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5 Tipps, um im Kreativbusiness erfolgreich zu werden

5 Tipps, um im Kreativbusiness erfolgreich zu werden

Ob als Fotograf, Webdesigner oder in einem der anderen kreativen Berufe: wer sich selbstständig macht, sollte einige Regeln beachten, um sich eine solide Grundlage zu schaffen. Nur so gelingt der Aufbau und vor allem das Durchhalten über die ersten 5 Jahre.

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Manche sagen, dass man es erst nach 5 Jahren (andere erst nach 10 Jahren) wirklich als Selbstständiger geschafft hat. Das erste Jahr des Aufbaus ist noch spannend, doch irgendwann sind die leichten Kunden aus dem Umfeld abgegrast, größere Probleme tauchen auf, dass Business ändert sich fortlaufend und es wird schwieriger, neue Kunden zu gewinnen oder alte zu halten. Umso wichtiger ist eine grundsolide Basis zum Start, die dein Business über alle Schwierigkeiten trägt. Hier meine persönlichen Tipps zum Start, um im Kreativbusiness erfolgreich zu werden und zu bleiben.

Tipp #1: Erstelle einen Businessplan

Im Businessplan werden alle Daten deines Unternehmens zusammen gefasst. Welche Qualifikationen bringst du mit, was ist deine Geschäftsidee (alles über deine Dienstleistungen und Produkte), wie ist der Markt beschaffen (wer sind deine Kunden, was macht diese aus, hast du Referenzkunden, welche Bedürfnisse hat deine Zielgruppe), alles zum Wettbewerb (direkte Konkurrenz in der Umgebung, indirekte Konkurrenz, welche Honorare werden verlangt, welche Marketingmaßnahmen umgesetzt, was kannst du anders und besser machen), alles zu deiner Marketingstrategie (Angebote, Preisstrategie, Vertrieb, Werbung) und alles weitere zur Organisation, Mitarbeiter und zur Rechtsform.

Wie solch ein Businessplan professionell umgesetzt wird, liest du auf existenzgruender.de.

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Tipp #2: Schwerpunkt auf deinem Finanzplan

Dieser gehört auch in den Businessplan, ich möchte aber die Wichtigkeit des Geldflusses unterstreichen. Stockt dieser und du machst dir mehr Sorgen darüber, wie du deine privaten Rechnungen begleichen kannst, statt Spaß an deinem Job zu haben, so kommst du schnell ans Ende. Werbung ist kaum mehr möglich, der Stress verhindert ruhiges Arbeiten.

Schreibe dir alle privaten Kosten sowie die Kosten deines Unternehmens auf. Denke an alle Versicherungen, Steuern und einen Puffer zur Sicherheit, falls mal einige Monate nichts geht (du möchtest Hochzeitsfotograf werden? Was machst du im Winter?). Es ist übrigens nicht der schlechteste Tipp, sich nebenberuflich selbstständig zu machen, um diese neue Welt zu entdecken, trotzdem aber zu wissen, woher das Geld regelmäßig kommt…

Tipp #3:  Erfahrungen sammeln

Du möchtest dich in einem Umfeld bewegen, in dem andere sehr professionell agieren. Auf dieses Level musst du erst einmal kommen. Besuche Kurse und Workshops (oft eine große Investition, deshalb achte darauf, ob der Dozent viele Jahre erfolgreich in dem Bereich gearbeitet hat, den er nun lehrt).

Finde deinen Mentor. Ein Mentor sollte jemand sein, der eine erfolgreiche Karriere hinter sich hat, dessen Arbeit du bewunderst und der leidenschaftlich an dem interessiert ist, was er tut. Dabei geht es nicht zwingend um einen persönlichen Kontakt, sondern vielmehr um die Vorbildfunktion.

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Alex Oakenman/shutterstock.com

Tipp #4: Du bist ein Verkäufer

Viele Kreative halten sich eher für Künstler und handeln auch so, dabei muss bei einem Selbstständigen der Vertriebler genauso im Herzen sein. Du musst dich und deine Dienstleistungen und Produkte verkaufen können. Dein Kunde und Entscheider kann dir auf kreativer Ebene nicht das Wasser reichen, doch als Unternehmen und Verkäufer ist er dir überlegen.

Er wird dir also auf dieser Basis entgegentreten. Als Künstler bist du vielleicht froh, überhaupt bezahlt zu werden, doch als ernst zunehmender Unternehmer, der ein Business aufbaut, das nicht nur dich und deine Familie jetzt, sondern auch die Zeit deiner Rente in Zukunft finanzieren soll, brauchst du Skills als Verkäufer, um zu bestehen.

Tipp #5: Stetige Entwicklung

Das folgende Video zeigt, wie unvorhersehbar die Selbstständigkeit sein kann. Es ist eine stetige Entwicklung, Anpassung und ein lebenslanges Lernen. Du startest mit Produkt A, das sich nicht so recht verkauft, doch statt aufzugeben, entwickelst du Produkt B und es läuft etwas besser. In deinem Businessplan stand sicher viel über Produkt A, dabei war Produkt B die Lösung, die dich zumindest über Wasser hält. Doch erst mit der Dienstleistung C hast du deine Nische entdeckt, die wirklich dein Business trägt.

Zum Start deiner Selbstständigkeit wusstest du nichts von dieser Dienstleistung C, aber es hat sich halt dorthin entwickelt. Wichtig ist es nur, im Business zu bleiben, was immer das auch sein wird. Ein spannender und oft schwieriger Weg, mit einigen Überraschungen.

Extra-Tipp: Die Finanzierungsfrage

So viele Kosten auf einmal zum Start zu tragen, ist eine enorme Belastung, vor allem für Berufseinsteiger. Nicht jeder kann sich es sich leisten, den Einstieg in die Selbständigkeit als Fotograf ohne private Einschnitte zu wagen. Vor allem wenn zu Beginn die Auftragslage die Kosten nicht deckt, drohen harte Monate.

Doch glücklicherweise können auch Freiberufler einen Kredit für den Berufseinstieg beantragen. Voraussetzung ist in der Regel ein Businessplan, den Selbständige ohnehin haben sollten (s.o.). Die Technik kann mit einem Kleinkredit etwa von Vexcash.com bezahlt werden. Somit kann sofort mit der Arbeit begonnen werden. Andernfalls müssen künstlerische Kompromisse gemacht oder teure Leihgebühren für die Ausrüstung in Kauf genommen werden. Werden Kamera und Optiken kreditfinanziert, besitzen Fotografen ein höheres Maß an Flexibilität.

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