Kopfarbeit</title>
		<link>http://www.photoshop-weblog.de/tutorial-kopfarbeit/</link>
		<comments>http://www.photoshop-weblog.de/tutorial-kopfarbeit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 00:18:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Metzmacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.photoshop-weblog.de/?p=5958</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon erstaunlich, dass mit ein wenig k&#252;nstlerischem Geschick selbst realistische Bilder in Photoshop erzeugt werden k&#246;nnen. Exemplarisch zeige ich hier die Entstehung einer Frau, deren Haare, Haut, Augen, Nase und Mund gezeichnet wurden. <span id="more-5958"></span></p>
<p><b>1. Grundform</b><br />
Erstellen Sie eine neue Ebene &#252;ber <strong>Ebene > Neu > Ebene</strong>. Mit dem Polygon-Lasso w&#228;hlen Sie erst die Grundform des Gesichts, dann die Hals-Form aus. F&#252;llen Sie die Auswahl mit den Farben #ffbb77 (RGB 255, 187, 119) f&#252;r das Gesicht und #aa6633 (RGB 170, 102, 51) f&#252;r den Hals.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/kopfarbeit1.jpg" />
</div>
<p>F&#252;r die Haare in diesem Beispiel wurde die folgende Palette genutzt. Auf einer eigenen Ebene zeichnen Sie grob mit dem Pinsel-Werkzeug und einer kleinen, aber weichen Pinselvorgabe erste Haare.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/kopfarbeit2.jpg" />
</div>
<p><b>2. Haare ziehen</b><br />
Mit dem Wischfinger-Werkzeug und St&#228;rke 25% verwischen Sie die Haare und formen grob eine Frisur, um dann mit dem Pinsel-Werkzeug und den Hautfarben der Palette abgestuft Farbe auf die Haut zu spr&#252;hen, sodass ein r&#228;umlicher Eindruck entsteht.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/kopfarbeit3.jpg" />
</div>
<p><b>3. Feine Haare</b><br />
So tasten Sie sich langsam an die Form von Kopf und Frisur heran. Das ist nicht leicht und erfordert etwas k&#252;nstlerisches Geschick. Der Wechsel zwischen Farbe auftragen mit dem Pinsel-Werkzeug und Farbe verwischen mit dem Wischfinger f&#252;hrt zu guten Ergebnissen. So k&#246;nnen Sie auf einer eigenen Ebene mit einer sehr kleinen Pinselvorgabe und verschiedenen Farben ganz feine Haare zeichnen und diese noch verfeinern, indem Sie die Ebenendeckkraft verringern.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/kopfarbeit4.jpg" />
</div>
<p><b>4. Mund</b><br />
Die Lippen und Z&#228;hne habe ich in einem eigenen Dokument erstellt, auf eine Ebene reduziert und im &#8220;Kopf&#8221;-Dokument eingef&#252;gt. Nutzen Sie f&#252;r die Form die Auswahlwerkzeuge, f&#252;r die Farbwahl die oben gezeigte Palette.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/kopfarbeit5.jpg" />
</div>
<p><b>5. Mund eingef&#252;gt</b><br />
Die Ebene mit dem Mund wurde eingef&#252;gt und positioniert. Sie k&#246;nnen die Form auch nachtr&#228;glich anpassen. Klicken Sie dazu im Men&#252; auf <b>Bearbeiten > Transformieren</b>, und nutzen Sie die gebotenen M&#246;glichkeiten.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/kopfarbeit6.jpg" />
</div>
<p><b>6. Augen</b><br />
Die Erstellung des Auges k&#246;nnen Sie im Tutorial <a  href="http://www.photoshop-weblog.de/augenblick/">Augenblick</a> selbst vornehmen. Diese Augen habe ich wie schon den Mund in einem eigenen Dokument gezeichnet, eingef&#252;gt und positioniert.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/kopfarbeit7.jpg" />
</div>
<p><b>7. Nase</b><br />
Die Form der Nase ist sehr leicht zu zeichnen. Ziehen Sie mit Schwarz und einer weichen Pinselvorgabe einen schr&#228;gen und einen gebogenen Strich, und bringen Sie diese mit dem Wischfinger in Form.</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/kopfarbeit8.jpg" />
</div>
<p>Das Nasenloch erstellen Sie mit der Farbe #884422 (RGB 136, 68, 34) und einer kleinen Pinselvorgabe auf einer eigenen Ebene. Die eigentliche Form der Nase besteht aus einer Abstufung von hellen zu dunkleren Farbt&#246;nen, was auch f&#252;r den 3D-Effekt sorgt. </p>
<p><b>8. Ohr</b><br />
Das Ohr habe ich nur angedeutet und auf einer eigenen Ebene Haare dar&#252;ber gezeichnet. So sparen Sie sich diese recht schwierige Form. </p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/kopfarbeit9.jpg" />
</div>
<p><b>9. Mehr Kontrast</b><br />
Erh&#246;hen Sie den Kontrast &#252;ber <b>Bild > Korrekturen > Helligkeit/Kontrast</b>, und bessern Sie kleine Fehler aus. Hier wurde etwa der Haaransatz verfeinert, einige Stellen wurden abgedunkelt, andere aufgehellt, bis diese k&#252;nstliche Frau als vorl&#228;ufiges Ergebnis entstand. Die Haare k&#246;nnte man noch verfeinern und das linke Auge ausbessern, aber ich wollte kein unerreichbares Ziel vorlegen. :-) (oder ehrlich: besser habe ich es nicht hinbekommen)</p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/kopfarbeit10.jpg" />
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tutorial: Kreatives Make-up</title>
		<link>http://www.photoshop-weblog.de/tutorial-kreatives-make-up/</link>
		<comments>http://www.photoshop-weblog.de/tutorial-kreatives-make-up/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 13:59:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Metzmacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.photoshop-weblog.de/?p=5669</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die digitale Schminke kann ein Gesicht nat&#252;rlich, glamour&#246;s oder extrem &#252;berzeichnet wirken lassen. Die F&#252;llmethoden &#220;berlagern/Ineinanderkopieren, Multiplizieren und Farbe/Farbton verrechnen die gew&#252;nschten Farben, und ersetzen Lippenstift, Wimperntusche und Kajalstift. Der folgende Kurzbeitrag soll als Inspiration dienen. Sie k&#246;nnen ein Make-up auch einmal k&#252;nstlerischer einsetzen. <span id="more-5669"></span></p>
<h2>1. Exotische Farben</h2>
<p>Zwei neue Ebenen erhalten die F&#252;llmethode &#220;berlagern/<strong>Ineinanderkopieren</strong> und eine Ebenendeckkraft von 70%. Arbeiten Sie mit den Vordergrundfarben #77bbff (RGB 119, 187, 255) und #884400 (RGB 136, 68, 0) auf je einer der Ebenen, um ein exotisches Make-up der Augen zu gestalten. </p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/kreatives-make-up1.jpg" />
</div>
<h2>2. Umsetzung</h2>
<p>Als Vorbild k&#246;nnen jegliche Fotos aus den <strong>Hochglanzmagazinen</strong> dienen. Achten Sie aber darauf, dass die gew&#228;hlten Farben ein realistisches Ergebnis erzeugen, also nicht wie &#252;bermalt wirken. </p>
<div align="center">
<img src="http://www.photoshop-weblog.de/img/kreatives-make-up2.jpg" />
</div>
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