Image Image Image Image Image Image Image Image Image Image
Scroll to top

Top

30 Jahre Photoshop und 5G

30 Jahre Photoshop und 5G

Über 30 Jahre ist es her, dass die Software Photoshop den Markt eroberte und vieles dadurch veränderte. Bilder erscheinen schöner, perfekter und alles kann einfach, ohne großen Aufwand manipuliert werden. Besonders Fälscher waren damals von der Software begeistert.

Photoshop hat die Art und Weise, wie wir Bilder sehen und betrachten, grundlegend geändert. Ob Models mit hohen Wangenknochen oder der spektakuläre Blick in den Weltraum. Ohne Photoshop undenkbar. Der Marktanteil wird heute auf über 90 Prozent geschätzt. Noch immer gehört die Software zum Riesen Adobe, der wohl Milliarden damit verdient haben dürfte.

ps-bild4e

Die Geburtsstunde

Die Version 1.0 kam vor 30 Jahren, am 19. Februar 1990 auf den Markt. Zunächst nur für den Apple-Computer. Zuvor gab es schon die Probeversion 0,87, die von einem Scannerhersteller vermarktet wurde.  Verkauft wurden aber nur 200 Lizenzen, bis Adobe mit seinem Photoshop den Markt revolutionierte. Adobe investierte in die Software des Scannerherstellers und entwickelte gemeinsam mit den Knoll-Brüdern die neue Version. Mit der Version 2,5 kam die Software endlich auch für Windows-Rechner auf den Markt.

Fast 900 US-Dollar kostete sie damals. 1990 war das noch viel Geld. Mit Photoshop wurde weltweit ein neues Schönheitsideal geprägt, das noch heute bei den Models zu beobachten ist. 2011 stand Julia Roberts mit ihrer Werbung für Lancome für die Photoshop-Manipulation. Ihre Haut war makellos, glattgebügelt durch eine Software. Ihre Haut war gar so perfekt, dass die Werbeaufsicht in Großbritannien, die Kampagne verbot.

ps-bild6b

Perfekte Manipulationen

Was bei Julia Roberts jeder sehen konnte, ist heute perfektioniert. Die Manipulationen sind für den normalen Betrachter kaum noch zu erkennen. Durch Einführungen der Ebenen (seit Vers. 3) können einzelne Bilder komplett unabhängig vom Rest bearbeitet werden, wodurch besonders aufwendige Montagen entstehen können.

Schock für die Nutzer

Adobe wollte seinen Umsatz weiter maximieren und schockte ab 2013 seine Nutzer. Statt der Kaufversion, gab es künftig nur noch Abos, die digital, mittlerweile über die Cloud, nutzbar sind. Der Vorteil für den Nutzer liegt in der immer neusten Version, die bei der Nutzung zur Verfügung steht. Gleichzeitig muss der Nutzer langfristig mehr Geld, als bei einer Kaufversion bezahlen.

Photoshop als Cloud hat aber einen weiteren Vorteil. Bald ist der neue Mobilfunkstandard 5G ausgebaut. Die Computer der Nutzer müssen dann, selbst bei komplexen Grafiken, keine hochwertige Hardware mehr einsetzen. Es reicht ein einfacher günstiger PC. 5G in Verbindung mit der Cloud, wird unsere Nutzung komplett verändern. Das hatte auch bereits der Casino Anbieter JackpotCity in seiner Planung bedacht. Immerhin nutzt das Casino seit Jahren Photoshop. 5G verbessert das Spielen in Online Casinos und gleichzeitig können die Marketingabteilungen ohne große Hardwarevoraussetzungen, neue Designs und Werbevorlagen erarbeiten.

Mit 5G wird Photoshop also erstmals, seit langer Zeit, auch wieder direkt den Privatnutzer ansprechen können. Gerade dieser ist in den letzten Jahren häufig auf günstige Alternativen umgestiegen. Sobald der neue Mobilfunkstandard aber überall verfügbar sein wird, kann Photoshop mit komplexen Umsetzungen auch auf alten PCs ohne Probleme eingesetzt werden.