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Archivierungssysteme für alte Schätze

Archivierungssysteme für alte Schätze

Die gebrauchte Schuhschachtel ist der Klassiker schlechthin unter den Fotoarchivierungssystemen für Bilder und Dias. Und so eine Schachtel habe ich in der letzten Woche bekommen.

Ohne Probleme können wir Dias aus alten Zeiten digitalisieren lassen. Eine Digitalisierung der Foto- oder Dia-Sammlungen mithilfe des PCs und eines Scanners ändert allerdings nichts daran, dass man sich ein sinnvolles digitales Ordnungssystem überlegen muss. Denn diese Art der Aufbewahrung spart Platz und eröffnet zahlreiche Möglichkeiten der weiteren Verwendung, Bearbeitung und Sicherung der aufbewahrten Bilder.

Scannen – ganz einfach testen

Eines der wichtigsten Werkzeuge für eine erfolgreiche Digitalisierung von Fotos und Dias ist, neben dem PC, ein leistungsfähiger Scanner. Die am weitesten verbreitete Ausführung ist ein sogenannter Flachbettscanner. Man legt das Bild wie bei einem herkömmlichen Kopiergerät mit der bedruckten Seite auf die Glasplatte des Gerätes und die Scannereinheit gleitet darunter entlang. Grundsätzlich gilt immer: Die Scaneinstellungen sind abhängig vom Ausgangsmaterial und vom individuellen Verwendungszweck.

Je mehr dpi umso besser

Die übliche Auflösung für die Ausarbeitung der Fotos oder den Druck beträgt 300 dpi (Punkte pro Zoll). Für die ausschließliche Darstellung auf einem Bildschirm würden auch weniger dpi ausreichen, aber es wäre nicht gut, die Qualität nicht zu berücksichtigen. Möchten Sie vielleicht später ein Detail als Ausschnitt entsprechend hervorheben, dann sollten es besser 600 oder 1200 dpi sein.

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Film- und Diascanner

Preisgünstige Geräte genügen was die Auflösung anbelangt zwar für die üblichen Papierbilder, gelangen allerdings bei Dias oder Negativen an ihre Grenzen. Denn es sind echte dpi erforderlich, keine künstlich errechneten. Leistungsfähige Film- und Diascanner funktionieren mit einer Standardauflösung von 2.400 oder 2.800 dpi.

Scanner mit Staub- und Kratzerentfernung

Hochwertige Fotoscanner verfügen über eine (wieder abschaltbare) automatische Staub- und Kratzerentfernung. Es gibt je nach Hersteller natürlich auch unterschiedliche Verfahren, denen aber gemeinsam ist, dass sie nicht auf reiner Softwarebasis arbeiten, sondern z.B. mithilfe von Infrarotlicht. Dieses wird von den allfällig vorhandenen Staubpartikeln und Kratzern reflektiert, wodurch der Scanner die zu reparierenden Stellen leicht erkennt.

Diese Verfahren funktionieren relativ gut, aber natürlich nicht immer hundertprozentig, und sie sind in erster Linie für Farbdias und -negative geeignet. Bei Schwarz-Weiß-Aufnahmen kommt es oft zu Verfälschungen.